Votum 73

In deinem Haus bin ich gern, mein Gott
Mit seinem Turm ragt es weit in den Himmel
und ist mitten im Leben ein Fingerzeig,
dass da noch mehr ist,
dass es eine Verbindung gibt
über Raum und Zeit hinaus.

In deinem Haus bin ich gern, mein Gott
Es ist Schutzraum und Zuhause
Wärme und Willkommen
Mein Name ist bei dir unauslöschlich aufgeschrieben
Ich bin nicht fremd,
in welches deiner Häuser ich auch gehe.

In deinem Haus bin ich gern, mein Gott
Ich kann dein Wort hören
Seit Generationen hat es hier seinen Raum
Von geliebt sein und Vergebung
Von Hoffnung und Träumen
Von Trauer und Trost, vom Paradies, vom Leben.

In deinem Haus bin ich gern, mein Gott
Da sind Brüder und Schwestern
Die ihr Leben mit mir teilen
in Freude und Leid,
im Gelingen und Scheitern
die wie ich ihre eigenen Grenzen vor dich legen.

In deinem Haus bin ich gern mein Gott
Hier bin ich geborgen
Meinen Dank sollst Du hören
mitten im Leben
mitten in der Gemeinde
Du hast mich beim Namen gerufen, ich bin dein.

In deinem Haus bin ich gern, mein Gott
Doch zuweilen ist es mir zu eng
Da kann es mich nicht fassen
So wenig, wie es dich zu fassen vermag
Ich breche aus in deine Weite
Und suche dich in der Tiefe.

In deinem Haus bin ich gern, mein Gott
Ich kehre zurück auf verschlungenen Pfaden.
Denn Du wartest auf mich mit Deinem Segen
Dir will ich mein Innerstes öffnen
Du nimmst mich in Gnaden an
Und schenkst mir seligen Frieden.

Simone Feneberg

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