5 Sonntage voraus

1. Sonntag nach Ostern / Quasimodogeniti (23. April 2017)

PR III: Joh 21,1-14

[1] Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See Tiberias. Er offenbarte sich aber so: [2] Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger. [3] Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will fischen gehen. Sie sprechen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts. [4] Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. [5] Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. [6] Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten’s nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische. [7] Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr war, gürtete er sich das Obergewand um, denn er war nackt, und warf sich ins Wasser. [8] Die andern Jünger aber kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen. [9] Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer und Fische darauf und Brot. [10] Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! [11] Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht. [12] Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. [13] Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt’s ihnen, desgleichen auch die Fische. [14] Das ist nun das dritte Mal, dass Jesus den Jüngern offenbart wurde, nachdem er von den Toten auferstanden war.

Uwe Simon: Alles schon einmal gewesen? (Johannes 21, 1-14) - 20. April 2017
Elke Burkholz: Erfolg - 20. April 2017
Michael Schäfer: Es ist der Herr! - 18. April 2017
Uwe Simon: Geschichten gegen das Vergessen und Verzweifeln - 11. April 2015
Michael Schäfer: Neuanfang - 7. April 2012
Dr. Gottfried Claß: Ostererfahrungen - 2. Juli 2011
Walter Benzinger: Der Nachtrag wird zum Auftakt - 1. Mai 2011
Ursula Schabert: Mitte der Gemeinde - 5. April 2005
Kuno Hauck: Eine banale Frage bringt plötzlich alles in Wanken - 2. April 2005
Susanne Kuckshoff: Nicht ohne Jesus - 2. April 2005
Frank Fichtmüller: Die Glut des Feuers - 2. April 2005
Hilmar Sommermann: Auf ein Neues! - 1. April 2005
Michael Schäfer: Die Geschichte geht weiter - 31. März 2005
Ralf Krust: Erkennst du Jesus? - 28. März 2005
Manfred Zuzak: Ich lebe, und ihr sollt auch leben - 28. März 2005

2. Sonntag nach Ostern / Miserikordias Domini (30. April 2017)

PR III: Hes 34,1-2(3-9)10-16.31

[1] Und des HERRN Wort geschah zu mir: [2] Du Menschenkind, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? [3] Aber ihr esst das Fett und kleidet euch mit der Wolle und schlachtet das Gemästete, aber die Schafe wollt ihr nicht weiden. [4] Das Schwache stärkt ihr nicht und das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht zurück und das Verlorene sucht ihr nicht; das Starke aber tretet ihr nieder mit Gewalt. [5] Und meine Schafe sind zerstreut, weil sie keinen Hirten haben, und sind allen wilden Tieren zum Fraß geworden und zerstreut. [6] Sie irren umher auf allen Bergen und auf allen hohen Hügeln und sind über das ganze Land zerstreut und niemand ist da, der nach ihnen fragt oder auf sie achtet. [7] Darum hört, ihr Hirten, des HERRN Wort! [8] So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Weil meine Schafe zum Raub geworden sind und meine Herde zum Fraß für alle wilden Tiere, weil sie keinen Hirten hatten und meine Hirten nach meiner Herde nicht fragten, sondern die Hirten sich selbst weideten, aber meine Schafe nicht weideten, [9] darum, ihr Hirten, hört des HERRN Wort! [10] So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will an die Hirten und will meine Herde von ihren Händen fordern; ich will ein Ende damit machen, dass sie Hirten sind, und sie sollen sich nicht mehr selbst weiden. Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Rachen, dass sie sie nicht mehr fressen sollen. [11] Denn so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. [12] Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. [13] Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes. [14] Ich will sie auf die beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. [15] Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen, spricht Gott der HERR. [16] Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist. [ … ] [31] Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR.

Uwe Simon: Hautundknochenzeiten (Herta Müller) (Hesekiel 34, 1.2.10-16.31) - 23. April 2017
Uwe Simon: In Verantwortung vor Gott und den Menschen (Erprobung Reihe V) - 17. April 2015
Christhard Rüdiger: Gott ist im Himmel und du auf Erden! - 13. Mai 2011
Jürgen Zinck: Hirten-Casting: Füreinander zusammen leben. - 6. Mai 2011
Johannes Taig: Orientierungskrise - 5. Mai 2011
Ursula Schabert: Lauter Rüpel und Flegel - 9. April 2005
Frank Fichtmüller: Und Ostern geht weiter - 9. April 2005

3. Sonntag nach Ostern / Jubilate (7. Mai 2017)

PR III: Joh 16,16(17-19)20-23a

[16] Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen. [17] Da sprachen einige seiner Jünger untereinander: Was bedeutet das, was er zu uns sagt: Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen; und: Ich gehe zum Vater? [18] Da sprachen sie: Was bedeutet das, was er sagt: Noch eine kleine Weile? Wir wissen nicht, was er redet. [19] Da merkte Jesus, dass sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Danach fragt ihr euch untereinander, dass ich gesagt habe: Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen? [20] Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden. [21] Eine Frau, wenn sie gebiert, so hat sie Schmerzen, denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. [22] Und auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. [23] An dem Tag werdet ihr mich nichts fragen.

Christhard Rüdiger: Es ist alles schon da - 14. Mai 2011
Jürgen Zinck: Sagt nicht: Wir haben keine Ahnung! - 13. Mai 2011
Gerhard Oßwald: Damit müssen Sie schon alleine fertig werden - 16. April 2005
Christoph Fleischer: Die kleine Zeit - 16. April 2005
Ursula Schabert: Eine kleine Weile? - 15. April 2005
Michael Krauß: Wir ruhen all in Gottes Hand, lebt wohl, auf Wiedersehn - 15. April 2005
Michael Schäfer: Trost im Leben - 13. April 2005
Manfred Zuzak: Neuanfang im Abschied - 12. April 2005
Gerlinde Feine: Vorwiegend heiter - 10. April 2005

4. Sonntag nach Ostern / Kantate (14. Mai 2017)

PR III: Mt 21,14-17(18-22)

[14] Und es gingen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel und er heilte sie. [15] Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich [16] und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus antwortete ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen (Psalm 8,3): »Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet«? [17] Und er ließ sie stehen und ging zur Stadt hinaus nach Betanien und blieb dort über Nacht. [18] Als er aber am Morgen wieder in die Stadt ging, hungerte ihn. [19] Und er sah einen Feigenbaum an dem Wege, ging hin und fand nichts daran als Blätter und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir niemals mehr Frucht! Und der Feigenbaum verdorrte sogleich. [20] Und als das die Jünger sahen, verwunderten sie sich und fragten: Wie ist der Feigenbaum so rasch verdorrt? [21] Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird’s geschehen. [22] Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr’s empfangen.

Johannes Taig: Der Service Gottes - 21. Mai 2011
Manfred Lehnert: Lob aus Kinderherzen - 21. Mai 2011
Carsten Sauerberg: Über Nacht - 15. Mai 2011
Michael Schäfer: Kompromisslos - 4. Mai 2011
Uwe Simon: Heilsame Orte - 23. April 2005
Ursula Schabert: So wunderbar groß - 20. April 2005

5. Sonntag nach Ostern / Rogate (21. Mai 2017)

PR III: Lk 11,5-13

[5] Und er sprach zu ihnen: Wenn jemand unter euch einen Freund hat und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; [6] denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann, [7] und der drinnen würde antworten und sprechen: Mach mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zugeschlossen und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben. [8] Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, dann wird er doch wegen seines unverschämten Drängens aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf. [9] Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. [10] Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. [11] Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? [12] Oder der ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skorpion dafür biete? [13] Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

Margot Runge: Beten: die unverschämten Forderungen der Armen - 27. Mai 2011
Michael Schäfer: Mut, zu bitten und zu beten - 13. Mai 2011
Christoph Fleischer: Not lehrt beten - 5. Mai 2005
Susanne Kuckshoff: Gott hört euer Gebet - 1. Mai 2005
Joachim Musiolik: Klopfzeichen - 1. Mai 2005
Michael Schäfer: Beten und handeln - 27. April 2005