Text 374

<b>Beten schafft Hoffnung (nach Jes 55)</b></p>

Wollt ihr euch heut` nicht an Gott wenden?
Er ist bei euch und ist nicht fern,
Sprecht ihr zu ihm mit betend Händen,
So hört er eure Worte gern.</p>

Lasst ab von euren eignen Wegen,
Hört auf mit eurer Streiteslust.
Gott findet ihr, wenn ihr verlegen,
Um Gnade bittet ohne Frust.</p>

Gott selbst ist voller Gnad und Güte,
Erbarmt sich stets nach seinem Maß.
Er überwindet durch der Liebe Blüte,
bei Menschen selbst den stärksten Hass.</p>

Gott spricht zu uns: Nach den Gedanken,
die menschlich sind, da mess ich nicht.
Und wo das Leben weist die Schranken,
Da endet Gottes Güte nicht.</p>

So weit der Himmel von der Erde,
So weit die Sonne überm Meer,
Aus Gottes Sicht die Menschheit werde
Von jeden Not und Leiden leer.</p>

Er machts genauso wie der Regen,
Der fruchtbar Planzen wachsen lässt,
Das Korn fürs täglich Brot und Segen
Und Saatgut für das nächste Fest.</p>

Das Wort selbst macht sich solchen Segen,
Es kehrt nicht unverbraucht zurück
Und schafft, das unsre Händ sich regen,
Aus Gottes Wort wächst unser Glück.</p>

Das Volk, das jetzt noch ist im Dunkel,
Geht dann den Weg hinauf ins Licht.
Die Not weicht hellem Lichtgefunkel,
Der Nebel steigt, es kommt die Sicht.</p>

Die Zukunftstage werden kommen,
Mit Freiheit und mit Menschlichkeit.
Für alle und auch für die Frommen,
Mit Schall erklingt die Fröhlichkeit.</p>

Und grün wird selbst die dürre Erde
Zypressen hoch aus dem Gestein.
Mit Gottes Güte mir dann werde
Die Zukunft nur zum Glücklichsein.</p>

Christoph Fleischer

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