Liebe in Zeiten von Corona – Andacht (nicht nur )in der Adventszeit

Liebe in Zeiten von Corona

 

Was ist wichtig in Zeiten von Corona und Pandemie?

Was trägt uns wie auf unsichtbaren Adlerschwingen durchs Leben und gibt unserem Leben seit unserer Geburt Sinn, Halt und Orientierung und schenkt Herzenswärme, Zärtlichkeit und Mitmenschlichkeit?

Ja, nur die Liebe vermag das. Die Liebe – in all ihren Facetten-  ist und bleibt das Größte (1.Korinter 13,13).

Von der einzigartigen Mutterliebe am Beginn des Lebens bis zum Halten der Hand durch die Kinder beim Sterben. Vom ersten Verliebt sein bis zur ekstatischen Liebe. Nämlich der einen, großen Liebe, die wir mit unseren Partnern und Lebensgefährten erleben können. Daneben zählen die Elternliebe, die Liebe zu den Geschwistern und natürlich die freundschaftliche Liebe zu unseren besten Freund*innen.

Was wären wir ohne Liebe?! Wir wären hohle Gefäße und kein Klang von Zärtlichkeit, Liebe, Herzenswärme und Mitmenschlichkeit würde aus uns rinnen.

Ein wichtiges Zeichen der menschlichen Existenz, ein Beweis von Mitmenschlichkeit und Humanität ist das gesellschaftlich verantwortete Miteinander und der weltweite Einsatz gegen Corona und Covid 19. Aus Liebe, Mitgefühl, Einsatz für die Nächsten, natürlich auch aus Eigenliebe und Überlebensinstinkt.

Liebe ist stärker als Tod und Sterben.

Liebe, Nächstenliebe und Solidarität sind stärker als Angst, Furcht, Sorge, Zweifel, Sinnlosigkeit und Tod.

Liebe und ihre Taten sind der biologische, psychologische, philosophische und religiös motivierte Antrieb und die tief in uns angelegte Motivation mit dem Kranken, Schweren, Gefährlichen und Tödlichen, auch der Pandemie zurecht zu kommen und diese zu besiegen.

Dazu braucht es in dieser Zeit für uns alle ein paar wichtige Regeln, die wir einhalten müssen und auch können.

Das tun wir aus Liebe, auch aus Eigenliebe und Selbstschutz, aber vielmehr noch aus Verantwortung, Pflichtgefühl und letztlich Liebe, die unser aller Leben erhellt und hält.

Abstand, Mundschutz und Handhygiene und ein paar andere wichtige Hygieneregeln zum Schutz vor tödlichen Viruserkrankungen rauben mir nicht meine Freiheitsrechte, wenn ich diese einhalten muss.

Ich bin stolz darauf, in einem Land leben zu können, in dem man seine Meinung ohne Angst und Repression frei äußern darf. Auch wenn man sich dabei bisweilen viel Unsinn, egoistisches und verantwortungsloses Gerde und Getue anhören muss oder sogar harscher Aggression ausgesetzt ist. Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden (Rosa Luxemburg).

Das kleine Stückchen Stoff beraubt mich nicht substantiell meiner Freiheitsrechte. Im Gegenteil ich trage es empfohlen und freiwillig aus Verantwortung, Liebe und zum Schutz meiner Nächsten.

Wer liebt, der trägt immer Verantwortung und hat Pflichten. Wir alle tragen Verantwortung für unsere Liebsten, für und in unseren Familien, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz und in der Schule und in der Gesellschaft.

Liebe erscheint nur in der absolut romantischen und ekstatischen oder in der psychologisch auf sich selbst fixierten Weise so etwas wie frei und unabhängig zu sein.

Ansonsten ist sie immer gebunden an meine Mitmenschen (Partner*in, Kinder, Eltern, Kolleg*innen).

Wer liebt, lebt nicht nur von der Luft und aus seinen Gefühlen, sondern trägt schon immer Verantwortung für andere.

Und die Natur und die Psyche haben es in uns – Gott sei Dank- so angelehnt, dass wir dies gerne so tun. Eben aus Liebe.

Und somit wünsche ich ihnen in ihrem Leben, Verhalten und Tun viel Liebe und Liebesfähigkeit. Geben und schenken sie Liebe und sie bekommen sie auch wieder zurück.

Das ist ewige Kreislauf der Liebe, der gegen Angst, Krankheit, Wut, Aggression, Sterben und Tod stärkt und schützt.

Auch in Zeiten von Corona.

Keiner kann und konnte trefflicher und schöner über die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Liebe schreiben als der Apostel Paulus, der das Hohe Lied auf die wahre Liebe singt (1.Korintherbrief 13, Verse 4-8): „Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,  sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;  sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört nicht auf.“ 

Das alles mag gelten als Beweis von Liebe in Zeiten von Corona.

Bleiben Sie gesund und der Liebe Gottes anbefohlen.

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