Psalm 538

<i>Unter Gottes Schutz</i></p>

Hört, Leute, mein Bekenntnis, vernehmt, was ich bezeuge:
Gott beschützt mich, Gott ist stark, nur ihm gilt mein Vertrau’n!</p>

Ich fühlte mich verfolgt, gejagt gleich einem Tier,
bedroht von einem, mit der Waffe in der Hand.
Unruhig war mir manche Nacht, und Furcht am Tag
vor Krankheit, Schmerz und Seuche.</p>

Ich floh ins Gotteshaus. Wie eine Burg erschien es mir.
Die starken Mauern, fest – und weit der Raum.
Stille ringsum. Dann schaue sinnend ich umher
und seh’ in Stein gehauen Heilige und Engel.
Mir kam das Wort: „Befohlen hat er seinen Engeln,
sie sollen dich behüten und tragen wie auf Händen,
kein Stein vor deinem Fuß – du sollst nicht fallen,
kein böses Tier wird dir was tun.“
Der große Engel dort – mir ist, als will er sagen:
„Bedecken wird er dich
du findest Zuflucht unter seinen Flügeln.“</p>

Des Ritters Rüstung sah ich an und wieder fiel mir ein:
„Ich bin dein Schild!“ – Wie oft die Bibel davon spricht!
„Wer Gott vertraut, dem ist er wie ein Schild“
Ja einmal heißt es gar Gott sei ein „Schild des Heils“.</p>

Mein pochend Herz, es kam zur Ruhe.
Und in der Stille war mir so, als spräche er zu mir:
„Weil du mich kennst will ich dich schützen,
weil du mich liebst steh ich zu dir.
Weil du mich anrufst will ich hören,
dein Leben lang sei meines Heil’s gewiss.“</p>

Hilmar Sommermann

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