Fuerbitten 222

Unser Gott,
mitten unter uns
erweckst Du Menschen
zum Glauben,
zur Hoffnung
und zur Liebe.
Mitten unter uns
geschieht Dein Wort
und ergeht Dein Ruf.
Mitten unter uns
öffnet Dein guter Geist
Herzen und Hände,
Deinen Willen zu tun.
Mitten unter uns
ist Dein Reich schon gegenwärtig.
Dafür preisen wir Dich,
himmlischer Vater.

Mitten unter uns
aber sind auch viele Menschen
in Not und Angst:
Arbeitslose,
die an sich selber zweifeln;
Obdachlose,
die von der Hand in den Mund leben;
Flüchtende,
die wenig mehr gerettet haben als ihr Leben;
alte Menschen ohne Liebe,
die nur noch auf den Tod warten;
Drogensüchtige und Alkoholkranke,
die sich nicht mehr selbst helfen können;
Menschen in Not und Angst inmitten von Reichtum und Verschwendung!
Erbarme Dich ihrer!
Erbarme Dich unser,
dass wir der Gleichgültigkeit widerstehen
und die Liebe unter uns nicht stirbt.

Mitten unter uns
ist beides:
Verzweiflung und Hoffnung,
Gleichgültigkeit und Glaube,
Hartherzigkeit und Liebe.
Darum bitten wir Dich:
Dein Reich komme
und Dein Wille geschehe,
damit Unmenschlichkeit und Unfrieden
nicht überhand nehmen,
sondern unter den Menschen
Deine Schöpfung gepriesen
und Dein Name geheiligt werde.

In der Stille sagen dir,
was uns persönlich bewegt …

Vater unser …

Bernd Bartilla

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