Psalm 544

<i>Sehnsucht nach dem Gotteshaus</i></p>

Ich sehne mich danach, in deinem Haus zu sein,
will deine Nähe spüren, du, mein Gott.
Und sei es nur ein Tag –
er wäre besser noch als tausend andre Tage!</p>

Wenn ich nur an der Türe stehen dürfte,
wär ich zufrieden. Ich würde dort anbeten
und wissen, dass es nicht vergeblich ist.</p>

Beneiden könnt ich die, die dir ganz nahe sind!</p>

Doch auch, wer unterwegs noch ist,
wer dürre Zeiten durchzustehen hat –
schaut er auf dich, erfüllt ihn neue Kraft.
Zum Segen kann ihm dieser Lebensabschnitt werden.</p>

Ich halte daran fest und will es weitersagen:
Du, Herr, bist wie die Sonne nach der dunklen Nacht.
Bist wie ein Schild, der schützt vor bösen Pfeilen.
Wer leiden muss, wird seine Ehre wieder finden.
Begnadigt wird, wer sich demütig beugt.
Gut geht es dem, der glaubt und dir vertraut -</p>

Ich muss sie nicht beneiden, die dir nahe sind.
Heute, hier und jetzt schau ich auf dich
Und mach mich auf den Weg zu dir.
Und du bist da,
Schon da,
Bei mir.</p>

Hilmar Sommermann

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