5 Sonntage voraus

11. Sonntag nach Trinitatis (12. August 2018)

PR IV: Gal 2,16-21

[16] Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch Werke des Gesetzes wird kein Mensch gerecht. [17] Sollten wir aber, die wir durch Christus gerecht zu werden suchen, auch selbst als Sünder befunden werden – ist dann Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne! [18] Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wieder aufbaue, dann mache ich mich selbst zu einem Übertreter. [19] Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt. [20] Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben. [21] Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn wenn die Gerechtigkeit durch das Gesetz kommt, so ist Christus vergeblich gestorben.

Johannes Taig: Identität - 10. August 2018
Uwe Simon: Ich steh mit leeren Händen da… - 19. August 2012
Sebastian Maurer: Was macht einen Menschen zum Christenmenschen - 18. August 2012
Anna-Lena Frey: Recht machen oder Recht sein - 17. August 2012
Elke Burkholz: Du bist anerkannt bei Gott - 14. August 2012
Michael Schäfer: Christus lebt in mir - 27. Juli 2012
Andreas Reinhold: Bei Gott kann man nichts kaufen! - 22. Februar 2010
Dr. Diethelm Meißner: Christus in meinem Leben Raum geben - 27. August 2006
Michael Schäfer: Wechsel zur Freiheit - 26. August 2006
Elke Burkholz: Risiko? - 26. August 2006
Ulrich Schaffert: Versuch einer anschaulichen Predigt zu einem begrifflich-abstrakten Text - 26. August 2006
Mark Meinhard: Nicht aber ich lebe, sondern Christus lebt in mir - 8. November 2004
Jürgen Grote: Nicht euer Tun bestimmt euer Leben - 8. November 2004

12. Sonntag nach Trinitatis (19. August 2018)

PR IV: Apg 3,1-10

[1] Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit. [2] Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. [3] Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. [4] Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! [5] Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. [6] Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! [7] Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, [8] er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. [9] Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. [10] Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor der Schönen Tür des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war.

Johannes Taig: Augenlicht - 18. August 2018
Frank Nico Jaeger: Tut mir auf die schöne Pforte - 14. August 2018
Bernd Zielezinski: Wunder tun wie Petrus kann ich nicht, aber Gold und Silber habe ich - 30. August 2012
Uwe Simon: Von Tag zu Tag - 25. August 2012
Inke Raabe: Op de Fööt stellt – plattdeutsche Predigt - 24. August 2012
Michael Schäfer: Gold und Silber haben wir … - 5. August 2012
Albrecht Burkholz: Die Kraft ist da - 30. August 2006
Joachim Musiolik: Dass wir Gewissheit bekommen - 8. November 2004

13. Sonntag nach Trinitatis (26. August 2018)

PR IV: Gen 4,1-16a

[1] Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit Hilfe des HERRN. [2] Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. [3] Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. [4] Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, [5] aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. [6] Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? [7] Ist’s nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. [8] Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. [9] Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? [10] Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. [11] Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. [12] Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. [13] Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Strafe ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte. [14] Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet. [15] Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände. [16] So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.

Richard Horn: Kain und Abel in uns - 12. September 2006
Andreas W. Lüdtke: Schlag den Neid aus dem Kopf – aber bitte aus dem eigenen! - 11. September 2006
Manfred Zuzak: Gottes Liebe ist stärker als der Tod - 7. September 2006
Inke Raabe: Jenseits von Eden - 6. September 2006
Jürgen Grote: Kain und Abel - 8. November 2004
Ralf Krust: Die Spirale des Bösen - 8. November 2004
Bernd Bartilla: … damit das Leben unter uns zum Siege kommt! - 8. November 2004
Judith Krauss: Vergessene Blicke - 5. November 2004
Marion Hild: Ach, hätte er doch schon früher gerufen! - 5. November 2004
Andreas Reinhold: Lebenserfahrungen - 5. November 2004

14. Sonntag nach Trinitatis (2. September 2018)

PR IV: 1.Thes 1,2-10

[2] Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unserm Gebet [3] und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus. [4] Liebe Brüder, von Gott geliebt, wir wissen, dass ihr erwählt seid; [5] denn unsere Predigt des Evangeliums kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Gewissheit. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen. [6] Und ihr seid unserm Beispiel gefolgt und dem des Herrn und habt das Wort aufgenommen in großer Bedrängnis mit Freuden im Heiligen Geist, [7] sodass ihr ein Vorbild geworden seid für alle Gläubigen in Mazedonien und Achaja. [8] Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erschollen nicht allein in Mazedonien und Achaja, sondern an allen Orten ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, sodass wir es nicht nötig haben, etwas darüber zu sagen. [9] Denn sie selbst berichten von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch bekehrt habt zu Gott von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott [10] und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn errettet.

Carsten Schaefer: Dankbares Leben in Gott - 25. August 2018
Johannes Taig: Wunderbar! - 24. September 2011
Elke Burkholz: Grund zur Freude - 15. September 2006
Manfred Zuzak: Die Welt braucht dankbare Menschen - 8. November 2004
Ralf Krust: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist - 8. November 2004

15. Sonntag nach Trinitatis (9. September 2018)

PR IV: Gal 5,25-26;6,1-3.7-10

[25] Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. [26] Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden. [6,1] Liebe Brüder, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest. [2] Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. [3] Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. [ … ] [7] Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. [8] Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. [9] Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. [10] Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Uwe Simon: Zur Ehrenrettung des Neides (Galater 5, 25-6,10) - 7. September 2018
Michael Schäfer: Gute Früchte wachsen nicht von selbst - 9. September 2012
Frank Nico Jaeger: Keine Angst vor Rückenschmerzen: Einer trage des anderen Last! - 6. September 2012
Roland Höhr: Wie werde ich vor Gott gerecht? - 5. September 2012
Bernd Krefis: Leichter gesagt als getan? - 24. September 2006
Renate Fallbrüg: Das gute Leben - 22. September 2006