12. Sonntag nach Trinitatis – neu

PR I: Apg 3,1-10

[1] Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit. [2] Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. [3] Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. [4] Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! [5] Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. [6] Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! [7] Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, [8] er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. [9] Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. [10] Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor der Schönen Tür des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war.

Alte Perikopenreihe IV:
Johannes Taig +: Augenlicht - 18. August 2018
Frank Nico Jaeger: Tut mir auf die schöne Pforte - 14. August 2018
Bernd Zielezinski: Wunder tun wie Petrus kann ich nicht, aber Gold und Silber habe ich - 30. August 2012
Uwe Simon: Von Tag zu Tag - 25. August 2012
Inke Raabe: Op de Fööt stellt – plattdeutsche Predigt - 24. August 2012
Michael Schäfer: Gold und Silber haben wir … - 5. August 2012
Albrecht Burkholz: Die Kraft ist da - 30. August 2006
Joachim Musiolik: Dass wir Gewissheit bekommen - 8. November 2004

PR II: 1 Kor 3,9-17

[9] Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. [10] Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. [11] Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. [12] Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, [13] so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird’s klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. [14] Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. [15] Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. [16] Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? [17] Wenn jemand den Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören, denn der Tempel Gottes ist heilig – der seid ihr.

Elke Burkholz: Der Tempel Gottes ist heilig. Und dieser Tempel seid ihr. Predigt zu 1. Korinther 3,9-17 - 28. August 2020
Margot Runge: Haus-Traum - 25. August 2020
Michael Schäfer: Der Tempel Gottes, das seid Ihr - 19. August 2020

Alte Perikopenreihe VI:
Johannes Taig +: Von der Körperschaft Jesu Christi - 6. September 2014
Margot Runge: Gemeinsames Haus Europa und Billigbauten für die Armen - 5. September 2014
Andreas W. Lüdtke: Drei kleine Schweinchen und andere Gedanken - 9. August 2008
Mark Meinhard: Fundament für ein neues Leben - 7. August 2008
Jürgen Zinck: In der Zeitung steht, dass Pfarrer nicht so wichtig sind - 6. August 2008
Michael Schäfer: Mühsam, aber lohnend - 6. August 2008
Thomas Reimers: Fundamente - 8. November 2004
Andreas Schwarz: Schaffe, schaffe, Häusle baue - 8. November 2004

PR III: Mk 7,31-37

[31] Und als er wieder fortging aus dem Gebiet von Tyrus, kam er durch Sidon an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der Zehn Städte. [32] Und sie brachten zu ihm einen, der taub und stumm war, und baten ihn, dass er die Hand auf ihn lege. [33] Und er nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und berührte seine Zunge mit Speichel und [34] sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf! [35] Und sogleich taten sich seine Ohren auf und die Fessel seiner Zunge löste sich, und er redete richtig. [36] Und er gebot ihnen, sie sollten’s niemandem sagen. Je mehr er’s aber verbot, desto mehr breiteten sie es aus. [37] Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.

Alte Perikopenreihe I:
Uwe Simon: Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr - 20. August 2015
Thomas Guba: Tu dich auf! – und mach dich auf - 29. August 2009
Michael Krauß: Darwin und das Wunder – das Buch der Untergegangenen - 27. August 2009
Frank Nico Jaeger: Nähe - 25. August 2009
Michael Schäfer: Tu dich auf! - 6. August 2009
Bernd Bartilla: Wunder Gottes - 8. November 2004
Andreas Schwarz: Niemand ist ausgeschlossen - 8. November 2004
Ralf Krust: Komm, sag es allen weiter - 8. November 2004
Søren Schwesig: Öffne dich! - 8. November 2004
Martin Vibrans: Er hat alles wohlgemacht - 8. November 2004

PR IV: Apg 9,1-20

[1] Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester [2] und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit er Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, wenn er sie dort fände, gefesselt nach Jerusalem führe. [3] Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; [4] und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? [5] Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. [6] Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. [7] Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, aber sahen niemanden. [8] Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen aufschlug, sah er nichts. Sie nahmen ihn aber bei der Hand und führten ihn nach Damaskus; [9] und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht. [10] Es war aber ein Jünger in Damaskus mit Namen Hananias; dem erschien der Herr und sprach: Hananias! Und er sprach: Hier bin ich, Herr. [11] Der Herr sprach zu ihm: Steh auf und geh in die Straße, die die Gerade heißt, und frage in dem Haus des Judas nach einem Mann mit Namen Saulus von Tarsus. Denn siehe, er betet [12] und hat in einer Erscheinung einen Mann gesehen mit Namen Hananias, der zu ihm hereinkam und die Hand auf ihn legte, damit er wieder sehend werde. [13] Hananias aber antwortete: Herr, ich habe von vielen gehört über diesen Mann, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat; [14] und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle gefangen zu nehmen, die deinen Namen anrufen. [15] Doch der Herr sprach zu ihm: Geh nur hin; denn dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, dass er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige und vor das Volk Israel. [16] Ich will ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen. [17] Und Hananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hände auf ihn und sprach: Lieber Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Wege hierher erschienen ist, dass du wieder sehend und mit dem Heiligen Geist erfüllt werdest. [18] Und sogleich fiel es von seinen Augen wie Schuppen und er wurde wieder sehend; und er stand auf, ließ sich taufen [19] und nahm Speise zu sich und stärkte sich. Saulus blieb aber einige Tage bei den Jüngern in Damaskus. [20] Und alsbald predigte er in den Synagogen von Jesus, dass dieser Gottes Sohn sei.

Alte Perikopenreihe II:
Johannes Taig +: Selbstverlust - 13. August 2016
Uwe Simon: Vom Ruf, den man hat, und anderen Dingen… - 12. August 2016
Michael Schäfer: Jeder Mensch macht Fehler - 5. August 2012
Carsten Schaefer: Bist Du noch blind oder siehst Du schon? - 16. Januar 2011
Susanne Duesberg: Ich habe Gottes Stimme gehört - 21. August 2010
Gesa Schaer-Pinne: Eine Wende zum Guten - 19. August 2010
Michael Schäfer: Antwort finden - 17. August 2010
Uwe Simon: Mehr als nur eine schöne Geschichte - 11. November 2004
Manfred Zuzak: Fesseln der Vergangenheit - 5. November 2004
Renate Fallbrüg: Lebensgeschichten - 1. November 2004

PR V: Jes 29,17-24

[17] Wohlan, es ist noch eine kleine Weile, so soll der Libanon fruchtbares Land werden, und was jetzt fruchtbares Land ist, soll wie ein Wald werden. [18] Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches, und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis sehen; [19] und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels. [20] Denn es wird ein Ende haben mit den Tyrannen und mit den Spöttern aus sein, und es werden vertilgt werden alle, die darauf aus sind, Unheil anzurichten, [21] welche die Leute schuldig sprechen vor Gericht und stellen dem nach, der sie zurechtweist im Tor, und beugen durch Lügen das Recht des Unschuldigen. [22] Darum spricht der HERR, der Abraham erlöst hat, zum Hause Jakob: Jakob soll nicht mehr beschämt dastehen, und sein Antlitz soll nicht mehr erblassen. [23] Denn wenn sie sehen werden die Werke meiner Hände – seine Kinder – in ihrer Mitte, werden sie meinen Namen heiligen; sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und den Gott Israels fürchten. [24] Und die, welche irren in ihrem Geist, werden Verstand annehmen, und die, welche murren, werden sich belehren lassen.

Alte Perikopenreihe III:
Johannes Taig +: Verlockung zum Träumen - 2. September 2017
Uwe Simon: Der Zwiespalt in uns (Jesaja 29, 17-24) - 1. September 2017
Michael Schäfer: Heil und Heilung - 28. August 2017
Joachim Musiolik: Ansteckungsgefahr! - 26. August 2017
Margot Runge: Schöpfungszeit: Blühende Landschaften für alle - 25. August 2017
Philipp Mosch: Der Mann, der Bäume pflanzte - 10. September 2011
Joachim Musiolik: Wenn Glaube blind macht - 10. September 2011
Christhard Rüdiger: Heile Welt am 11. September - 10. September 2011
Frank Nico Jaeger: Empört euch! - 8. September 2011
Carsten Sauerberg: Licht ist dein Kleid (Psalm 104,2) - 5. September 2011

PR VI: Lk 13,10-17

[10] Und er lehrte in einer Synagoge am Sabbat. [11] Und siehe, eine Frau war da, die hatte seit achtzehn Jahren einen Geist, der sie krank machte; und sie war verkrümmt und konnte sich nicht mehr aufrichten. [12] Als aber Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, du bist erlöst von deiner Krankheit! [13] Und legte die Hände auf sie; und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott. [14] Da antwortete der Vorsteher der Synagoge, denn er war unwillig, dass Jesus am Sabbat heilte, und sprach zu dem Volk: Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll; an denen kommt und lasst euch heilen, aber nicht am Sabbattag. [15] Da antwortete ihm der Herr und sprach: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? [16] Musste dann nicht diese, die doch Abrahams Tochter ist, die der Satan schon achtzehn Jahre gebunden hatte, am Sabbat von dieser Fessel gelöst werden? [17] Und als er das sagte, schämten sich alle, die gegen ihn waren. Und alles Volk freute sich über alle herrlichen Taten, die durch ihn geschahen.

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