14. Sonntag nach Trinitatis – neu

PR I: 1 Mose 28,10-19a(19b-22)

[10] Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran [11] und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen. [12] Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder. [13] Und der HERR stand oben darauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. [14] Und dein Geschlecht soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Westen und Osten, Norden und Süden, und durch dich und deine Nachkommen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden. [15] Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe. [16] Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht! [17] Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels. [18] Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf [19a] und nannte die Stätte Bethel; (vorher aber hieß die Stadt Lus. [20] Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: Wird Gott mit mir sein und mich behüten auf dem Wege, den ich reise, und mir Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen [21] und mich mit Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soll der HERR mein Gott sein. [22] Und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Steinmal, soll ein Gotteshaus werden; und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.)

Carsten Schaefer: Gottes Begnadigung eines Sünders - 5. Oktober 2020

Alte Perikopenreihe V:
Johannes Taig +: Träum weiter?! - 31. August 2013
Wilfried Marnach: Der Traum vom Glück als Barmherzigkeit - 31. August 2013
Michael Schäfer: Traum oder Wirklichkeit? - 26. August 2013
Anne Ellmann: Träum weiter! - 22. August 2013
Christoph Fleischer: Gemeinsam träumen - 1. Mai 2013
Carsten Sauerberg: Bei Beersheba wird es grün - 19. September 2011
Michael Schäfer: Der Herr gibt’s den Seinen im Schlaf - 4. September 2007
Michael Schäfer: Heilige Orte - 8. November 2004
Thomas Böttrich: Umkehren - 8. November 2004
Gerd Bauer: Wo lehnen wir unsere Leitern an? - 8. November 2004

PR II: Lk 19,1-10

[1] Und er ging nach Jericho hinein und zog hindurch. [2] Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich. [3] Und er begehrte, Jesus zu sehen, wer er wäre, und konnte es nicht wegen der Menge; denn er war klein von Gestalt. [4] Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er durchkommen. [5] Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. [6] Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden. [7] Da sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt. [8] Zachäus aber trat herzu und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück. [9] Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist ein Sohn Abrahams. [10] Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

PR III: 1 Thes 5,14-24

[14] Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann. [15] Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach untereinander und gegen jedermann. [16] Seid allezeit fröhlich, [17] betet ohne Unterlass, [18] seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch. [19] Den Geist dämpft nicht. [20] Prophetische Rede verachtet nicht. [21] Prüft aber alles und das Gute behaltet. [22] Meidet das Böse in jeder Gestalt. [23] Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. [24] Treu ist er, der euch ruft; er wird’s auch tun.

Alte Perikopenreihe VI:
Uwe Simon: Hinter vorgehaltener Hand – oder: von Anstand und Moral… - 20. September 2014
Martin Krämer: Durch und durch geheiligt - 19. September 2014
Roland Höhr: „Prüft alles, und das Gute behaltet!“ - 11. September 2014
Birgit Aschoff: Ein Korb voll Nichts - 22. August 2008
Michael Schäfer: Hausbau - 15. August 2008
Kathrin Oxen: Fischaufkleber - 8. November 2004

PR IV: Jes 12,1-6

[1] Zu der Zeit wirst du sagen: Ich danke dir, HERR! Du bist zornig gewesen über mich. Möge dein Zorn sich abkehren, dass du mich tröstest. [2] Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil. [3] Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Brunnen des Heils. [4] Und ihr werdet sagen zu der Zeit: Danket dem HERRN, rufet an seinen Namen! Machet kund unter den Völkern sein Tun, verkündiget, wie sein Name so hoch ist! [5] Lobsinget dem HERRN, denn er hat sich herrlich bewiesen. Solches sei kund in allen Landen! [6] Jauchze und rühme, die du wohnst auf Zion; denn der Heilige Israels ist groß bei dir!

Alte Perikopenreihe IV:
Carsten Schaefer: Dankbares Leben in Gott - 25. August 2018
Johannes Taig +: Wunderbar! - 24. September 2011
Elke Burkholz: Grund zur Freude - 15. September 2006
Manfred Zuzak: Die Welt braucht dankbare Menschen - 8. November 2004
Ralf Krust: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist - 8. November 2004

PR V: Lk 17,11-19

[11] Und es begab sich, als er nach Jerusalem wanderte, dass er durch das Gebiet zwischen Samarien und Galiläa zog. [12] Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne [13] und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser! [14] Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein. [15] Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme [16] und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. [17] Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? [18] Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? [19] Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.

Alte Perikopenreihe I:
Uwe Simon: Himmelspforten (Genesis 28, 10-19) - 21. September 2019
Joachim Musiolik: Einer kam zurück - 8. September 2015
Johanna Graeff: Auf den Weg geschickt werden - 12. September 2009
Frank Nico Jaeger: Mensch ärgere dich nicht - 12. September 2009
Margot Runge: Fünf Häute und zehn Prozent - 11. September 2009
Michael Schäfer: Einer kehrt um - 29. August 2009
Thomas A. Lotz: Die großen Männer und der Mann aus Nazareth - 8. November 2004
Uwe Simon: Unterwegs auf dem Weg des Glaubens - 8. November 2004
Mark Meinhard: Betrag dankend erhalten - 8. November 2004
Klaus Knorrek: Innerlich gesund - 8. November 2004

PR VI: Röm 8,14-17

[14] Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. [15] Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! [16] Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. [17] Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

Alte Perikopenreihe II:
Elke Burkholz: Wieder finden, was verloren war - 10. September 2020
Dr. Volkmar Hirth: Wes Geistes Kind wir sind - 25. August 2016
Uwe Simon: „German Angst“ oder von der christlichen Hoffnung (Römer 8, 14-17) - 24. August 2016
Johannes Taig +: Herzensbildung - 5. September 2010
Carsten Sauerberg: Monolog mit Paulus - 30. August 2010
Michael Krauß: Spielen wir doch Kinder Gottes zu sein - 27. August 2010
Frank Nico Jaeger: Leben in der Vorstadt - 2. Juli 2010
Dr. Alfred Klassen: Aus dem Urvertrauen auf Gott leben - 5. November 2004
Elke Burkholz: Wir sind Gottes Kinder - 1. November 2004

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen