Text 61

<b>Psalm – zu Mt 21,12-22par</b>

Jedesmal, wenn auf dem langen Weg ich wiederkehre,
streift Sehnsucht über Früchte aus dem Hoffnungstraum.
Sie werden bitter, fallen überreif zur Erde,
doch müssen sie mir reichen – ich habe nur den einen Baum.

Ich wandere durch trockenes und dürres Land,
und eines Tages ist die letzte Frucht verdorben.
O Gott, wo ist nun deine ausgestreckte Hand!
Es bleibt der Baum als Zeichen: leer und abgestorben.

Thomas Wawerka

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