Fuerbitten 150

Herr,
barmherziger Gott,
zu dir allein kommen wir,
voller Sehnsucht nach deiner Nähe.
Sieh uns an,
höre uns
und erkennen uns
mit all unseren Schwächen,
die wir nun
im Vertrauen auf deine Liebe
vor dich bringen wollen …

Herr,
anbefohlen seien dir alle Menschen in unserer Nähe,
von denen wir wissen,
dass es ihnen nicht gut geht.
Hilf du dort,
wo nur du es vermagst zu helfen,
tröste du dort,
wo nur du es vermagst zu trösten.
Und gib uns die nötige Wachheit,
auf dass auch wir das Mögliche tun,
um anderen Menschen beizustehen.

Herr,
anbefohlen seien dir all die Menschen,
deren Leid wir nur von Ferne wahrnehmen können.
Sei du auch dort,
wo wir an Grenzen stoßen,
strecke deine helfende Hand dort aus,
wo unser Arm zu kurz
und unsere Mittel zu wenig sind.
Und gib uns die Hoffnung,
dass überall,
wo dein Geist weht,
sich Menschen finden,
die zu helfen vermögen.

Herr,
anbefohlen sei dir deine Schöpfung,
unsere Mutter Erde mit allem,
was auf ihr lebt und sich regt.
Du kennst auch das leid,
das wir nicht immer sehen können.
Du fühlst auch den Schmerz,
den wir nicht immer nachempfinden können.
Gib dich hin
an allen Enden dieser Welt,
wo deine Liebe gebraucht wird.
Und erwecke auch in uns
Mitgefühl für das Leben der Natur,
das wir noch nicht verstehen.

Herr,
vor dich bringen wir auch uns selbst,
mit unseren Nöten und Ängsten.
Lass uns deine Nähe spüren
und fühlen,
dass du uns liebst.

Darum bitten wir dich,
weil wir wissen,
dass du ganz und gar Liebe bist.

Andreas Reinhold

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