Lohn oder Gnade?

Gnade sei mit Euch und Friede von dem, der da ist, der da war und der da kommt. Amen.   „Lohn oder Gnade?“   „Wie – Lohn oder Gnade?! Meinst du, ich hätte es nicht anders verdient, als jetzt hier völlig fix und fertig, total bankrott und ausgebrannt zu liegen

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Kein Anspruch auf Lohn

Liebe Gemeinde, unser Predigttext für heute Morgen kommt aus dem Lukasevangelium, aus Kapitel 17. Jesus spricht im kleinen Rahmen mit seinen Jüngern. Ein sehr ernstes Gespräch. Es geht im Verführungen, um die schweren Seitendavon, sein Anhänger zu sein. Seine Jünger bitten ihn (Lk 17,5): Stärke uns den Glauben! Dann folgt

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Einfach seinen Job machen

Die Liebe Gottes, die Gnade Jesu Christi und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit uns allen. Liebe Gemeinde, wir brauchen eine Kultur der Wertschätzung in den Firmen in den Kirchen und in der Verwaltung. Wir sollten höflich miteinander umgehen, uns bedanken, wenn wir etwas bekommen, freundlich bitten, wenn wir

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Welcher Siegespreis zählt?

Liebe Schwestern und Brüder! In diesem Sommer werden die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro, in Brasilien beginnen. Tausende von Sportlern und Sportlerinnen aus aller Herrn Länder werden um die in den einzelnen Disziplinen zu vergebenen Medaillen kämpfen. Fast alle haben sich dafür jahrelang geschunden und gequält, um den Siegespreis,

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Paulus läuft: Schöne neue Fitnesswelt

Pünktlich zum neuen Jahr stellen ALDI, Kaufland & Co Fitnessangebote in ihre Werbeprospekte. Der Kundschaft werden Hometrainer, Fitness-Bänder, Jogging-Ausrüstung, Sportschuhe, Gymnastikbälle offeriert. Der Weihnachtsspeck soll weg. Es wird gestrampelt und gewalkt und gejoggt. Die Vorsätze, die die Leute zu Silvester gemacht haben, wollen umgesetzt werden. Damit lassen sich gute Geschäfte

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Fuerbitten 360

Lieber himmlischer Vater, das Licht der Sonne und der Sterne sehen zu dürfen ist gut. Das Licht deiner Güte und Wahrheit sehen zu dürfen ist besser. Mit unseren Gaben und Fähigkeiten etwas verdienen können ist gut. Sich von dir mit Liebe und Barmherzigkeit beschenken lassen ist besser. Jedem das Seine

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Fuerbitten 361

Lieber himmlischer Vater, heute haben wir es wieder gehört: Wer barmherzig ist, steht Dir nahe. Das ist gut zu wissen, geht es doch auf dieser Welt und in unserem Leben oft so unbarmherzig zu. Wir sind misstrauisch gegen Menschen, die anders sind, unbarmherzig gegen solche, die aus Schwäche oder Versagen

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Umstrittene Freiheit

Liebe Gemeinde, vor dem, was Paulus uns hier auf den ersten Blick erläutern will, stehen wir erst staunend und dann voller Fragen. Was ist das für ein Gott, der nach Lust und Laune verstockt, wen er will und barmherzig ist, wem er will? Ist das nicht Willkür und Ungerechtigkeit? Der

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(Un-)Freiheit

Ich muss es ehrlich gestehen: Meine Freiheit bleibt immer wichtig – die Anderer ist manchmal nur schwer zu ertragen. Obwohl ich eigentlich genau weiß, dass Freiheit immer nur in Wechselwirkung existieren kann. Ich darf Freiheit genießen und muss Freiheit gewähren. Sonst wird die Freiheit zu einem Privileg für wenige. Und

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Gottes freie Gnadenwahl

Liebe Gemeinde, am 16. März 1973 unterzeichneten alle evangelischen Kirchen ein gemeinsames Bekenntnis, die Leuenberger Konkordie. Dieses Bekenntnis sagt, dass die unterschiedlichen evangelischen Kirchen alle einen gemeinsamen Glauben haben. Vor dieser Konkordie gab es eine große Frage, die uns – selbst uns evangelische Kirchen untereinander – noch trennte: Wie kommen

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Sind wir wirklich?

Liebe Gemeinde, auch wenn Sie mit ganz anderen Gedanken und Erwartungen gekommen sind, bitte ich Sie, sich einmal auf ein Gedankenspiel einzulassen. Es ist eine Überlegung, die ich seit vielen Jahren gelegentlich anstelle, auch wenn sie – zugegeben – etwas absonderlich klingt. Nicht dass ich selbst auf die Idee gekommen

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Gebet um Heilung

Die Liebe Gottes, die Gnade Jesu Christi und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit uns allen. Liebe Gemeinde, das Thema der heutigen Predigt ist wie im Nachrichtenblatt angekündigt: Gebet um Heilung. Wer war noch nicht krank und hat sich danach gesehnt wieder gesund zu werden? Haben Sie dafür gebetet,

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Folge mir nach!

9 Als Jesus weiterging, sah er einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm. 10 Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern.

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Ein neues Denken

Liebe Gemeinde, im Glaubensbekenntnis bekennen wir, dass wir an Jesus Christus glauben. In der Bibel steht, wer Jesus Christus war – nicht in beschreibenden Sätzen sondern in Geschichten. Diese Geschichten von Jesus sind in der Bibel in vier Evangelien gesammelt. Eine dieser Geschichten ist heute Predigttext. Ich lese Matthäus 9,9-13:

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Folgt mir nach!

Liebe Gemeinde, wenn es immer so einfach wäre! Christus nachzufolgen, so als ginge es nur darum, auf einem Spaziergang, dessen Ziel bekannt ist, einmal die linke und einmal die rechte Weggabelung zu nehmen. Wir sagen: „Wir kennen ja beide Wege!“ Nachfolge aber heißt mehr: Nachfolge heißt, nicht zu wissen, welchen

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Was wird hier gefeiert?

He warte mal, Matthäus, du kriegst noch die Karte! Was für eine Karte? Na die mit der Rückmeldung für die Fete bei dir. Da stand doch drauf, bitte persönlich abgeben mit Zahl der Gäste. Ich wollte dir schon letzte Woche sagen, dass ich komme. Aber da war ich ja krank.

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Blitzentscheider

Liebe Gemeinde, liebe Freunde, liebe Gäste, wie ging doch gleich der schöne alte Otto-Witz? „Wenn ich zu meinem Hund sage: ‚Kommst du jetzt mit oder nicht!?‘ – dann kommt er mit – oder nicht.“ Wo aber ist da der Witz, wenn einer einfach aufsteht und mitgeht? Ohne ein Wort. Ohne

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Mit einem Nazi?

Die Liebe Gottes, die Gnade Jesu Christi und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen. Ja, liebe Gemeinde, so lieben wir unseren Jesus, oder? Da hat er es den Frommen mal wieder so richtig schön gezeigt. Und wie? Einfach, indem er sich an einen Tisch setzt und fröhlich

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Moment der Nachfolge

[Anmerkung: Der Predigt liegt liegt das Gemälde „Die Berufung des Matthäus“ von Caravaggio zugrunde.] Liebe Gemeinde, ich möchte sie und euch heute Morgen mitnehmen auf eine kleine Reise nach Rom. Es ist zwar kühl heute in Rom, aber die Sonne scheint. Wir wandern ein bisschen miteinander durch diese großartige Stadt.

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Von der Attraktion des Evangeliums

Liebe Gemeinde, Matthäus war nicht das, was wir eine arme Sau nennen würden. Er saß auch nicht jeden Tag bedrückt hinter dem Tresen seiner Zollstation und sah jeden mit diesem „Hab-mich-doch-lieb-Blick“ an, der einen Stein zum Erweichen bringt. Er hatte auch keine Selbstmordgedanken und heulte sich auch nicht ständig bei

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Nicht dumm bleiben

Liebe Gemeinde, „Wie kein anderes Buch des Prophetenkanons führt das Jeremiabuch in eine Welt, die so grundlegend aus dem Lot, so buchstäblich verkehrt ist, dass richtiges Leben nahezu unmöglich scheint. Es ist eine Welt am Abgrund. … Erzählt werden die letzten Jahre Judas am Übergang vom 7. zum 6. Jh.

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Perspektivwechsel

Mit den KatechumenInnen haben wir versucht zu erkunden, was ein Gottesdienst ist. Wir haben einige Texte geschrieben und in Zusammenhang gebracht. Und vielleicht sind wir ja auch einen kleinen Schritt dabei weiter gekommen auf dem Weg zur Beantwortung der Frage: was ist ein guter Christenmensch? Was macht Christ sein eigentlich

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Menschen sind kein Spielzeug

Liebe Gemeinde, Warmes Herz, nasser Waschlappen. wenn man im Lukas-Evangelium blättert und liest, wird einem das Herz warm. Nicht nur, dass wir diesem Evangelisten die wunderbare Weihnachtserzählung verdanken. Seite um Seite erzählt er von Jesus Christus, wie er sich dem armen und bedrängten Menschen zuwendet. Immer geht es darum, wie

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Dafür nicht!

Es gibt immer wieder Redewendungen, die die Gesellschaft erobern. Dann reden plötzlich alle davon, dass Dinge krass sind oder easy. Unter Jugendlichen sind solche Modewendungen besonders auffällig. Eine solche neuere Redewendung ist „dafür nicht“. Wenn ich mich für etwas bedanke, dann höre ich in letzter Zeit immer wieder mal ein

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Unsere Schuldigkeit am HERRN

Liebe Gemeinde, hören wir den Predigttext bei Lukas im 17. 7-10 Kapitel. (Aus dem Lektionar vorlesen) Liebe Gemeinde, mich hat dieser Text zunächst mächtig irritiert. Vielleicht ging es Ihnen ähnlich, als sie die Verse vom HERREN und vom Sklaven hörten. Es ist die Geschichte von Sklavenhaltern und Sklaven, in die

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"Ich war dabei"

Predigt zum 20.2.2011, Septuagesimä. Carsten Sauerberg (Pastor, Heiligenhafen, ev.) Zu Lukas 17,7-10: Liebe Gemeinde; Selbstverständlichkeiten sind nicht der Rede wert. Für das, was man tun muss, so Jesus, braucht man keinen Dank oder Lob oder Sonst was erwarten. Ich halte Ihnen heute eine Predigt. Vielleicht wird sie gut, und Sie

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Das Ziel vor Augen

Wenn man so zurückdenkt, was hat man nicht alles erlebt. Auf und ab des Lebens, Schicksale, Krieg und Vertreibung. Manches wiegt bis ins hohe Alter ganz schwer. Manches hat gelähmt, manches herausgefordert, manches enttäuscht. Auf manche Krise ist neues Glück gefolgt. Ein prallvolles Leben, so wie wir es erlebt haben

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Wir laufen in Freiheit mit Gott!

Liebe Gemeinde, ich freue mich schon auf die Fußball-WM im Sommer. Spannende Spiele, packende Szenen auf dem Rasen und hoffentlich viele Tore für „unsere Mannschaft“! Ich werde wie immer mitfiebern! Um Wettkampf und Sport geht es heute auch beim Apostel Paulus: Er nimmt ein Bild aus dem Sport und wendet

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Als Team gewinnen

Liebe Gemeinde, erinnern Sie sich noch an 1954 in Bern? Fußballweltmeisterschaft: Außenseiter Deutschland gegen die hochfavorisierten Ungarn. Millionen von Deutschen sind damals vor den Radiogeräten gesessen und haben dem Sportreporter Herbert Zimmermann zugehört: „Sechs Minuten noch im Wankdorf-Stadion in Bern, keiner wankt, der Regen prasselt unaufhörlich hernieder, es ist schwer,

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Lebens-lauf : unterwegs zum Ziel

Es wird, liebe Gemeinde, ein Jahr der sportlichen Höhepunkte. Und es ist gut, bei der privaten Jahresplanung schon einmal die entscheidenden Termine in den Kalender einzutragen, damit es nicht zu problematischen Terminüberschneidungen kommt. In wenigen Tagen beginnen in Vancouver die olympischen Winterspiele und die Jagd auf die Medaillen wird unzählige

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Corporate Identity

Liebe Gemeinde, „Corporate Identity (auch Unternehmensidentität) ist der abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild, welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die CI ist also die Persönlichkeit einer Organisation, die

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Der alte Mann und der Schluck Wasser

Liebe Gemeinde! Lassen sie mich noch einmal kurz zusammenfassen, worum es in der Erzählung von der Berufung des Zöllners Matthäus geht, die wir vorhin in der Evangeliumslesung gehört haben: Da sitzt ein Mensch am Zoll, wobei sein Name Matthäus keine Rolle spielt, er könnte genauso gut Levi heißen, wie das

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Was sollen wir nun hierzu sagen

Liebe Gemeinde! I.) „Was sollen wir nun hierzu sagen?“ – mit dieser Frage beginnt der Abschnitt aus dem Römerbrief, den wir eben gerade gehört haben. Leichte Kost ist das wahrlich nicht, was Paulus da schreibt. Und ganz ehrlich – als ich den Predigttext vor einigen Tagen gelesen habe, da ging

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Die Angst, der Blick, der Pelz

<i>Literarische Einführung – entweder schon im Begrüßungsteil oder zu Beginn der Predigt, welche darauf mehrfach Bezug nimmt.</i> „Ich habe ein eigentümliches Tier, halb Kätzchen, halb Lamm. Es ist ein Erbstück aus meines Vaters Besitz, entwickelt hat es sich aber doch erst in meiner Zeit, früher war es viel mehr Lamm

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Was für eine Frage …

Ist denn Gott ungerecht? Was für eine Frage, lieber Paulus! Gerecht oder ungerecht, das wissen wir ja nicht einmal unter uns, wie sollen wir da wissen, ob Gott gerecht oder ungerecht ist. Ist das denn gerecht, was Jesus uns im Gleichnis aus dem Matthäusevangelium zumutet, dass der, der nur eine

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Gott schafft Unordnung!

Menschen haben so eine geheime Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Sie wünschen sich eine absolute Gerechtigkeit, von der sie erwarten, dass allen Menschen Recht geschieht. Vor Allem aber erwartet jeder Mensch, dass ihm Recht geschieht. Darauf reagiert in unserem heutigen Text der Apostel Paulus. Er spricht von Gottes Gerechtigkeit und von der

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Kyrie 766

Herr, da ist so vieles, was mich von dir trennt: Hochmut und Selbstgerechtigkeit, Hass, Streit und Neid. So viele Versäumnisse, weil ich Türen nicht öffne, Hände nicht reiche, weder nachgebe noch tröste. Und das Schlimmste: Mich verstehe ich, für mein Verhalten finde ich Gründe, aber dich möchte ich anklagen, mit

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Kollektengebet 767

Angewiesen, HERR, sind wir auf deine Güte und deine Liebe, auf deine Zuwendung. Du beschenkst uns und lässt uns leben in der Freude an deinem Wort. Wir bitten dich: Lass uns nicht ziellos in den Tag hineingehen, nicht planlos unser Leben versäumen, nicht der Versuchung erliegen, ohne Sinn und Ziel

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Fuerbitten 768

Vor dir, Herr, besinnen wir uns auf unserer Verantwortung für die Menschen, die du uns anvertraut hast. Wir bedenken, was sie wirklich brauchen zum Leben, was ihnen helfen kann als Menschen zu existieren. Zu dir rufen wir: Herr Erbarme Dich … Wir denken an die Menschen, die nicht leben können

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Nicht sitzen bleiben!

Am Mittwoch war Halbzeit. Da hat es Zeugnisse in den Schulen gegeben. Große Überraschungen gab es nicht. Die Zensuren standen ja schon länger fest. Allerdings hat mancher Schüler oder manche Schülerin es nun leider auch noch schwarz auf weiß: die Versetzung ist gefährdet. Das Sitzenbleiben droht. Wenn jetzt nicht etwas

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Von der Kraft der Veränderung

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder, so entstehen Gerüchte und Vorurteile, so schnell hat einer seinen Ruf weg und – etwas Dreck bleibt schließlich immer kleben. Da muss sich Jesus nur einem Außenseiter, einem Ausgegrenzten, einem, der sich selbst in Abseits manövriert hat, zuwenden, ihm seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken, schon

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Das sind so Geschichten …

Liebe Gemeinde, <b>Ist das wirklich meine Geschichte?</b> In übler Gesellschaft sitzen. Mit ehrlosen Menschen, habgierigem Gesindel und zwielichtigen Frauen meine Zeit vertreiben? Nein, das ist nicht meine Geschichte, sage ich. Nein, das ist nicht meine Geschichte, sagt ER: Mit den Reichen ihren Reichtum feiern. Mit den Anständigen ein Glas Wasser

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Fuerbitten 699

Gott, du willst allen Menschen entgegenkommen. Hilf uns, dass wir deinem Willen nicht im Wege stehen, sondern uns über Jeden freuen, der deinen Ruf hört. Zu dir rufen wir: Herr, erbarme Dich … Wir bitten dich für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen, dass wir sehen, wo wir Lasten mit

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Kyrie 697

Herr, wie oft sind wir uns selbst genug, lehnen uns selbstzufrieden zurück. Jeder für sich und wir als Gemeinde? Abfällig und selbstgerecht schauen wir dann auf Andere, auf die, die anders leben und anders sind als wir. Oft genug sind wir furchtbar enttäuscht, weil wir unser Sein nicht genügend gewürdigt

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Kollektengebet 698

Herr, du bist Mensch geworden und bist dem Leiden nicht aus dem Wege gegangen, hast gelitten bis zum Kreuz, hast gelitten an der Selbstgerechtigkeit und Selbstzufriedenheit der Menschen. Hilf uns, dass wir auf deinen Wegen gehen und mit dir neue Wege suchen. Das bitten wir dich, der du mit dem

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Mutige Rede

Liebe Gemeinde, Der Prophet Jeremia stellt uns heute die Aufgabe über unsere Sprachkultur nachzudenken. Das Thema, das ihn beschäftigt, lautet: Wie ist es um die Sprache bestellt? Denn an der Sprechkultur kann man den Zustand eines Volkes erkennen. Unmissverständlich und deutlich formuliert er sein Gebot: Rühme dich nicht selbst! Nun

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Fuerbitten 636

Himmlischer Vater, wo du regierst, da herrscht ein anderer Geist. Wo dein Wort gilt, gelten neue Maßstäbe Wo du dein Reich baust, da ist für jeden Platz. Lass uns Menschen zur Besinnung kommen. Und lass uns nicht den Fehler machen, dich nicht ernst zu nehmen. Du weißt, wie hilflos wir

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Sich rühmen heißt …

Halleluja haben wir gesungen nach diesem wunderschönen Gleichnis vom ungerechten Chef. Ein ganz eigentümliches Bild, das Jesus da malt. Ein Chef, der nicht nach der Leistung fragt, der weder die Leistung noch die Arbeitszeit bezahlt, sondern jedem soviel wie er braucht, um sich und seine Familie satt zu bekommen. Ungerecht

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Kyrie 633

Gerechtigkeit wird auf dieser Welt, die deine Schöpfung ist, mit Füßen getreten. Wir hören von Entführungen im Irak, von Erdbebenopfern, von hungernden Kindern und Aids-Waisen. Wir spüren aber auch die Ungerechtigkeit bei uns. Wir erinnern Menschen, die keine Arbeit und keinen Ansprechpartner finden. Wir denken an die immer größer werdende

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Kollektengebet 634

Gott, wir wollen etwas aus unserem Leben machen, wir wollen selber etwas darstellen. Wir spüren aber auch unsere Grenzen. Hilf uns heute, dein Wort zu hören, uns deinem Anspruch zu stellen. Hilf uns, es zuzulassen, dass du es bist, der etwas aus uns machen will, der uns in seinen Dienst

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Fuerbitten 635

Du, Herr, schaffst Recht und Gerechtigkeit. Hilf uns, dass wir Recht und Gerechtigkeit leben. Darum bitten wir dich für die Menschen auf der Schattenseite, die Arbeitslosen und Hilfslosen. Zu dir rufen wir: HERR, ERBARME DICH … Darum bitten wir dich für die Opfer der Katastrophen und Unglücke in Pakistan oder

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Selbstverständliches Tun

Liebe Gemeinde, manchmal liegen Welten zwischen der Zeit Jesu und unserer eigenen. Und das kann mitunter mächtig irritieren. Mich hat der Text zunächst vor den Kopf gestoßen. Vielleicht ging es Ihnen ähnlich, als sie die Verse vom Herren und vom Sklaven vorhin hörten oder möglicherweise schon zu Hause gelesen haben.

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Bildet euch nichts ein

Liebe Gemeinde, wir dürfen uns heute nicht durch den Vergleich abschrecken lassen, der aus der Lebenswelt vor 2000 Jahre entnommen ist. Damals war es üblich, sich offen Sklaven zu halten. Heute geschieht das versteckter. Schauen wir auf den Vergleichspunkt: „Es ist selbstverständlich, dass ein Sklave seine Arbeit verrichtet, das ist

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Selbstverständlichkeit

Liebe Gemeinde! Gestern war unser Dankeschönnachmittag für Ehrenamtliche. Im Presbyterium waren und sind wir der Ansicht, dass den vielen Menschen, die sich nach wie vor bereitwillig in unserer Gemeinde für ehrenamtliche Belange engagieren, dafür Kraft und Zeit investieren, ein besonderer Dank gilt. Denn sie sind der Schatz der Gemeinde, den

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Psalm 532

<i>Aufruf die Güte Gottes zu preisen</i></p> Wir haben es erfahren, wir haben ihm vertraut. Voll Ehrfurcht kommen und bekennen wir: Wie groß ist deine Güte, Herr!</p> Wenn Menschen Böses planten oder taten, sahn wir dich schützend vor uns stehn, geborgen und bewahrt in deinem Haus.</p> Zwar stand die Angst in

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Ach du meine Güte

Ach du meine Güte, das war mein erster Gedanke, als ich den heutigen Predigttext las. Der Abstand zu der Welt des Neuen Testamentes scheint unüberbrückbar zu sein. Sklaven und Herren – das gehört doch, Gott sei Dank, der Vergangenheit an – auch wenn es natürlich auch heute ein oben und

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Abgestempelt

[Ohne Worte Stempel nehmen und auf einem Blatt Papier anfangen zu stempeln; erst wortlos und dann mit:] Arroganter Schnösel, Geizhals, Kommunist, Nazi, Lügner, Sektierer … Wir stempeln uns oft gegenseitig ab. Ein Stempel ist der letzte Vorgang, wenn ein offizielles Schriftstück verfasst wird. Die Sache ist damit abgeschlossen, das letzte

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Neues Leben

Liebe Gemeinde, jesus fordert jeden Menschen, der sein Wort und Ruf hört auf, ihm nachzufolgen. So, wo und wie er gerade ist, aufzustehen und mitzugehen. Ich brauche Dich, Du bist es in meinen Augen wert, einer meiner Gefolgsleute zu sein. Es braucht weder Matthäus vom Zoll noch irgendein anderer Mensch

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Ist denn Gott ungerecht?

Liebe Gemeinde, der Brief des Paulus an die Römer sei es wohl wert, dass ihn ein Christenmensch Wort für Wort auswendig könne. Das war die Meinung von Martin Luther. Er stellt sie seiner Römerbrief-Übersetzung voran und bezeichnet das Schreiben als "das rechte Hauptstück des Neuen Testaments". Kein Wunder, denn die

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Ein neues Miteinander

Liebe Gemeinde. 1. Da sind zwei Menschen, die umziehen. Beide packen ihre Kisten, nehmen jedes Teil in die Hand, betrachten es und legen es in die Kiste. Und dann und wann passiert es, dass sie drüber nachdenken, ob sie diese Teil noch brauchen. Der eine sortiert dann manchmal ein Teil

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Jesus auf dem Siegertreppchen

Liebe Gemeinde! [Pokal hochhalten] Haben Sie auch so einen zuhause? Oder eine Medaille? Eine Urkunde? Einen Teilnehmerausweis … Die Medien zur Zeit sind voll von Sportberichten: Vor kurzem erst wurde die Deutsche Fußball – Damen – Nationalmannnschaft für ihren Weltmeistertitel zur Mannschaft des Jahres gekürt. Costa Cordalis, der beim Nordischen

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Dabei sein ist nicht alles

Liebe Gemeinde! Die Sporttasche hat er unter den Arm geklemmt, den Strohhut auf dem Kopf und offene Sandalen an den Füßen: der Hundertmeterläufer tritt an die Startklötze. Klar gewinnen will er. Aber wozu den Aufwand. Er spart sich den Gang in die Umkleidekabine. Wozu den Hut ablegen, wozu die Sandalen

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Dornenkrone statt Lorbeerkranz

Liebe Gemeinde, als Kind wurde ich in einen Turnverein gesteckt. Mein Opa war ein großer Turner und im Vereinsvorstand – und ich sollte, möglichst schon mit drei, vier Jahren in seine Fußstapfen treten. Im Sommer wurde Leichtathlethik gemacht, und schon als Sechsjährige musste ich zum Lauf antreten. Für die Sieger

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Anlass genug, Gott zu rühmen!

Liebe Gemeinde! Kräftige Worte spricht der Prophet Jeremia. Es sind zugleich Sätze, denen wir alle zustimmen. Denn der Neunmalkluge, der Kraftprotz und der Neureiche – das sind keine Idole. Eher ist es schon die Aufzählung von Gestalten, die nicht nur in der Karnevalszeit Anlass für gelungene Karikaturen geben. Wir verachten

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Leistung statt Gnade?

Liebe Schwestern und Brüder! In diesem Sommer werden die Olympischen Sommerspiele in Athen, in Griechenland beginnen. Tausende von Sportlern und Sportlerinnen aus aller Herrn Länder werden um die in den einzelnen Disziplinen zu vergebenen Medaillen kämpfen. Fast alle haben sich dafür jahrelang geschunden und gequält, um den Siegespreis, die Medaille

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Worauf du dich verlassen kannst!

Liebe Gemeinde, am kommenden / heutigen Sonntag finden in allen Gemeinden unserer Kirche die Wahlen zum Presbyterium statt. Die Gemeinden wählen sich sozusagen ihre Regierung. Und ich weiß noch aus eigener Erfahrung: Es ist nicht immer leicht, Frauen und Männer zu finden, die bereit sind, für dieses Amt zu kandidieren.

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Von anderen lernen

<b>Frager:</b> Was hat dich, Paulus bewogen, ein Bild aus dem Sport zu verwenden? <b>Paulus:</b> In der Nähe von Korinth liegt das Heiligtum von Isthmia. Dort finden alle 2 Jahre im Frühjahr die isthmischen Wettkämpfe statt. Sie bestimmen dann wochenlang das Denken, das Fühlen und die Gespräche der Menschen. Mir hat

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Barmherzigkeit statt Ordnung

Der bekannte katholische Theologe Eugen Drewermann sagt, der erste Satz eines Bibelabschnittes sei der Entscheidende. Manchmal mag man das gar nicht so recht glauben. Denn das, was man da hört, klingt nicht unbedingt immer danach als sei es von so großer Bedeutung. Und als Jesus von dort wegging, sah er

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Nicht die Gerechten …

Liebe Gemeinde, ich möchte ihnen zwei Menschen vorstellen, die etwa gleichviel Geld verdienen, aber auf unterschiedliche Weise – einer locker, der andere hart erschuftet. Der eine Schilehrer – der andere ist Handwerksmeister. Wenn Sie wählen könnten – warum fiele wohl bei den meisten die Entscheidung so eindeutig aus zugunsten des

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Kyrie 358

Guter Gott! Alles lebt und besteht durch Deine Liebe. Wie sähe diese Erde aus, wenn wir Menschen in ihr verblieben! Aber Du weißt, Herr, dass wir immer wieder von bösen Gedanken bestürmt werden, vielen Leidenschaften unterworfen sind, uns immer wieder von Dir losreißen. Du weißt auch, dass wir für Dein

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Kollektengebet 359

Wer sind wir Gott, dass du nicht aufhörst uns nachzugehen und uns freundlich zu begegnen – ja uns heimzuholen in deine Gegenwart? Deine Kinder dürfen wir sein und Vater zu dir sagen. Darum bitten wir dich: Mach uns hellhörig für dein Wort unter den unzähligen Worten dieser Welt. Schenk uns

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