Worum es geht

<i>[Anmerkung: Das KrippenSpiel steht hier:
<a href="http://freenet-homepage.de/vonHeidus/ueberleben/Spieltexte/Halleluja.htm" target="_blank">Halleluja</a>

Im GottesDienst werden auch Einladungen zu dem Anfang des neuen Jahres beginnenden Alpha-Kurs verteilt.]</i>

Worum geht es eigentlich – Weihnachten …?

Warum ist das so ‘was Besonderes, dass da vor rund 2000 Jahren, eine knappe Woche Fussmarsch entfernt von Nazareth, in einem kleinen Ort mit Namen Bethlehem, südlich von Jerusalem, ein Kind geboren wurde …?

Natürlich, die Geburt eines Kindes ist immer etwas Besonderes, vor allem für die beteiligte Familie; und sicherlich möchte diese Familie alle Welt an ihrer Freude teilhaben lassen – aber darum ging’s doch nicht eigentlich, oder?

Und lassen wir doch ‘mal einfach das ganze Drumherum weg … den Einkaufsrummel, zu dem wir jedes Jahr neu überredet werden sollen – der Weihnachtsmann, den die Coca-Cola-Werbung sich ausgedacht hat – die Empfindungen, die mit diesen Tagen verflochten sind… wir haben alle unsere Bilder, die wir mit Weihnachten verbinden.

Wenn wir also ‘mal von uns absehen… und neu hinsehen… was sehen wir dann?

Was ich sehe, ist dies‘: Weihnachten ist G-tt selbst in unsere Welt geboren. G-tt kommt herunter … wird wie wir … Mensch unter Menschen … einer von uns.

Findet ihr diese Vorstellung nicht irgendwie seltsam??

G-tt, dieser freundliche, weisshaarige, ältere Herr, der vielleicht schon nicht mehr alles so richtig mitkriegt … der gehört doch in den Himmel, nicht auf die Erde! – Oder ist G-tt eher irgend so ein GeistWesen, kosmische Energie im Universum, mysteriös? Manche denken auch: „G-tt, wenn es ihn denn gibt, der hat doch mit unserem Leben nicht wirklich ‘was zu tun, versteht nichts von unseren Sorgen und Nöten…“, und halten ihn so aus dem Leben heraus.

Aber stimmt das auch?

Weihnachten heißt: G-tt hat sich in der Gestalt eines kleinen hilf- und wehrlosen Kindes gezeigt … der, der sich uns ausgedacht hat, wird wie einer von uns. Will uns nahe kommen. Ganz nahe. Nicht mehr weit weg und fern sein …

Habt ihr schon einmal ein Baby im Arm gehabt? Und hat es euch dann angelächelt? Ihr wisst sicherlich, was ich meine … so wurde G-tt, für uns. Denn das bedeutet Weihnachten: G-tt lächelt uns an – will von uns aufgenommen werden. Fast bin ich versucht zu sagen: der große G-tt liefert sich unserer Fürsorge aus.

Ungewohnt vielleicht, dieser Gedanke … doch vielleicht gerade deshalb auch haben die Alten ganz früher gesagt: „Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und nicht in dir: du bleibst noch ewiglich verloren.“

So, wie Maria G-tt in Jesus zur Welt gebracht hat, so will G-tt heute in unserem Herzen neu geboren werden – uns nahe sein in allem, was wir leben und erleben und erleben müssen.

Anders gesagt: wenn wir G-tt in dem kleinen Kind Jesus nicht ganz nahe bei uns und an uns heran lassen, dann feiern wir Weihnachten umsonst. Aber …

Wir können heute! heute Abend! uns G-tt öffnen und dann sein Licht in uns aufstrahlen lassen! Wir können heute Abend uns von seiner Liebe füllen lassen, uns neu dem Leben zuwenden, was immer uns bedrückt! Wie damals schon die Hirten. Neu anfangen. Das Alte hinter sich lassen …

Wie kann das Licht G-ttes nun aber in uns aufstrahlen – wie damals bei den Hirten? Mit scheint, die meisten von uns bringen die besten Voraussetzungen dafür mit! Wenn ich mir so mein Leben anschaue, dann sind da eine Menge Blessuren, Verletzungen, Verluste und Risse in meinem Herzen. Und ich meine, das wird bei manchem von euch nicht anders sein – mir scheint, wir alle tragen eine Menge Risse und Brüche in uns. Doch gerade diese Risse in unserem Herzen sind es, durch die die Liebe G-ttes in unser Herz hineinscheinen kann … das Lächeln von G-tt.

Alles, was es braucht, ist, dass wir uns für dies‘ Kind öffnen, das später zum Erlöser der ganzen Welt geworden ist – dass wir uns ihm hingeben. Alles, was es braucht, ist, dass wir den Schmerz und die Verletzungen und die Ohnmacht und das Scheitern und das Versagen und unsere Hoffnungen und unser ungelebtes Leben zur Krippe bringen – und dann auch dort lassen … denn dies‘ Kind wird als Erwachsener all‘ mit an‘s Kreuz nehmen, damit wir es hinter uns lassen können. Alles, was es braucht, ist, dass wir dies‘ Kind in unser Leben behutsam mit hineinnehmen. –

Worum geht es eigentlich – Weihnachten … warum ist das so ‘was Besonderes?

Es ist deshalb so besonders, weil G-tt uns hier sagen will, dass wir noch einmal neu anfangen können … egal, was war, egal, wer wir sind, egal ob König, Weiser oder Hirte, Abgeordneter, Berufstätiger oder Hartz-IV-Empfänger.

Indem G-tt sich uns in dem Kind anvertraut, glaubt er uns, dass wir mit ihm noch etwas ganz ‘was Besonderes aus unserem Leben machen können … und das kann heute Abend beginnen … wenn wir es wollen, und G-tt zulassen …

So ist das.

In diesem Sinne bewahre der Friede G-ttes, der weit über das hinausgeht, was Menschen sich ausdenken können, eure Herzen und Gedanken dadurch, dass ihr zu Jesus gehört – der gesagt hat, dass er bei uns sein will, bis zuletzt, und darüber hinaus – wenn wir es wollen, und ihn lassen.

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