Eingangsgebet im Anschluss an Psalm 23

Herr, unser Gott –
manche Zeile dieses Psalms
geht uns heute nur schwer über die Lippen:

„Mir wird nichts mangeln“, beten wir –
und wissen doch: Die/Der Verstorbene wird uns fehlen.
Und viel zu tief sitzt uns das Unglück
– der Schrecken des Todes – noch in den Knochen,
als dass wir getrost sagen könnten: Ich fürchte kein Unglück.

Doch, Herr: Wir fürchten das Unglück;
wir fürchten das Unglück noch immer –
und uns graut vor dem dunklen Tal der Trauer,
das jetzt vor uns liegt.

Umringt von den Schatten des Todes
suchen wir dein Licht,
in der Haltlosigkeit unserer Verzweiflung
tasten wir nach deiner stützenden Hand,
in der Dürre unserer Trostlosigkeit dürsten wir
nach einer Quelle der Hoffnung,
die unsere Freude wieder zum Blühen bringt.

Herr, unser Gott –
erbarme dich unserer Verlorenheit
und erfülle unsere unruhigen Herzen
mit deinem Frieden.

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