Hoffen auf „das“ Weizenkorn

Gott, Ostern ist oft so weit weg, in unserem Leben.
Da ist mehr Sterben als Aufblühen, mehr Nacht als Tag.
Du sagst uns, dass es in allem Tod, schon heute, ein österliches Aufstehen gibt.
Das in allem Sterben, Frucht wachsen kann die bleibt.

Diese Hoffnung tröstet uns und macht uns froh.
Wir wollen diese Freude weitergeben und trösten die, die davon nichts spüren.
Weil sie traurig und mutlos sind oder keinen Ausweg sehen.

Du hast sie alle vor Augen,
die ihre Arbeitsplätze verloren haben,
die einen Menschen verloren haben,
die in einer persönlichen Krise feststecken,
die Zweifel bekommen haben, an dir Gott.

In der Stille bringt jede und jeder seine eigenen Bitten vor dich. (STILLE)

Danke, Gott, dass du uns so liebevoll ansiehst und gütig annimmst.
Mit allem, was uns bedrückt und bewegt, wissen wir uns bei dir gut aufgehoben und vertrauen auf deine lebendig machende Kraft.

Mit dieser Liedstrophe gibst du uns Hoffnung:
Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim der aus dem Acker in den Morgen dringt,
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Vater unser…

(bearbeitet, nach Jochen Arnold)

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