Kyrie 367

Herr,
oft ist es zum Verzweifeln mit deiner Kirche.
Oft spüren wir so wenig Geist in ihr,
so wenige Bewegungen.
Es scheint so,
als hätte sich dein Geist
in deiner Kirche zur Ruhe gesetzt
und wollte nicht die Welt bewegen.
Aber dann spüren wir,
dass wir es sind,
die wir uns in deiner Kirche zur Ruhe setzen.
Wir erwarten nichts mehr –
schon gar keinen Aufbruch.
Alles soll so bleiben wie es ist.
Keine Reformation,
keine geistliche Erneuerung
soll uns stören.
Oft genug ertappen wir uns dabei,
dass wir Angst haben,
das Wehen Deines Geistes könnte uns umwerfen.
Dann dürfen wir aber immer noch zu dir kommen
und rufen:
Herr,
erhöre uns
und erbarme dich unser …</p>

Michael Schäfer

print

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen