Kyrie 168

Gott unser Vater,
dein Heil kommt in unsere Welt,
und unsere Augen können es nicht sehen.
Dein Wort ist unter uns lebendig,
aber unsere Ohren sind dafür taub.
Vieles blendet uns,
und vieles übertönt deine Stimme.
Wir können das wahrnehmen,
was um uns herum geschieht,
manches ist uns eine Freude
und manches eine Last,
aber wir sind nicht in der Lage zu erkennen,
was darin deine Wahrheit ist,
wenn du sie uns nicht erschließt.
Aus uns heraus können wir es nicht schaffen.
Unser Glaube,
das,
was wir so nennen,
ist dadurch nur zerbrechliches Porzellan.
Unser Denkgebäude bricht in sich zusammen
wie Häuser,
die ein Beben erschüttert,
wenn uns etwas die von uns selbst gemachte Lebensgrundlage nimmt.
Darum bitten wir dich,
schaff du in unserem Leben das,
was wir selbst nicht können,
öffne unsere Ohren für deine Botschaft
und unsere Augen für dein Heil.
Herr,
erbarme dich über uns.

Christoph Fleischer

print

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen