Kyrie 24

Dein Kreuz,
Herr,
ist nicht Trost allein.
Es ist bis heute ein Zeichen dafür,
was Menschen sich gegenseitig antun.
Dein Kreuz klagt an
und ruft danach,
dass wir Menschen endlich zur Einsicht kommen.
Änderung für diese Welt
und unser Leben wird es nur geben
im Blick auf dich
und dein Kreuz.
Darum bitten wir um dein Erbarmen
und rufen: <i>EG 178.14</i>

Dein Kreuz,
Herr,
ruft uns zur Umkehr.
Wir haben unsere Heimat bei dir.
Doch das vergessen wir all zu oft.
In unseren Köpfen regiert die Vorstellung,
dass wir kleine Meister wären,
die ihr Leben im Griff haben.
Erst wenn uns die Zügel entgleiten,
spüren wir,
dass wir nichts in Händen halten.
Lass uns nicht zu spät
zur Besinnung kommen,
damit unsere Wege nicht ins Leere gehen,
sondern ausgerichtet bleiben an deinem Ziel.
Wir bitten: <i>EG 178.14</i>

Dein Kreuz,
Herr,
will uns versöhnen,
untereinander
und mit Gott.
Es fällt uns schwer,
das anzunehmen.
Zu gern möchten wir mit dem Kopf durch die Wand,
zu gern nur unsere eigene Meinung,
unsere eigene Vorstellung gelten lassen.
Du kommst auf uns zu.
Du richtest uns auf.
Du kommst sogar in das Dunkel des Todes.
Du läufst nicht weg,
sondern hälst sogar im Leiden stand.
Lass auch uns standhalten in dem,
was unsere Aufgabe ist.
Lass uns auf dein Kreuz
als ein Zeichen der Hoffnung sehen.
Wir rufen zu dir: <i>EG 178.14</i>

Karl Ludwig Schmidt

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