Fuerbitten 18

Unser Gott,
du bist zu uns gekommen in deinem Wort
und ebenso auch in der Stille.
Dafür danken wir dir.
Nun bitten wir dich:
Wecke unser Ohr für die kommende Woche.
Lass uns in den Erzählungen
von Tod und Auferstehung deines Sohnes
deine Stimme hören.
Deine Stimme,
die verspricht:
"Gerade da bin ich euch am nächsten,
wo ihr mich nicht seht und nicht spürt.
Ich bin bei euch in der Freude,
aber auch in der Angst.
In Leiden,
Krankheit
und Tod
verlasse ich euch nicht,
wie ich doch auch meinen Sohn niemals verlassen habe."
Guter Gott,
lass uns an deiner Liebe nicht zweifeln,
auch wenn wir ihre Wege oft nicht verstehen.
So lehre uns,
Leid von Leid zu unterscheiden.
Manches Leid muss getragen werden:
Gib du uns Kraft dazu,
und lass uns Menschen sein,
die Leid mittragen.
Viel mehr Leid aber muss überwunden werden.
Vor dir klagen wir an das Leid der Gefolterten,
Unterdrückten
und Vertriebenen
bei uns und in aller Welt.
Gib den Leidenden Kraft,
sich aufzulehnen gegen ihr menschengemachtes Leid,
und lass uns Menschen sein,
die Leiden vermindern.
Hilf uns,
starker Gott.
In der Stille denken wir vor dir an die,
die unser Gebet nötig haben:
Für sie und für uns bitten wir dich
mit den Worten deines Sohnes,
der unser Leid trug und trägt:
Vater unser …

Bernd Bartilla

print

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen