Tag der Auferstehung des Herrn / Ostersonntag

PR I: Joh 20,11-18

[11] Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, schaute sie in das Grab [12] und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo sie den Leichnam Jesu hingelegt hatten. [13] Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. [14] Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. [15] Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast; dann will ich ihn holen. [16] Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister! [17] Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. [18] Maria von Magdala geht und verkündigt den Jüngern: Ich habe den Herrn gesehen, und das hat er zu mir gesagt.

Uwe Simon: Ich schäme mich der Tränen nicht (Johannes 20,11-18) - 16. April 2019

Alte Perikopenordnung V:
Uwe Simon: Alles andere als ein Tagtraum - 1. April 2013
Thomas Gleitz: Osterfreude - 1. April 2013
Marvin Lange: Wen suchst du? - 30. März 2013
Christhard Rüdiger: Geheimnis voller Glauben - 28. März 2013
Gerhard Oßwald: Der Osterschreck - 27. März 2013
Wilfried Marnach: Freudentränen - 26. März 2013
Frank Nico Jaeger: (Bitte gib mir) Nur ein Wort. - 25. März 2013
Michael Schäfer: Ostern ist zum Staunen - 23. März 2013
Jürgen Zinck: Das Leben steht vor mir - 5. April 2007
Michael Krauß: Versteinerte Engel - 5. April 2007

PR II: 1 Kor 15,(12-18)19-28

([12] Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? [13] Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. [14] Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. [15] Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. [16] Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. [17] Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; [18{ dann sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren.) [19] Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. [20] Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. [21] Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. [22] Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. [23] Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören; [24] danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat. [25] Denn er muss herrschen, bis Gott ihm »alle Feinde unter seine Füße legt« (Psalm 110,1). [26] Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. [27] Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. [28] Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.


Alte Perikopenordnung VI:
Uwe Simon: Eine kleine Lehre von großer Hoffnung - 19. April 2014
Michael Schäfer: Das Tor in die Zukunft ist offen - 15. April 2014
Otto-Fabian Voigtländer: Freude des Suchens - 14. April 2014
Johannes Taig +: Auf Wiedersehen in Kalkutta? - 23. Februar 2010
Wolfgang Fleißner: Machtwechsel - 23. März 2008
Elke Burkholz: Hoffen - 21. März 2008
Michael Schäfer: Nähe zu Gott - 21. März 2008
Mark Meinhard: Leben mit Hoffnung - 20. März 2008
Martin Vibrans: Zum göttlichen Leben berufen - 8. November 2004
Ursula Schabert: Einsatz im Diesseits - 8. November 2004

PR III: 2 Mose 14,8-14.19-23.28-30a; 15,20f.

[8] Und der HERR verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, dass er den Israeliten nachjagte. Aber die Israeliten waren mit erhobener Hand ausgezogen. [9] Und die Ägypter jagten ihnen nach, alle Rosse und Wagen des Pharao und seine Reiter und das ganze Heer des Pharao, und holten sie ein, als sie am Meer bei Pi-Hahirot vor Baal-Zefon lagerten. [10] Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN [11] und sprachen zu Mose: Waren nicht Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten geführt hast? [12] Haben wir’s dir nicht schon in Ägypten gesagt: Lass uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben. [13] Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen. [14] Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein. (…) [19] Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie [20] und kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster und hier erleuchtete sie die Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht näher. [21] Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich. [22] Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. [23] Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und Reiter, mitten ins Meer. (…) [28] Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Reiter, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, sodass nicht einer von ihnen übrig blieb. [29] Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. [30a] So errettete der HERR an jenem Tage Israel aus der Ägypter Hand. (…) [15,20] Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen. [21] Und Mirjam sang ihnen vor: Lasst uns dem HERRN singen, denn er ist hoch erhaben; Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt.

Juergen Zinck: Einübung ins Leben - 31. März 2021

PR IV: Mk 16,1-8

[1] Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. [2] Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. [3] Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? [4] Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß. [5] Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. [6] Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. [7] Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingehen wird nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. [8] Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.


    Alte Perikopenreihe I:
    Elke Burkholz: Den Tunnel der Trauer verlassen zu Johannes 20,11-18 - 15. April 2019
    Johannes Taig +: Zurück ins Leben - 10. Mai 2015
    Christoph Sterl: Und das Grab war leer!!??? - 4. April 2015
    Michael Schäfer: Wie rede ich von Ostern? - 20. März 2015
    Matthias Stahlmann: Morgenleuchten - 20. März 2015
    Margot Runge: Ostern: Gesegnete Unruhe - 31. März 2010
    Thomas Gleitz: Von der Furcht zur Osterfreude - 12. April 2009
    Mark Meinhard: Weg zum Leben - 10. April 2009
    Wolfgang Oehmichen: Das ist Ostern - 10. April 2009
    Annette Rodenberg: Die letzte Hand auf dem Stapel - 10. April 2009

    PR V: 1 Kor 15,1-11

    [1] Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, [2] durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr’s festhaltet in der Gestalt, in der ich es euch verkündigt habe; es sei denn, dass ihr umsonst gläubig geworden wärt. [3] Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; [4] und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift; [5] und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. [6] Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. [7] Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln. [8] Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden. [9] Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. [10] Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. [11] Es sei nun ich oder jene: so predigen wir und so habt ihr geglaubt.


    Alte Perikopenreihe II:
    Gerhard Oßwald: Es ist noch niemand zurückgekommen – oder? - 27. März 2016
    Helmuth Bautz: „Die Auferstandenen kommen!“ - 27. März 2016
    Friedrich Lach: Osterbotschaft: Erhöhung des Herrn - 4. April 2010
    Sabine Klatt: Empfangen und weitergeben - 3. April 2010
    Mark Meinhard: Die Freude des christlichen Lebens - 2. April 2010
    Michael Schäfer: Wir leben davon, dass ER lebt! - 31. März 2010
    Johannes Taig +: Die Stimme des Auferstandenen - 23. Februar 2010
    Christoph Fleischer: Kirche: Osterzeugen werden! - 19. März 2005
    Dr. Diethelm Meißner: Der Oster-Scheck des Paulus - 5. November 2004
    Uwe Simon: Ohne Osterhoffnung kein Gottvertrauen - 5. November 2004

    PR VI: 1 Sam 2,1-8a

    [1] Und Hanna betete und sprach: Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN, mein Horn ist erhöht in dem HERRN. Mein Mund hat sich weit aufgetan wider meine Feinde, denn ich freue mich deines Heils. [2] Es ist niemand heilig wie der HERR, außer dir ist keiner, und ist kein Fels, wie unser Gott ist. [3] Lasst euer großes Rühmen und Trotzen, freches Reden gehe nicht aus eurem Munde; denn der HERR ist ein Gott, der es merkt, und von ihm werden Taten gewogen. [4] Der Bogen der Starken ist zerbrochen, und die Schwachen sind umgürtet mit Stärke. [5] Die da satt waren, müssen um Brot dienen, und die Hunger litten, hungert nicht mehr. Die Unfruchtbare hat sieben geboren, und die viele Kinder hatte, welkt dahin. [6] Der HERR tötet und macht lebendig, führt ins Totenreich und wieder herauf. [7] Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht. [8a] Er hebt auf den Dürftigen aus dem Staub und erhöht den Armen aus der Asche, dass er ihn setze unter die Fürsten und den Thron der Ehre erben lasse.


    Alte Perikopenreihe IV:
    Michael Schäfer: Neues Leben - 28. März 2018
    Johannes Taig +: Hanna, die Auferstandene! - 7. April 2012
    Jürgen Zinck: Risus paschalis - 7. April 2012
    Mark Meinhard: Ich freue mich des Heils - 6. April 2012
    Uwe Simon: Manchmal stehen wir auf … - 6. April 2012
    Carsten Sauerberg: Auf! Am Ende Auf! - 4. April 2012
    Frank Nico Jaeger: Ostern ist unfruchtbar! - 3. April 2012
    Michael Schäfer: Gott schaut uns an mit Gnade und Liebe - 30. März 2012
    Roland Höhr: Wunder dauern etwas länger? - 22. März 2012
    Johannes Taig +: Nie mehr ohne dich! - 23. Februar 2010

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