5 Sonntage voraus

Tag der Heiligen Dreifaltigkeit / Trinitatis (27. Mai 2018)

PR IV: Eph 1,3-14

[3] Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. [4] Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe [5] hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, [6] zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. [7] In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, [8] die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit. [9] Denn Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte, [10] um ihn auszuführen, wenn die Zeit erfüllt wäre, dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist. [11] In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens; [12] damit wir etwas seien zum Lob seiner Herrlichkeit, die wir zuvor auf Christus gehofft haben. [13] In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, [14] welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.

Anne Ellmann: Den Tag vor dem Abend loben – Predigt Eph 1,3ff - 16. Mai 2018
Wilfried Marnach: Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. - 2. Juni 2012
Johannes Taig: Gottesgeschichtsbuch - 1. Juni 2012
Margot Runge: Goldene Konfirmation: Unsere Vielfalt spiegelt göttliche Vielfalt wider - 1. Juni 2012
Mark Meinhard: Wir sind sein Eigentum - 14. Juni 2006
Inke Raabe: Ein Loblied - 9. Juni 2006
Manfred Zuzak: Unsere Vielfalt entdecken - 8. November 2004
Ralf Krust: Gott hat uns Gutes getan - 8. November 2004
Mark Meinhard: Wieviel wiegt wohl eine Schneeflocke? - 8. November 2004

1. Sonntag nach Trinitatis (3. Juni 2018)

PR IV: Jer 23,16-29

[16] So spricht der HERR Zebaoth: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie betrügen euch; denn sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des HERRN. [17] Sie sagen denen, die des HERRN Wort verachten: Es wird euch wohlgehen -, und allen, die nach ihrem verstockten Herzen wandeln, sagen sie: Es wird kein Unheil über euch kommen. [18] Aber wer hat im Rat des HERRN gestanden, dass er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat sein Wort vernommen und gehört? [19] Siehe, es wird ein Wetter des HERRN kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen. [20] Und des HERRN Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen. [21] Ich sandte die Propheten nicht und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen und doch weissagen sie. [22] Denn wenn sie in meinem Rat gestanden hätten, so hätten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem bösen Wandel und von seinem bösen Tun zu bekehren. [23] Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist? [24] Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt?, spricht der HERR. [25] Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt. [26] Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lüge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen [27] und wollen, dass mein Volk meinen Namen vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt, wie auch ihre Väter meinen Namen vergaßen über dem Baal? [28] Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR. [29] Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?

Elke Burkholz: Auf die Situation kommt es an, Jeremia 23,16-29 - 23. Mai 2018
Michael Schäfer: Wem traue ich? - 23. Mai 2018
Inke Raabe: Gottes Wort? Besser ist das! - 9. Juni 2012
Dr. Alfred Klassen: Die Wahrheit braucht Menschen, die für sie eintreten - 6. Juni 2012
Carsten Schaefer: Besser sehen, mit dem Herzen - 6. Juni 2012
Michael Schäfer: Gott spricht – will ich hören? - 30. Mai 2012
Michael Krauß: Ich steck dir die Tasche in Brand, in die du mich steckst! - 26. Juni 2006
Jürgen Zinck: Abschied vom Kleinen Prinzen? - 17. Juni 2006
Michael Schäfer: Die Geister scheiden lernen - 17. Juni 2006
Manfred Zuzak: Gott will an uns handeln - 13. Juni 2006
Johannes Taig: Alles wird gut? - 5. November 2004

2. Sonntag nach Trinitatis (10. Juni 2018)

PR IV: 1.Kor 14,1-3.20-25

[1] Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede! [2] Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, vielmehr redet er im Geist von Geheimnissen. [3] Wer aber prophetisch redet, der redet den Menschen zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung. [ … ] [20] Liebe Brüder, seid nicht Kinder, wenn es ums Verstehen geht; sondern seid Kinder, wenn es um Böses geht; im Verstehen aber seid vollkommen. [21] Im Gesetz steht geschrieben (Jesaja 28,11-12): »Ich will in andern Zungen und mit andern Lippen reden zu diesem Volk, und sie werden mich auch so nicht hören, spricht der Herr.« [22] Darum ist die Zungenrede ein Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die prophetische Rede aber ein Zeichen nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen. [23] Wenn nun die ganze Gemeinde an einem Ort zusammenkäme und alle redeten in Zungen, es kämen aber Unkundige oder Ungläubige hinein, würden sie nicht sagen, ihr seid von Sinnen? [24] Wenn sie aber alle prophetisch redeten und es käme ein Ungläubiger oder Unkundiger hinein, der würde von allen geprüft und von allen überführt; [25] was in seinem Herzen verborgen ist, würde offenbar, und so würde er niederfallen auf sein Angesicht, Gott anbeten und bekennen, dass Gott wahrhaftig unter euch ist.

Jürgen Zinck: Statt Predigt ein Gespräch - 16. Juni 2012
Michael Schäfer: Erbauung aus Liebe - 12. Juni 2012
Frank Nico Jaeger: Lächerlich in Babyblau! - 9. Juni 2012
Ursula Schabert: Wortgeklingel - 22. Juni 2006
Christoph Fleischer: Strebt nach der Liebe - 22. Juni 2006
Michael Schäfer: Maßstab der Liebe - 21. Juni 2006

3. Sonntag nach Trinitatis (17. Juni 2018)

PR IV: 1 Joh 1,5-2,6

[5] Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. [6] Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. [7] Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. [8] Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. [9] Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. [10] Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. [2,1] Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. [2] Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. [3] Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. [4] Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. [5] Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. [6] Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.

Johannes Taig: Mensch werden - 18. Juni 2012
Michael Schäfer: Reue und Zuspruch - 15. Juni 2012
Bernd Bartilla: Leben im Licht - 8. November 2004
Nicola Gruben: Von Königskindern und Räuberhöhlen - 8. November 2004

4. Sonntag nach Trinitatis (24. Juni 2018)

PR IV: 1.Petr 3,8-15a(15b-17)

[8] Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig. [9] Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt. [10] Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen. [11] Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. [12] Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun« (Psalm 34,13-17). [13] Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert? [14] Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; [15] heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [16] und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus schmähen. [17] Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, dass ihr um guter Taten willen leidet als um böser Taten willen.

Johannes Taig: In einem von euch ist der Christus - 30. Juni 2012
Ulrich Schaffert: Achtung: Gutmenschen! - 30. Juni 2012
Inke Raabe: Was wir voneinander wissen - 28. Juni 2012
Sylvia von Kekulé: Dem Guten Raum geben - 28. Juni 2012
Uwe Simon: Von der Macht der Worte - 5. Juli 2006
Bernd Bartilla: Es geht um das Leben - 8. November 2004
Manfred Zuzak: Eine Frage des Gehorsams - 8. November 2004