2. Sonntag im Advent – alt

PRI: Lk 21,25-33

[25] Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, [26] und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. [27] Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. [28] Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. [29] Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: [30] wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wisst ihr selber, dass jetzt der Sommer nahe ist. [31] So auch ihr: wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist. [32] Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. [33] Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.

Johannes Taig: Kopf hoch! - 6. Dezember 2014
Wilfried Marnach: Erlöse uns vom Bösen! - 6. Dezember 2014
Roland Höhr: Euer Erlöser ist nahe - 2. Dezember 2014
Marvin Lange: Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht! - 1. August 2014
Frank Nico Jaeger: Das Mindesthaltbarkeitsdatum eines guten Rates - 19. Februar 2012
Carsten Sauerberg: O Heiland, reiß die Himmel auf … - 29. November 2010
Johannes Taig: Worauf man sich verlassen kann - 24. Februar 2010
Stefanie Klitzner: Im Wachen habt ihr Frieden - 13. Dezember 2008
Elke Burkholz: Steht auf und erhebt eure Häupter! - 4. Dezember 2008
Frank Fichtmüller: Bis Er kommt (Kurzansprache) - 29. November 2008
Gerlinde Feine: Von Menschen und Pinguinen - 8. November 2004
Wolfgang Fleißner: Der Mandelzweig - 8. November 2004
Elke Burkholz: Wer will schon ohne Hoffnung leben?! - 8. November 2004
Ralf Krust: Die Moral von Advent - 8. November 2004
Andreas W. Lüdtke: Was macht, dass ich so fröhlich bin? - 8. November 2004
Uwe Simon: Vorgeschmack - 8. November 2004
Michael Kühn: Freitod und Erlösung - 8. November 2004

Jak 5,7-8

[7] So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis zum Kommen des Herrn. Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen. [8] Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe.

Uwe Simon: Unruhige Geduld - 5. Dezember 2015
Jürgen Zinck: Geduld ist keine Tugend (Erprobung Reihe III) - 6. Dezember 2014
Mark Meinhard: Das Leere wird gefüllt - 6. Juli 2011
Jürgen Zinck: Nikolaus-Predigt - 3. April 2010
Johannes Taig: Makrothymia - 5. Dezember 2009
Jens Römmer-Collmann: Abwarten und Tee trinken! - 4. Dezember 2009
Uwe Simon: Geduldig fröhlich starken Herzens hoffen - 4. Dezember 2009
Elke Burkholz: Geduld - 2. Dezember 2009
Hauke Meinhold: Geduld und Ungeduld - 4. Dezember 2004
Ursula Kranefuß: Ankunft und Gegenwart - 8. November 2004
Andreas Schwarz: Ein sicheres Ziel - 8. November 2004
Kuno Hauck: Nicht von oben nach unten, sondern von Mensch zu Mensch - 8. November 2004
Elke Burkholz: Geduldig warten und geduldig mitarbeiten - 8. November 2004
Ralf Krust: Abenteuer Advent - 8. November 2004
Michael Kühn: Und wenn ER kommt ….? - 8. November 2004
Jürgen Zinck: Thymian im Advent - 8. November 2004
Thomas Guba: Ziehen hilft nicht – Gott kommt von alleine! - 8. November 2004
Heiner Urmoneit: Sie werden gleich verbunden … - 8. November 2004
Michael Schäfer: Was erwarten wir vom Advent Christi? - 8. November 2004
Thomas Reimers: Warten auf Jesus - 8. November 2004
Michael Goltz: Wir warten auf den Weihnachtsmann – oder: da Kommen des Herrn ist nah! - 8. November 2004
Dr. Friedrich Schwinn: Geduld - 8. November 2004

PR III: Mt 24,1-14

[1] Und Jesus ging aus dem Tempel fort und seine Jünger traten zu ihm und zeigten ihm die Gebäude des Tempels. [2] Er aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde. [3] Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt? [4] Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. [5] Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen. [6] Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. [7] Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. [8] Das alles aber ist der Anfang der Wehen. [9] Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern. [10] Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. [11] Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. [12] Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. [13] Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden. [14] Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

PR IV: Jes 63,15-16(17-19a)19b; 64,1-3

[15] So schau nun vom Himmel und sieh herab von deiner heiligen, herrlichen Wohnung! Wo ist nun dein Eifer und deine Macht? Deine große, herzliche Barmherzigkeit hält sich hart gegen mich. [16] Bist du doch unser Vater; denn Abraham weiß von uns nichts, und Israel kennt uns nicht. Du, HERR, bist unser Vater; »Unser Erlöser«, das ist von alters her dein Name. [17] Warum lässt du uns, HERR, abirren von deinen Wegen und unser Herz verstocken, dass wir dich nicht fürchten? Kehr zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Erbe sind! [18] Kurze Zeit haben sie dein heiliges Volk vertrieben, unsre Widersacher haben dein Heiligtum zertreten. [19] Wir sind geworden wie solche, über die du niemals herrschtest, wie Leute, über die dein Name nie genannt wurde. Ach dass du den Himmel zerrissest und führest herab, dass die Berge vor dir zerflössen, [64,1] wie Feuer Reisig entzündet und wie Feuer Wasser sieden macht, dass dein Name kundwürde unter deinen Feinden und die Völker vor dir zittern müssten, [2] wenn du Furchtbares tust, das wir nicht erwarten – und führest herab, dass die Berge vor dir zerflössen! – [3] und das man von alters her nicht vernommen hat. Kein Ohr hat gehört, kein Auge hat gesehen einen Gott außer dir, der so wohltut denen, die auf ihn harren.

Johannes Taig: Das zerrissene Herz - 9. Dezember 2017
Carsten Schaefer: Ruft Gott an, klagt an, aber ohne zu jammern - 5. März 2012
Thomas Gleitz: Klagen erwünscht! - 5. Dezember 2011
Christhard Rüdiger: Nur mal theoretisch… - 2. Dezember 2011
Bernhard Beck: Jesus der Morgenstern, der für uns leuchtet - 23. November 2011
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Albrecht Burkholz: Halte zu uns, Gott! - 3. Dezember 2005
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Henning Porrmann: Tag ist nicht ohne Nacht - 2. Dezember 2005
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PR V: Jes 35,3-10

[3] Stärkt die müden Hände und macht fest die wankenden Knie! [4] Sagt den verzagten Herzen: »Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.« [5] Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden. [6] Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken. Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande. [7] Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen, und wo es dürre gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Wo zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen. [8] Und es wird dort eine Bahn sein, die der heilige Weg heißen wird. Kein Unreiner darf ihn betreten; nur sie werden auf ihm gehen; auch die Toren dürfen nicht darauf umherirren. [9] Es wird da kein Löwe sein und kein reißendes Tier darauf gehen; sie sind dort nicht zu finden, sondern die Erlösten werden dort gehen. [10] Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.

Andreas W. Lüdtke: Eigentlich war alles gut - 8. Dezember 2012
Frank Nico Jaeger: Von der Kirche (im Advent) - 6. Dezember 2012
Margot Runge: Barbara – Hüterin des Kelches - 2. Dezember 2011
Johannes Taig: Gott denken – Gott schauen - 24. Februar 2010
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Jürgen Grote: Warten auf den Gekommenen - 8. November 2004
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Ralf Krust: Wartezeiten - 8. November 2004
Simone Feneberg: Dann werden wir Gott begegnen! - 8. November 2004

PR VI: Offb 3,7-13

[7] Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: [8] Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. [9] Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des Satans, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe. [10] Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. [11] Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! [12] Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. [13] Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Uwe Simon: Und den Engeln der Gemeinden heute schreibe… - 8. Dezember 2013
Johannes Taig: Die kleine Kraft zählt! - 24. Februar 2010
Manfred Zuzak: Unser ganzes Leben ist Adventszeit - 6. Dezember 2007
Thomas Guba: Die Liebe der kleinen Kraft - 6. Dezember 2007
Michael Schäfer: Die kleine Kraft des Glaubens - 29. November 2007
Elke Burkholz: Wir sind dabei! - 8. November 2004
Ralf Krust: Worauf es ankommt, wenn er kommt - 8. November 2004

MARGINALE: Offb 2,1-7

[1] Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern: [2] Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden [3] und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden. [4] Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. [5] So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust. [6] Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse. [7] Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.