Fuerbitten 287

Herr Gott, himmlischer Vater,
wir danken dir,
dass du uns auch in diesem Jahr die Freude
und das Licht des Weihnachtsfestes erleben lässt.
In deinem Sohn Jesus Christus
kommst du uns nahe
und wirst unser Bruder.
Deshalb können wir alles vor dir ausbreiten,
was uns Mühe macht:
Unsere Fehler und Versäumnisse,
unsere Unruhe und Angst,
unsere Sorgen und Bitterkeiten.
Wir legen alles in deine Hand.
Du kennst unsere Sehnsucht nach Freude,
die das Leben hell
und lebenswert macht.
Freude die uns hilft
auch Schweres zu ertragen.
Herr,
verwandle und erneuere uns.
Gib uns die Freiheit,
unsere Herzen und Gedanken dir zu öffnen.
Gib uns den Frieden,
den nur du uns geben kannst.
Wir bitten dich für deine Kirche,
du hast ihr dein Wort
von der großen Freude anvertraut.
Gib,
dass alles,
was in der Kirche geschieht,
in Leitung, Predigt, Musik und Diakonie
dazu dient,
diese Freude erfahrbar zu machen
und lebendigen Glauben zu wecken.
Wir bitten dich für die Regierungen der Völker,
dass sie den zerstörerischen Wettlauf
um Macht und Überlegenheit beenden
und lernen deine Schöpfung gemeinsam zu bewahren.
Wir bitten dich für die,
die über unser politisches Geschick entscheiden.
Richte ihre Gedanken und Taten
auf die Erhaltung und Sicherung des Friedens
in aller Welt.
Mach du diese Erde zu einem Ort,
an dem Menschen menschlich leben können.
Wir bitten dich für alle,
die gerade an den Feiertagen ihre Einsamkeit fühlen,
denen es schwerfällt,
sich zu freuen:
die Traurigen, die Kranken,
die Gefangenen, die Arbeitslosen,
die Menschen auf der Flucht
vor Krieg und Terror.
Wir bitten dich für alle,
deren Sorgen wir nicht kennen,
denen du aber ins Herz schaust.
Lass es trotz allem auch um sie
leuchten und hell werden.
Ermutige und tröste du sie.
Wir bitten dich für alle,
die an den Feiertagen arbeiten müssen.
Lass das Licht der einen großen Nacht ihnen scheinen –
lass es uns allen scheinen –
das Licht,
in dem wir deinen Sohn erkennen dürfen,
für uns ein Mensch
und unser Bruder geworden.
Ihm vertrauen wir unser leben an.
Sein Name sei gelobt,
jetzt und in Ewigkeit.

Johannes Taig

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