1. Sonntag im Advent – alt

PR I: Mt 21,1-9

[1] Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus [2] und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! [3] Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen. [4] Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9): [5] »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.« [6] Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, [7] und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und er setzte sich darauf. [8] Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. [9] Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!

Roland Höhr: Hosianna – Hilf uns doch, Herr! - 20. November 2014
Frank Nico Jaeger: Gekonnte Inszenierung - 4. Dezember 2010
Johannes Taig: Judas fand es peinlich - 24. Februar 2010
Hans-Christoph Schilling: Advent – Zeit der Hoffnung - 29. November 2008
Michael Schäfer: Würden wir den Weg schmücken? - 26. November 2008
Wolfgang Oehmichen: Eselsreiter - 25. November 2008
Gottfried Zobel: Zeit der Erwartung - 29. Mai 2005
Jürgen Grote: Ihr dürft hoffen! - 8. November 2004
Matthias Lage: Der König kommt, um uns mit seiner Sanftmut zu verwandeln. - 8. November 2004
Mark Meinhard: Hosianna – hilf doch! - 8. November 2004
Ralf Krust: Die Nacht ist vorgedrungen - 8. November 2004
Jürgen Grote: Licht für die Welt - 8. November 2004
Hansjörg Eichmeyer: Die Wahl unseres Lebens - 8. November 2004
Frank Fichtmüller: Wer ist der? - 8. November 2004
Thomas A. Lotz: Wartende - 8. November 2004
Joachim Musiolik: Der König kommt - 8. November 2004

PR II: Röm 13,8-12(13.14)

[8] Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. [9] Denn was da gesagt ist (2.Mose 20,13-17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3.Mose 19,18): »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« [10] Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. [11] Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. [12] Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. [13] Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht; [14] sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt.

Johannes Taig: Wächter des Morgens - 28. November 2015
Gerhard Oßwald: Lieb sein ist nicht lieben - 30. November 2014
Mark Meinhard: Vorbereitungen - 27. November 2009
Uwe Simon: Gott bleibt nichts schuldig - 27. November 2009
Frank Glade: Weihnachtsvorbereitungen … - 8. November 2004
Mark Meinhard: Aufstehen! - 8. November 2004

PR III: Jer 23,5-8

[5] Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich dem David einen gerechten Spross erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird. [6] Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »Der HERR unsere Gerechtigkeit«. [7] Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, dass man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat!«, [8] sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel herausgeführt und hergebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Landen, wohin er sie verstoßen hatte.« Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.

Johannes Taig: Entgrenzte Hoffnung - 26. November 2016
Wilfried Marnach: Brot und Gerechtigkeit - 26. November 2016
Uwe Simon: O komm, du Morgenstern (Jeremia 23, 5-8) - 25. November 2016
Elke Burkholz: Gerechtigkeit - 23. November 2016
Frank Fichtmüller: Wenn das Dunkel vergeht - 26. November 2010
Joachim Musiolik: Königlich - 27. November 2004
Martina Janssen: Keine Jammerpartei - 27. November 2004

PR IV: Offb 5,1-5(6-14)

[1] Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. [2] Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen? [3] Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen. [4] Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen. [5] Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel. [6] Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande. [7] Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß. [8] Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, [9] und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen [10] und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden. [11] Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend; [12] die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. [13] Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! [14] Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Uwe Simon: Wenn das Leben ein Buch mit sieben Siegeln bleibt… (Offenbarung 5, 1-5) - 1. Dezember 2017
Cornelius Epperlein: Wir verstehen das Leben nicht, aber das Leben versteht uns. - 26. November 2011
Christhard Rüdiger: Spagat - 26. November 2011
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Frank Nico Jaeger: und Pfr. M. Lange:Last Christmas ist nicht Weihnachten oder der Bruch - 25. November 2011
Marvin Lange: Pfr. M.Lange und Pfr. F.-N. Jaeger: Bruch oder Beuys? Das religiöse Genie des Sehers Johannes - 25. November 2011
Andreas Reinhold: Du bist ein Kind Gottes! - 23. Februar 2010
Michael Kühn: Aus dem Zentrum der Macht strahlt Gesang! - 27. November 2005
Mark Meinhard: Die Vorbereitung - 23. November 2005

PR V: Lk 1,67-79

[67] Und sein Vater Zacharias wurde vom Heiligen Geist erfüllt, weissagte und sprach: [68] Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk [69] und hat uns aufgerichtet eine Macht des Heils im Hause seines Dieners David [70] – wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten -, [71] dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, [72] und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bund [73] und an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben, [74] dass wir, erlöst aus der Hand unsrer Feinde, [75] ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen. [76] Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest [77] und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk in der Vergebung ihrer Sünden, [78] durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe, [79] damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

Gerhard Oßwald: Was Zacharias nicht erwartet hat - 2. Dezember 2012
Christhard Rüdiger: Stumm und stimmig - 1. Dezember 2012
Olaf Stegmann: Dass Gottes Licht komme und heller werde - 1. Dezember 2012
Uwe Simon: Man kann es nicht oft genug sagen … - 30. November 2012
Frank Nico Jaeger: Schwangerschaften sind ansteckend - 28. November 2012
Johannes Taig: Erinnerung an die Zukunft - 25. November 2012
Carsten Sauerberg: Sonnenaufgang - 22. November 2012
Jürgen Zinck: Das wahre Gesicht - 2. Dezember 2006
Thomas Guba: Wegbereiter - 1. Dezember 2006
Jürgen Grote: Zeit der Hoffnung - 8. November 2004

PR VI: Hebr 10,(19-22)23-25

[19] Weil wir denn nun, liebe Brüder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, [20] den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch das Opfer seines Leibes, [21] und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes, [22] so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser. [23] Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; [24] und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken [25] und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.

Gerhard Oßwald: Eintritt frei! - 7. Juni 2015
Stefanie Klitzner: Bekenntnis der Hoffnung - 23. Dezember 2013
Johannes Taig: Es ist voller Sterne - 30. November 2013
Uwe Simon: Singt das Lied der Hoffnung - 30. November 2013
Andreas W. Lüdtke: Hoffnungsbilder - 29. November 2013
Jürgen Zinck: In Christus finden wir uns - 29. November 2013
Frank Nico Jaeger: Warten - 27. November 2013
Johannes Taig: Gegen die Weihnachtsdepression - 24. Februar 2010
Mark Meinhard: Grund-Hoffnung - 1. Dezember 2007
Kuno Hauck: Advent ist nicht im Dezember - 1. Dezember 2007
Hans-Joachim von Samson-Himmelstjerna: Bei der Stange bleiben … - 21. November 2007
Elisabet Mester: Gott selbst in uns wohnen lassen - 8. November 2004
Thomas Gleitz: Die Hoffnung nicht aufgeben - 8. November 2004
Ursula Schabert: Mehr als eine Selbsthilfegruppe - 8. November 2004
Simone Feneberg: Machen wir die Türen auf! - 8. November 2004
Friedrich Lach: So lasst uns hinzutreten - 8. November 2004
Ralf Krust: Die vier Kerzen des Adventskranzes - 8. November 2004
Friedrich Preiߟler: Parkhaus oder Phantasialand? - 8. November 2004

MARGINALE: Sach 9,8-12
[8] Und ich will mich selbst als Wache um mein Haus lagern, sodass keiner dort hin- und herziehe und nicht mehr der Treiber über sie komme; denn ich sehe nun darauf mit meinen Augen. [9] Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin. [10] Denn ich will die Wagen wegtun aus Ephraim und die Rosse aus Jerusalem, und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Denn er wird Frieden gebieten den Völkern, und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis zum andern und vom Strom bis an die Enden der Erde. [11] Auch lasse ich um des Blutes deines Bundes willen deine Gefangenen frei aus der Grube, in der kein Wasser ist; [12] so kehrt heim zur festen Stadt, die ihr auf Hoffnung gefangen liegt. Denn heute verkündige ich, dass ich dir zweifach erstatten will.[/perikopen]