3. Sonntag im Advent – alt

PR I: Mt 11,2-6(7-10)

[2] Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte, sandte er seine Jünger [3] und ließ ihn fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? [4] Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht: [5] Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt; [6] und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert. [7] Als sie fortgingen, fing Jesus an, zu dem Volk von Johannes zu reden: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her weht? [8] Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Siehe, die weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige. [9] Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: Er ist mehr als ein Prophet. [10] Dieser ist’s, von dem geschrieben steht (Maleachi 3,1): »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.«

Michael Schäfer: Wegbereiter - 27. November 2014
Johannes Taig: Licht vom Himmelreich - 24. Februar 2010
Frank Schaber: Wenn es eng wird im Leben ….. - 30. Dezember 2008
Otto-Fabian Voigtländer: Please hold the line - 13. Dezember 2008
Manfred Zuzak: Sichtbar und spürbar - 8. November 2004
Michael Schäfer: Warten auf das Christkind? - 8. November 2004
Gottfried Zobel: Einblick in das Reich Gottes - 8. November 2004
Karl Ludwig Schmidt: Kommt da noch was? - 8. November 2004
Jürgen Grote: Freude im Warten - 8. November 2004
Ralf Krust: Schick die Zweifler zu Jesus - 8. November 2004

PR II: 1 Kor 4,1-5

[1] Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. [2] Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden. [3] Mir aber ist’s ein Geringes, dass ich von euch gerichtet werde oder von einem menschlichen Gericht; auch richte ich mich selbst nicht. [4] Ich bin mir zwar nichts bewusst, aber darin bin ich nicht gerechtfertigt; der Herr ist’s aber, der mich richtet. [5] Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen. Dann wird einem jeden von Gott sein Lob zuteil werden.

Uwe Simon: Gott – das lichte Geheimnis der Welt - 13. Dezember 2015
Johannes Taig: Wie man zum Frieden fähig wird - 12. Dezember 2015
Margot Runge: Vom Warten - 10. Dezember 2015
Frank Nico Jaeger: Adventlicher Weichzeichner - 8. Dezember 2015
gufa: Rums, das Christkind kommt! - 21. Dezember 2009
Michael Schäfer: Kitsch-Kultur - 22. November 2009
Dr. Matthias Dreher: Der Herr ist’s aber, der mich richtet - 8. November 2004
Uwe Simon: Selbstberuhigung oder Befreiung? - 8. November 2004
Wolfgang Fleißner: Für wen halten Sie sich? - 8. November 2004
Michael Schäfer: Im Namen des Vaters - 8. November 2004

PR III: Lk 3,1-14

[1] Im fünfzehnten Jahr der Herrschaft des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter in Judäa war und Herodes Landesfürst von Galiläa und sein Bruder Philippus Landesfürst von Ituräa und der Landschaft Trachonitis und Lysanias Landesfürst von Abilene, [2] als Hannas und Kaiphas Hohepriester waren, da geschah das Wort Gottes zu Johannes, dem Sohn des Zacharias, in der Wüste. [3] Und er kam in die ganze Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden, [4] wie geschrieben steht im Buch der Reden des Propheten Jesaja (Jesaja 40,3-5): »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn und macht seine Steige eben! [5] Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden; und was krumm ist, soll gerade werden, und was uneben ist, soll ebener Weg werden. [6] Und alle Menschen werden den Heiland Gottes sehen.« [7] Da sprach Johannes zu der Menge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? [8] Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße; und nehmt euch nicht vor zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken. [9] Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. [10] Und die Menge fragte ihn und sprach: Was sollen wir denn tun? [11] Er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer zu essen hat, tue ebenso. [12] Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? [13] Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! [14] Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold!

Dr. Maria Heinke-Probst: Der Bußruf Johannes des Täufers - 9. Dezember 2016
Uwe Simon: Anforderungsprofil an einen Rufer in der Wüste ( Lukas 3, 1-14) - 7. Dezember 2016
Gerhard Oßwald: Was sollen wir tun? - 15. Dezember 2015
Margot Runge: Vom Warten - 10. Dezember 2015
Michael Schäfer: Keine Privatveranstaltung - 26. November 2011
Sylvia von Kekulé: Machen wir die Tore weit? - 12. Dezember 2010
Helmuth Bautz: Halbzeit im Advent - 12. Dezember 2010
Mark Meinhard: Adventliche Worte - 10. Dezember 2010
Michael Schäfer: Durchbruch - 26. November 2010
Johannes Taig: Hellwach?! - 24. Februar 2010
Joachim Musiolik: Alles Große ist einfach - 12. Dezember 2004
Christian Kögler: Umkehr - 11. Dezember 2004
Ursula Schabert: Ein neuer Blick auf die Zukunft - 10. Dezember 2004
Armin Thiel: Johannes räumt auf! - 10. Dezember 2004
Wolfgang Fleißner: Veränderung erwarten - 10. Dezember 2004
Uwe Simon: Wenn es nicht mehr weitergeht - 10. Dezember 2004
Renate Fallbrüg: Weihnacht, was bist du? - 9. Dezember 2004

PR IV: Röm 15,4-13

[4] Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. [5] Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, [6] damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. [7] Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. [8] Denn ich sage: Christus ist ein Diener der Juden geworden um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, um die Verheißungen zu bestätigen, die den Vätern gegeben sind; [9] die Heiden aber sollen Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht (Psalm 18,50): »Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen.« [10] Und wiederum heißt es (5.Mose 32,43): »Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!« [11] Und wiederum (Psalm 117,1): »Lobet den Herrn, alle Heiden, und preist ihn, alle Völker!« [12] Und wiederum spricht Jesaja (Jesaja 11,10): »Es wird kommen der Spross aus der Wurzel Isais und wird aufstehen, um zu herrschen über die Heiden; auf den werden die Heiden hoffen.« [13] Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Uwe Simon: Trost und Geborgenheit in einer schwierigen Zeit (Römer 15, 4-13) - 13. Dezember 2017
Michael Schäfer: Die Mitte des Advents - 1. Dezember 2017
Margot Runge: Der Heiden Heiland – Liedpredigt im Reformationsjahr - 1. Dezember 2017
Marvin Lange: Freut euch! - 22. Dezember 2011
Helmuth Bautz: Jeder braucht mehr Liebe als er verdient - 11. Dezember 2011
Johannes Taig: Weihnachten wird unterm Stern entschieden - 10. Dezember 2011
Wilfried Marnach: Das christliche Prinzip Hoffnung - 10. Dezember 2011
Mark Meinhard: Aus dem Dank heraus leben - 9. Dezember 2011
Christhard Rüdiger: Machs wie Gott, werde Mensch! - 9. Dezember 2011
Andreas Grefen: Hoffnungs- und erwartungsvoll leben - 9. Dezember 2011
Ursula Schabert: Hoffnung - 9. Dezember 2005
Gerlinde Feine: Das Einfache ist das Schwerste - 8. Dezember 2005
Elke Burkholz: Eine Frage der Dankbarkeit - 7. Dezember 2005
Manfred Zuzak: Ein gut gemeinter Rat - 4. Dezember 2005

PR V: Jes 40,1-8(9-11)

[1] Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. [2] Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden. [3] Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! [4] Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden; [5] denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat’s geredet. [6] Es spricht eine Stimme: Predige!, und ich sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. [7] Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Odem bläst darein. Ja, Gras ist das Volk! [8] Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich. [9] Zion, du Freudenbotin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Siehe, da ist euer Gott; [10] siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her. [11] Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Er wird die Lämmer in seinen Arm sammeln und im Bausch seines Gewandes tragen und die Mutterschafe führen.

Christhard Rüdiger: Gras, Geld und Gott - 15. Dezember 2012
Uwe Simon: Ein Blick in Gottes Herz - 13. Dezember 2012
Gerhard Oßwald: Advent: Wissen, dass Gott uns erwartet - 13. Dezember 2012
Johannes Taig: Der Hirtenmantel Gottes - 11. Dezember 2012
Carsten Sauerberg: Weihnachten wird unterm Baum entschieden - 11. Dezember 2012
Bernd Zielezinski: Gute Neuigkeiten im Volksempfänger - 10. Dezember 2012
Mark Meinhard: Gott kommt dir zur Hilfe - 11. Dezember 2006
Manfred Zuzak: Eine Straße durch die Wüste - 8. November 2004
Jürgen Grote: Vergängliches wird überwunden - 8. November 2004
Michael Schäfer: Trost - 8. November 2004
Torsten Pappert: Damit nichts uns halten kann! - 8. November 2004

PR VI: Offb 3,1-6

[1] Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. [2] Werde wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott. [3] So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. [4] Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert. [5] Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. [6] Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Johannes Taig: Zur Brust und ans Herz oder: Engel halten was aus - 14. Dezember 2013
Uwe Simon: Mit einem adventlichen Gruß… - 13. Dezember 2013
Andreas W. Lüdtke: Richtungsanzeiger - 15. Dezember 2007
Jürgen Zinck: Lass uns im Buch des Lebens - 14. Dezember 2007
Angelika Giering: Felix - 8. November 2004
Dr. Friedrich Schwinn: Werde, was du bist - 8. November 2004
Manfred Zuzak: Wer überwindet … - 8. November 2004
Mark Meinhard: Die wache Gemeinde - 8. November 2004
Joachim Musiolik: Etikettenschwindel - 8. November 2004
Ralf Krust: Die Flamme weitergeben - 8. November 2004

MARGINALE: Jes 45,1-8

[1] So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, zu Kyrus, den ich bei seiner rechten Hand ergriff, dass ich Völker vor ihm unterwerfe und Königen das Schwert abgürte, damit vor ihm Türen geöffnet werden und Tore nicht verschlossen bleiben: [2] Ich will vor dir hergehen und das Bergland eben machen, ich will die ehernen Türen zerschlagen und die eisernen Riegel zerbrechen [3] und will dir heimliche Schätze geben und verborgene Kleinode, damit du erkennst, dass ich der HERR bin, der dich beim Namen ruft, der Gott Israels. [4] Um Jakobs, meines Knechts, und um Israels, meines Auserwählten, willen rief ich dich bei deinem Namen und gab dir Ehrennamen, obgleich du mich nicht kanntest. [5] Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest, [6] damit man erfahre in Ost und West, dass außer mir nichts ist. Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, [7] der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut. [8] Träufelt, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf und bringe Heil, und Gerechtigkeit wachse mit auf! Ich, der HERR, habe es geschaffen.