Fuerbitten 514

<b>L.:</b> Herr, wir erleben oft, dass wir unterdrückt werden: Kindern von ihren Eltern, Eltern von ihren Kindern, Lehrer ihre Schüler, Schüler ihre Lehrer. Es ist wie ein Teufelskreis. Wir finden da nicht heraus. Darum rufen wir zu dir:

<b>G.:</b> Herr, erhöre uns.

<b>L.:</b> Wir erleben täglich, welche Mächte die Welt regieren, dann kommen wir uns klein und hilflos vor. Dann haben wir manchmal das Gefühl: Nach uns und unserer Zukunft fragt uns keiner. Darum rufen wir zu dir:

<b>G.:</b> Herr, erhöre uns.

<b>L.:</b> Nicht nur wir werden von anderen unterdrückt. Herr, wir sind manchmal selbst die Unterdrücker. Wir sind rücksichtslos gegen Schwächere. Wir denken zuviel an uns selbst und vergessen dabei andere. Darum rufen wir zu dir:

<b>G.:</b> Herr, erhöre uns.

<b>L.:</b> Auch wenn wir oft Gefühle der Ohnmacht haben, so sind wir doch nicht ohne Schuld. Auch wir tragen schon dazu bei, dass in unserer Umgebung Unverständnis, Egoismus und Lieblosigkeit wächst. Darum rufen wir zu dir:

<b>G.:</b> Herr, erhöre uns.

<b>L.:</b> Herr wir bitten dich für alle, die sich unterdrückt und ausgenutzt fühlen. Wir bitten dich für alle, die unter ihrer Ohnmacht zu leiden haben. Darum rufen wir zu dir:

<b>G.:</b> Herr, erhöre uns.

<b>L.:</b> Herr, wir bitten dich auch für alle, die Macht ausüben im Kleinen und Großen, in der Familie und in der Politik. Hilf ihnen, dass sie ihre Macht nicht missbrauchen. Darum rufen wir zu dir:

<b>G.:</b> Herr, erhöre uns.

Wolfgang Fleißner

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