5 Sonntage voraus

5. Sonntag nach Ostern / Rogate (21. Mai 2017)

PR III: Lk 11,5-13

[5] Und er sprach zu ihnen: Wenn jemand unter euch einen Freund hat und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; [6] denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann, [7] und der drinnen würde antworten und sprechen: Mach mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zugeschlossen und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben. [8] Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, dann wird er doch wegen seines unverschämten Drängens aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf. [9] Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. [10] Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. [11] Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? [12] Oder der ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skorpion dafür biete? [13] Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

Charlotte Kalthoff: Hammer oder Brot? – Über Vertrauen und Freundschaft - 20. Mai 2017
Margot Runge: Beten: die unverschämten Forderungen der Armen - 27. Mai 2011
Michael Schäfer: Mut, zu bitten und zu beten - 13. Mai 2011
Christoph Fleischer: Not lehrt beten - 5. Mai 2005
Susanne Kuckshoff: Gott hört euer Gebet - 1. Mai 2005
Joachim Musiolik: Klopfzeichen - 1. Mai 2005
Michael Schäfer: Beten und handeln - 27. April 2005

Christi Himmelfahrt (25. Mai 2017)

PR III: 1 Kön 8,22-24.26-28

[22] Und Salomo trat vor den Altar des HERRN angesichts der ganzen Gemeinde Israel und breitete seine Hände aus gen Himmel [23] und sprach: HERR, Gott Israels, es ist kein Gott weder droben im Himmel noch unten auf Erden dir gleich, der du hältst den Bund und die Barmherzigkeit deinen Knechten, die vor dir wandeln von ganzem Herzen; [24] der du gehalten hast deinem Knecht, meinem Vater David, was du ihm zugesagt hast. Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erfüllt, wie es offenbar ist an diesem Tage. [ … ] [26] Nun, Gott Israels, lass dein Wort wahr werden, das du deinem Knecht, meinem Vater David, zugesagt hast. [27] Aber sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen – wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe? [28] Wende dich aber zum Gebet deines Knechts und zu seinem Flehen, HERR, mein Gott, damit du hörst das Flehen und Gebet deines Knechts heute vor dir.

Johannes Taig: Wo Gott wohnt - 24. Mai 2017
Uwe Simon: Der Himmel unerreichbar fern ? (1.Könige 8, 22-24.26-28) - 23. Mai 2017
Christhard Rüdiger: Wo wohnt Gott? - 1. Juni 2011
Ralf Krust: Gott ist mehr als Himmel und Erde - 4. Mai 2005
Uwe Simon: Wenn Himmel und Erde sich berühren - 4. Mai 2005
Michael Schäfer: Gott hat überall Wohnung - 1. Mai 2005
Elke Burkholz: Wertmaßstäbe - 1. Mai 2005

 6. Sonntag nach Ostern / Exaudi (28. Mai 2017)

PR III: Joh 7,37-39

[37] Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! [38] Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. [39] Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.

Michael Schäfer: Mittel zum Leben - 20. Mai 2017
Christhard Rüdiger: Ich habe Durst! - 4. Juni 2011
Ralf Krust: Lebendiges Wasser - 7. Mai 2005
Mark Meinhard: Ströme lebendigen Wassers - 6. Mai 2005
Christoph Fleischer: Aus dieser Quelle trinkt die Welt - 5. Mai 2005

Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes / Pfingstsonntag (4. Juni 2017)

PR III: Joh 16,5-15

[5] Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? [6] Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer. [7] Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. [8] Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; [9] über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; [10] über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; [11] über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist. [12] Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. [13] Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. [14] Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er’s nehmen und euch verkündigen. [15] Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird’s von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Jürgen Zinck: Augen auf! - 24. Mai 2011
Johannes Taig: Herzlichen Glückwunsch! - 23. Februar 2010
Johannes Taig: Sprache, die ihre Not kennt - 23. Februar 2010
Kuno Hauck: Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! - 14. Mai 2005
Frank Fichtmüller: Das Blatt wendet sich - 13. Mai 2005

Pfingstmontag (5. Juni 2017)

PR III: Gen 11,1-9

[1] Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. [2] Als sie nun nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. [3] Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! – und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel [4] und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder. [5] Da fuhr der HERR hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. [6] Und der HERR sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. [7] Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! [8] So zerstreute sie der HERR von dort in alle Länder, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. [9] Daher heißt ihr Name Babel, weil der HERR daselbst verwirrt hat aller Länder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle Länder.

Mark Meinhard: Eine Gegengeschichte - 9. Juni 2011
Dr. Frank Zimmer: Hochmut kommt nicht vor dem Fall - 25. Mai 2009
Joachim Musiolik: Hochmut kommt vor dem Fall - 4. Juni 2006
Michael Schäfer: Manntje, Manntje, Timpe Te - 13. Mai 2005
Mark Meinhard: Gottes Geschichte wird zu meiner Geschichte - 13. Mai 2005
Markus Schnepel: Zwischen Hoffen und Bangen - 13. Mai 2005
Reiner Kanzleiter: Die Sprache der Verständigung - 8. November 2004