Was mich groß macht… (1.Johannes 1,5-2,6)

Zehn Jahre war er alt und konnte nicht mehr sagen, was ihn eigentlich dazu gebracht hatte: für einen kurzen Augenblick war die Versuchung im Laden so groß, dass er zugriff, das Kartenspiel in die Hosentasche steckte, und prompt – erwischt wurde. Strafrechtlich konnte man noch nichts machen. Nach Haus gebracht

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Keiner geht verloren

Predigt Lukas 15,1-10, 3. Sonntag nach Trinitatis, Predigtreihe III, von Pfarrer Johannes Taig 1 Es nahten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. 2 Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen. 3 Er sagte aber

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Gefunden werden …

Wir bringen vor dich die Menschen, die verloren gehen, weil sie keiner sucht. Zu dir rufen wir: Herr, erbarme dich … Wir bringen vor dich die Menschen, die darauf warten, gefunden zu werden. Zu dir rufen wir: Herr, erbarme dich … Wir bringen vor dich die Menschen auf der Flucht,

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Wie blieben deine Kinder

Manchmal laufen wir einfach weg, vor dir guter Gott, und vor dem Elend dieser Welt. Dann können wir das alles nicht mehr ansehen und dann sind wir mit uns selbst nicht mehr im Reinen und trauen deinem Wort nichts Heilendes mehr zu. Aber auch dann suchst du uns noch immer.

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Freude des Findens

Kennen Sie das Gefühl: Da ist etwas Wertvolles, ein Schmuckstück, vielleicht geerbt von den Großeltern, nicht zu finden. Ich mache das ganze Haus links, hebe Teppiche an und Schränke – und endlich finde ich es im Keller, weil kurz vorm Rasenmähen habe ich es dort abgelegt. Lachen über mich selbst

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Fuerbitten 116

Guter Vater, unser Gott, du suchst die Menschen, du gehst auch uns nach. Darum bitten wir dich für alle, die in der Gefahr sind ihr Leben zu verlieren, dass du sie suchst. Zu dir rufen wir: HERR, ERBARME DICH … Achte auf uns, deine Kirche, dass wir bei allem Ordnen

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Fuerbitten 117

Ewiger Gott, wir danken dir, dass Du uns an Jesus zeigst, wie sich das Leben von Menschen verändern kann. Wir danken dir, dass wir solche Mutmachgeschichten in der Bibel finden. Wir danken Dir, dass die Welt ein kleines Stück freundlicher wird, wenn sich Menschen zu einem neuen Leben einladen lassen.

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Fuerbitten 125

Allmächtiger und barmherziger Gott, wir danken dir, dass du uns nicht verloren gehen lässt, dass du uns suchst, dass du uns nachgehst, auch wenn wir vor dir weglaufen. Du bist unser guter Hirte, der uns niemals abschreibt oder verloren gibt. Weil dem so ist wollen wir beten: – für die

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Mit einem Lächeln im Gesicht

Es war wieder einmal passiert. Eben hatte ich den Schlüssel noch in der Hand, ich wollte ihn dort hinlegen, wo er immer liegt, um ihn schnell zu finden. Unterwegs fällt mein Blick aber noch auf all das, was schnell weggeräumt werden muss und kaum ist dies erledigt – ist er

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Wolle und andere Schafe

<i>Einleitung und Schluss sind frei nach: McDonough, Andrew: Wolle & Freunde, Teil 1: Wolle, das verlorene Schaf, Holzgerlingen 2007.</i> Es war einmal ein Mann der hatte Tiere und zwar Schafe. Viele, viele Schafe. 99 Schafe… …und Wolle! Eines Tages lag Wolle an einen Stein gelehnt und träumte vor sich hin:

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O nein – zurück kann einer doch!

Liebe Gemeinde, wieder einmal ist uns heute eine Erzählung aus dem Evangelium gegeben, die so bekannt ist, wie der Donner beim Gewitter. Ihre Überschrift, die sich über Jahrhunderte gehalten hat lautet „Der verlorene Sohn“. Sie ist längst zur fest etablierten Formel geworden. Zur Redensart, die unsere Sprache bereichert und nach

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Sie gibt mir eine Tablette

Liebe Gemeinde. „Die Erde gehört uns allen/ So wie der Sand, den man am Grabe / freundlich uns nachwirft, allen gehört/ Aber im Leben gehören/ die Armen den Reichen/ Die Dummen den Klugen/ Die Geschlagenen den Verschlagenen/ Die Gläubigen der Kirche/ Die Schwarzen den Weißen/ Die Naiven den Raffinierten/ Die

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Keine lebenslange Strafe

Es gibt Sprichwörter und Vorstellungen, die halten sich hartnäckig. Das war schon im alten Israel so. Und das wird kritisiert vom Propheten Ezechiel. Trotzdem hat sich der Gedanke dieses Sprichwortes bis heute gehalten. Der Gedanke; dass Kinder und Nachkommen für die Fehler ihrer Vorfahren büßen müssen. Aber hören sie selbst:

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Kyrie 1135

Guter Gott, manchmal laufen wir weg vor unserem Leben, vor unserer Verantwortung. Manchmal schließen wir die Augen und wollen nicht sehen, wo wir gebraucht werden. Manchmal haben wir Angst vor den Menschen. Aber auch dann bist du bei uns und hörst uns, wenn wir rufen: Herr erhöre uns und erbarme

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Kollektengebet 1136

Du hast dich an unsere Gemeinde gebunden, nennst uns deine Kinder. Und du hast uns Freiheit geschenkt, unsere Wege zu gehen, deine Gemeinde zu bauen, deine Welt zu gestalten. Schenke uns auch die Umsicht das Unsere zu tun, die Einsicht, dass wir nicht immer das Richtige tun und den Willen,

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Fuerbitten 1137

Dich bitten wir für die Richterinnen und Richter, die Recht sprechen. Zu dir rufen wir: Herr, erbarme dich … Dich bitten wir für die Menschen, die über Andere urteilen. Zu dir rufen wir: Herr, erbarme dich … Dich bitten wir für Eltern, die Angst haben, ihren Kindern nicht gerecht zu

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Es geht auch anders

Liebe Gemeinde, der Prophet Ezechiel hört eine Gottesrede und gibt sie weiter an das Volk Israel: [1] Und des HERRN Wort geschah zu mir: [2] Was habt ihr unter euch im Lande Israels für ein Sprichwort: »Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf

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Die Karawane zieht weiter

Liebe Gemeinde, „Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter“ – kennen Sie das – bzw. kennen Sie das noch? Es ist ein altes orientalisches Sprichwort. „Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter“. Helmut Kohl, der Altbundeskanzler, hat es in Deutschland bekannt gemacht. Es war wohl 1988, als er die Redensart

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Zachäus‘ dunkle Seite

Sie kennen ihn alle! Bestimmt! Eine der bekannteren Figuren aus der Bibel: Zachäus, der Zöllner Zachäus. Den Zöllner Zachäus kennt man – aus der Schule oder aus dem Kindergottesdienst. Bis heute kommt er immer wieder in den Rahmenplänen für den Kindergottesdienst vor. Und das ist ja auch verständlich, denn es

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Den Boden berühren

Liebe Gemeinde! Shitstorm. So heisst das, wenn im Internet zu einer Meinung oder einer Person schnell und gerne auch anonym ein unflätiger Kommentar abgegeben wird. Als Beispiel fällt mir Béla Rethy ein. Das ist mit einer der bekanntesten Fussballkommentatoren des Deutschen Fernsehens. Seit 1987 festangestellt im Geschäft. Unzählige Spiele kommentiert

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Du kannst kommen!

(Predigt zur Jubelkonfirmation in der Kirchgemeinde Mochau bei Döbeln in Sachsen) Liebe Gemeinde, natürlich kennen Sie diese Geschichte, das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Sie ist Evangelium des heutigen Sonntags und zugleich auch der Predigttext. Eine bekannte Geschichte also, aber wie das so oft in der Bibel ist, ein Text mit

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Mensch werden

(Anläßlich des Jubiläums der Silbernen Konfirmation in der Hospitalkirche Hof) Liebe Gemeinde, Was ist nur aus uns geworden?, so fragen wir besonders an bestimmten Tagen. Wenn ein Geburtstag gefeiert wird oder ein Jubiläum. Man erinnert sich, wie das eigene Leben anfing und sich entwickelt hat. Mit 17 hatte man noch

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Reue und Zuspruch

Kerzen auf dem Altar, im Gottesdienst, bei Taufe oder Trauung sind schön – und mehr. Sie sind ein Symbol dafür, dass wir, wenn wir Gottesdienst feiern, nicht leben in der Finsternis sondern im Licht. Aber wie das so ist mit Symbolen. Sie sind Zeichen, nicht Wirklichkeit. Man kann Kerzen ohne

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Kyrie 1019

Guter Gott, manchmal verstecken wir uns. Wir suchen Schutz hinter selbstgebauten Entschuldigungen, hinter vorgeschobenen Sachzwängen oder hinter Verhältnissen, die sich nicht ändern lassen. Wir wissen oft nicht mehr wo wir noch Schutz suchen sollen. Unsere Ferne von deinem Willen bringen wir darum heute vor dich und rufen: Herr erhöre uns

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Kollektengebet 1020

In deiner Liebe hast du dich an uns gebunden. Hilf uns, dass wir uns so wie wir sind deinem Wort und deiner Liebe zur Verfügung stellen können. Hilf uns, dass wir treu sind, wie du treu bist, dass wir lieben wie wir geliebt werden, dass wir Freiheit schenken, wie du

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Fuerbitten 1021

Wir bringen vor dich Menschen, die auf der Flucht sind. Zu dir rufen wir: Herr, erbarme dich … Wir bringen vor dich Menschen, die gefoltert und gequält werden. Zu dir rufen wir: Herr, erbarme dich … Wir bringen vor dich Menschen, die nicht fertig werden mit ihren Süchten. Zu dir

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Suchen und finden

Liebe Gemeinde, ich freue mich, dass Sie heute in diesen Gottesdienst gekommen sind. Ich sehe, dass sich viele von uns in besonderer Weise darauf vorbereitet haben, z.B. indem sie tatsächlich die Sonntagskleidung angezogen haben – auch, um damit Alltag und Feiertag zu unterscheiden. Was würde nun passieren, wenn in unsere

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Freude bei Gott

Freude gehört für uns dazu, wenn Feste zu feiern sind, wenn Dankbarkeit gelebt werden will. Von der Freude redet Jesus in Bildern, von der unbändigen Freude Gottes über Menschen. Und davon, dass diese Freude nicht immer auf Liebe stößt. Ja manchen Menschen ist die Freude Gottes höchst suspekt: [TEXT] Alltagssituation,

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Zechi, der Saubermann

Tja, das hat er nun davon, dieser Dummdösel! Gestern Vormittag war er noch ein ganzer Kerl mit anständigem Beruf und einem nicht üblen Einkommen, und ein paar Stunden später liegt er da mit diesem komischen Kauz aus Nazareth, trinkt und isst mit ihm und verschleudert sein ganzes Geld. Nicht wiederzuerkennen,

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Was für ein Vater!

Predigt Lukas 15, 11ff „Was für ein Vater!“ (Eigenschaften Gottes 2) 20.6.2010 Als ich klein war, so eine Zeit gab es wirklich, ich war noch keine 1 Meter 70, da gabs im Fernsehen, damals noch schwarz weiß, immer Samstags den Blauen Bock. Da traten Künstler auf. Eine der Gruppen, die

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Die verlorene Tochter

(Antitext zum Verlorenen Sohn – die Geschichte wird vorher nicht gelesen) Ob  i c h  noch  F a m i l i e  habe?? Also mein kleiner Bruder, der hat’s zuhause nicht mehr ausgehalten. Der ist eines Tages ausgezogen. Er war aufmüpfiger als mein großer Bruder, und irgendwann war Schluss

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Eine Männergeschichte

Liebe Gemeinde, in einem halben Jahr ist Weihnachten, die Kirche wieder richtig voll und vielleicht kennen Sie das: da kommt einem der Gedanke: das ganze Jahr kommen sie nicht, aber zu Weihnachten … Was wollen die da, die kommen nur wegen der Stimmung. Oder kürzlich hörte ich in einer Gemeinde:

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Die verlorenen Geschwister

Die längste Beziehung unseres Lebens ist nicht die Beziehung zu unseren Eltern, die Beziehung zum Partner oder zur Partnerin. Die können 50, 60 und mehr Jahre dauern. Doch noch länger währt die Beziehung von Geschwistern. Sie dauert, wenn wir nicht als Einzelkinder aufgewachsen sind, von der Kindheit an bis ins

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Süße Trauben, stumpfe Zähne

Seltsame Ideen der Vererbungslehre existieren unter den Menschen. Da werden schon Säuglingen Dinge angedichtet – oder soll ich sagen in sie hinein interpretiert – die so nicht da sind. Es wird mitunter so getan, als sei alles vorherbestimmt und vorgeprägt. Kein Raum ist mehr für Zufälle oder Gottes ordnende Hand.

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Kyrie 791

Für Vieles, was falsch läuft in unserem Leben suchen wir Schuldige, Herr, wir brauchen Sündenböcke, denen wir unsere Schuld aufladen können, auf die wir alles schieben können. Wir verstecken uns hinter anderen, hinter unseren Genen oder deinem Weg, der uns in die Irre leitete. Alle Schuld sehen wir, nur nicht

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Kollektengebet 792

Du Gott, wendest Dich nicht ab von den Menschen, denen sich niemand zuwendet. Du gibst niemanden verloren, den wir längst verloren gegeben haben. Du gibst auch uns nicht verloren, sondern hältst uns alle in deiner schützenden Hand. Du hilfst auch denen auf, die gefallen sind und bleibst bei denen, die

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Fuerbitten 793

Wir beten für die Menschen unter uns, die keine Zukunft sehen, privat oder persönlich. Zu dir rufen wir: Herr, erbarme Dich … Wir beten für die Menschen unter uns, die verzweifelt sind oder Angst haben, die trauern oder leiden. Zu dir rufen wir: Herr, erbarme Dich … Wir beten für

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Gott lädt sich selbst ein

Liebe Gemeinde! Sie haben es ja schon mitbekommen – heute sind zwei kleine Mädchen bei uns, die getauft werden. Ob es Zufall war oder Absicht, dass es gerade heute stattfindet – das weiß ich nun nicht – aber auf jeden Fall: einen passenderen Tag hätten wir kaum erwischen können. Warum?

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Überzeugungstäter

Es hat gebrannt, und St. Peter ist beschädigt, schwer beschädigt. Ich selbst konnte es gar nicht glauben, als mir unsere Küsterin das kurz vor dem Verabschiedungsgottesdienst für die Kindergartenkinder erzählte. Und so sind viele Menschen sind tief betroffen. Und ich denke, besonders hier in diesem Bezirk unserer Gemeinde, werden viele

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Gott sieht alles. Aber er petzt nicht.

Liebe Gemeinde, als ich klein war, ungefähr sooo [mit Händen anzeigen], durfte ich manchmal für meine Mutter einkaufen gehen. Das fand ich dann meistens auch ganz toll, außer, wenn es zum Bäcker ging. Denn da gibt es ja diese hohen Theken, also die Vitrinen, wo der Kuchen und die Teilchen

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Erzählpredigt: Ich, der verlorene Sohn!

<i>[Die Luth. liturg. Konferenz hat den Text des 3. So.n.Trin. der Reihe 1 durch den der Reihe 3 ausgetauscht, ohne dies in der predigenden Öffentlichkeit genügend zu kommunizieren. Die hier vielleicht erwartete Predigt über das "verlorene Schaf" findet sich jetzt in der 3. Reihe unter dem 3. So.n.Trin.]</i> Liebe Gemeinde!

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Schafskälte

Jetzt kommt die Predigt passend zum Wetter. Schafskälte haben wir in diesen Tagen. Der Ausdruck hängt bekanntlich zusammen mit dem Temperaturabfall, der oft in der Junimitte auftritt. Angeblich nur einige Tage lang. Wenn es dann richtig kalt wird, so auf 10 Grad herunter, kann das für frisch geschorene Schafe echt

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Die Zuschauer

Liebe Gemeinde. „Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen …“ dieser wunderbare Satz ist eine praktische Abwehr gegen alle, die schadenfroh zusehen, wenn andere an Boden robben und sich tastend fortbewegen oder gestresst durch die Wohnung jagen nur um ihren Schlüssel letztendlich im Kühlschrank zu entdecken. Hand aufs

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Die Eifersucht

Liebe Gemeinde, wie viel Neid und Eifersucht gibt es unter Geschwistern? Wenn wir kurz nachdenken, dann fallen uns sofort Geschichten aus der Kindheit und auch aus unserem Umfeld ein. Eifersucht ist eine Falle, in die viele Menschen tappen. So auch der ältere Sohn, der beim Vater zurückgeblieben ist. Wenn wir

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Die Wut über den verlorenen Groschen

Liebe Gemeinde, im Verlieren bin ich ziemlich gut. Zwar habe ich keinen Sohn, der mir abhanden kommen könnte und auch keine Schafe, aber die Situation, die Jesus in dem letzten Gleichnis von den dreien erzählt, die wir gerade im Evangelium und im Predigttext gehört haben, die kenne ich recht gut

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Liebe – grenzenlos

<i>Diese Predigt wurde gehalten im ökumenischen Gottesdienst anlässlich eines Jubiläums einer Behindertenwerkstatt, ist aber mit Variationen wohl auch ohne dem einsetzbar.</i> 30 Jahre Werkstattzentrum für Menschen mit Behinderung. Das ist Grund zu danken. Grund zu danken für die Frauen und Männer, die vor 30 Jahren gegen alle Vernunft begannen mit

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Psalm 585

<i>Loblied auf den gnädigen und gütigen Gott</i></p> Meine Seele lobe Gott, den Herrn!Mein ganzes Ich verehre seinen Namen;denn gnädig ist er und barmherzig, geduldig und voll Güte.</p> Vergeben hat er deine Schuld und was dich schmerzt, das heilt er.Er rechnet dir nicht vor, was du getan und wie du denkst.Er

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Psalm 586

<i>Lebensglück</i></p> Du, Gott, wenn ich das Glück bedenke,Dann schlägt mein Herz in schnellem Takt.Und aller Sinnen Fühlen lenkeIch dann auf das, was mir behagt.</p> Du, Gott, warst immer mir zur Seite,Ich durfte fehlen, tagelang,Und auch danach ich sicher schreite,Und keine Krankheit blieb zu lang.</p> Du, Gott, ich spüre dich im

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Die Liebe des Vaters

Liebe Gemeinde, die Geschichte, die wir im Evangelium gehört haben, müsste eigentlich "Die Liebe des Vaters" heißen. Wir kennen sie alle, aber unter dem Titel "der verlorene Sohn". Mir ist es schwergefallen, gerade hier schon wieder über diesen Text zu reden, da ich mich gut an eine Predigt von Pfarrer

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Verstehenshilfe

Liebe Gemeinde, kaum eines der Gleichnisse Jesu ist so bekannt und berührt uns so sehr, wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Nun, Gleichnisse sind eine Verstehenshilfe. Mit Hilfe einer bildhaften Umschreibung soll dem Hörer oder dem Leser beim Verstehen einer Botschaft geholfen werden. Jesus hat eine Botschaft, diese Botschaft wiederholt

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Von Nicht-Menschen und Unmenschen

Liebe Gemeinde, "Zachäus ist ein kleiner Mann, keiner will ihn haben", heißt es in einem Kindergottesdienstlied. Zachäus, das ist so etwas wie der Lieblingssünder für Kinder. Und wer von Ihnen selbst früher Zachäus im Kindergottesdienst kennengelernt hat, der kennt vielleicht auch das Bild, dass manchmal von ihm gezeichnet wurde. "Liebe

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Gottes bunte Herde

Liebe Gemeinde, heute habe ich mitten im Predigttext aufgehört, lasst mich erst mal über die ersten drei Verse sprechen. „Sage mir, mit wem du Umgang hast und ich sage dir, wer du bist.“ So murren die Frommen über Jesus, er gibt sich als Freund der Zöllner und Sünder. „Gleich und

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Umkehr hat Folgen

Unser heutiger Predigttext ist die Geschichte von Zachäus. Winken Sie jetzt bitten nicht ab: Kennen wir längst. Ich kenne sie auch, schon oft erzählt im Kirchlichen Unterricht oder Kindergottesdienst. Immer stand der ungerechte Mann im Mittelpunkt, der auf der Suche ist, der verzweifelte Anstrengungen unternimmt, diesen Jesus zu sehen. Aber

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Suchen und Finden

Suchen und Finden. Das ist, liebe Gemeinde, das Motto dieses Jahres der Bibel, das ist auch eine gute Überschrift über unsere heutige Predigt. Wenn wir etwas verlieren, dann ist das ärgerlich. Das kennt jeder. Diesen Schreck. Das Suchen. Eben hatte ich es doch noch … Einmal, da habe ich mein

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Tagebuch

Liebe Gemeinde, seltsam, obwohl dieses Gleichnis als Hauptakteur eigentlich den Jüngeren der beiden Brüder kennt, erzählt es eigentlich die Geschichte des Älteren – so verstehe ich zumindest den Kontext dieses Gleichnisses, das nämlich erzählt wird den Pharisäern und Schriftgelehrten. Um sie geht es Jesus, wenn er diese Geschichte erzählt. Sie

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Alles nur Verlierer

Liebe Gemeinde, das kommt in den besten Familien vor. Einer ist dem anderen neidisch. Einer bedient sich großzügig selbst am Familienerbe und der Familientradition, ohne die anderen gefragt zu haben. Einer lässt sich etwas zu schulden kommen und kann sich bei den anderen nicht mehr blicken lassen. Zwei Brüder werden

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Freude

Von Jesus Christus geliebte Gemeinde; mitten im Jahr der Bibel sind wir angekommen. Das ist ein guter Anlass, in einem Gottesdienst einmal kurz nachzudenken, was es denn bedeutet für uns. Nun spielt die Bibel in jedem Gottesdienst die entscheidende Rolle. Es wird aus ihr vorgelesen, sie wird in der Predigt

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Von Königskindern und Räuberhöhlen

Kennen Sie die Geschichte von dem kleinen Räuberjungen Tom? Von seinem Räubervater für einen unverschämt hohen Preis verkauft, wächst er nun im Schloss des Königs auf, als Königskind. Aber dort ist alles anders, als Tom es von zu Hause kennt. Hell und freundlich. Alles ist weiß gestrichen. Die Räume haben

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Gott will unser Leben

Liebe Gemeinde! "Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden"; ist ein altisraelitisches Sprichwort. Es hält die immer wiederkehrende bittere Erfahrung nachfolgender Generationen fest, für die Taten und Untaten der Väter- und Müttergeneration die Zeche zahlen zu müssen. Und das gilt nicht nur

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Leben im Licht

Liebe Gemeinde, diese Botschaft von Jesus Christus hören wir sehr gerne: " Gott ist Licht. Bei ihm gibt es keine Finsternis." An anderer Stelle sagt der 1. Johannesbrief, dass Gott Liebe ist. Wo Licht ist, ist Leben und Liebe. Wo die Liebe ist, herrschen Gerechtigkeit und Frieden. Jesus hat uns

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Gemeinschaftstreue

Liebe Gemeinde, als Student der Theologie haben mich die Propheten des Alten Testaments immer stark fasziniert, weil von ihnen eine Kraft auszugehen schien, die uns in der heutigen Zeit offensichtlich verloren gegangen ist: die Kraft, das Wort Gottes für die Jetzt-Zeit auszulegen und den rechten Willen Gottes zu erkennen. Gleichzeitig

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Alles Zlatko, oder was?

Liebe Gemeinde, was wären Sie bereit zu tun, wenn Ihnen jemand 250.000 Mark dafür verspricht? Das war die Frage, die ein Radiosender in Sachsen seinen Hörern gestellt hat: Was würden Sie für 250.000,- tun? Es war eine Art Wettbewerb. Man konnte den Sender anrufen und eine verrückte Idee loswerden, die

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Das Leben in Ordnung bringen

Liebe Gemeinde, das ist schon eine interessante Gestalt, dieser Zachäus. Ein Mann, dem es wirtschaftlich wohl gut geht und dem es dennoch schlecht geht. Er gehört zu denen, die keiner mag. Er gehört zu denen, die schon lange nicht mehr Zugang zur Gemeinde haben. Er gehört zu denen, die keine

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Gemeinschaftstreue ist alles!

Die Bibel, das wissen wir, ist in zwei Teile geteilt: das Alte Testament und das Neue Testament. Das Alte Testament erzählt die Geschichte des Volkes Israel bis in die Zeit vor Jesus. Und das Neue Testament erzählt die Geschichte des neuen Volkes Gottes seit Jesus. Beide Testamente gehören in die

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Ein Schlitzohr wird fromm

Liebe Gemeinde, Jesus kommt in die Palmenstadt Jericho, der ältesten Stadt, die wir weltweit kennen. Neueste Ausgrabungen haben große, ummauerte Stadtanlagen zu Tage gefördert, wobei die ältesten ca. zehntausend Jahre alt sind. Bekannt geworden ist Jericho durch die Eroberung von Josua, als Gott die Stadtmauern unter Trompetenstößen zusammenstürzen lies. Das

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Verloren – gesucht – gefunden

Liebe Gemeinde, seinen Gegnern und Kritikern versucht Jesus an Hand des Gleichnisses vom verlorenen Schaf, beizubringen, dass sie Zöllner und Sünder nicht ihrem Schicksal überlassen dürfen, sondern ihnen helfend zur Seite stehen sollen. Verlieren, Suchen, Finden, Verlorensein, Gesuchtwerden und Gefundenwerden, davon erzählt Jesus in dem Gleichnis. Da können wir uns

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Aus Freude an Gott

<i>[Diese Predigt wurde für den Buß- und Bettag am 18. November 1998 konzipiert.]</i> Liebe Gemeinde. "Ich kann nur vor Gott treten, nur vor die allergrößte mir versagte Gegenliebe … Ich kann nur zu Dir sprechen. Haltlos, hemmungslos, abfließend wie ein Strom. Denn jeder, der mit Antwort gäbe, hätte meine Frage

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Kollektengebet 126

Allmächtiger und barmherziger Gott, wir danken dir für diese Morgenstunde, in der du uns zusammengeführt hast. Komm mit deinem Heiligen Geist nun in unsere Mitte. Suche uns und gib, dass wir uns finden lassen, von deinem Wort, von deiner Liebe, von dir. Gib, dass wir finden, was uns manchmal verloren

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Kyrie 127

Verluste tun uns weh. Wir kommen uns manchmal ganz verloren vor. Wir haben einen Menschen verloren, den wir liebten. Manchmal verlieren wir uns selbst in der Hektik des Alltages. Aus den Augen aus dem Sinn. Oft kümmern wir uns nicht mehr um die, die wir aus den Augen verloren. Manche

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Kyrie 113

Du Herr, willst uns begegnen, du willst uns finden. Aber was tun wir, um dir zu begegnen, um uns finden zu lassen? Wir erleben so vieles in unserem Leben, das ziellos und hoffnungslos ist. Wir erleben, wie wir immer nur hetzen und in Unruhe sind, und von dir nichts mehr

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Kollektengebet 114

Du erträgst es nicht Gott, dass eines deiner Kinder verlorengeht. Du suchst uns, auch wenn wir weglaufen vor dir. Du bist bei uns auch da, wo wir nur uns suchen. Du begegnest uns immer mit seiner Verheißung und deiner Liebe, der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst

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Kollektengebet 115

Barmherziger Gott! Du suchst uns Menschen und rufst uns in deine Gemeinschaft und du schaust dabei nicht so sehr auf unsere Taten, sondern in unser Herz. Dafür danken wir dir und bitten dich: erneuere du uns, auf dass wir deine Liebe zu uns in die Welt tragen. Das bitten wir

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