5 Sonntage voraus

3. Sonntag der Passionszeit / Okuli (19. März 2017)

PR III: Mk 12,41-44

[41] Und Jesus setzte sich dem Gotteskasten gegenüber und sah zu, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein. [42] Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; das macht zusammen einen Pfennig. [43] Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben. [44] Denn sie haben alle etwas von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.

Sebastian Maurer: Die Witwe, der Jünger und ich (Mt 12,41-44) - 18. März 2017
Johannes Taig: Auf hoher See - 18. März 2017
Joachim Musiolik: „Wenn das Geld im Kasten klingt…“ - 17. März 2017
Anke Döding: Alles geben - 17. März 2017
Margot Runge: Equal Pay Day. Von Frauengeld und Notgroschen - 27. März 2011
Mark Meinhard: Die beste Gabe - 27. März 2011
Ralf Krust: Der bekehrte Geldbeutel - 25. Februar 2005
Ursula Schabert: Gottvertrauen - 23. Februar 2005
Manfred Zuzak: Lob für diese Witwe - 21. Februar 2005
Michael Krauß: Von der Grundlage christlicher Ethik - 21. Februar 2005

4. Sonntag der Passionszeit / Lätare (26. März 2017)

PR III: Joh 6,55-65

[55] Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. [56] Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. [57] Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen. [58] Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Es ist nicht wie bei den Vätern, die gegessen haben und gestorben sind. Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. [59] Das sagte er in der Synagoge, als er in Kapernaum lehrte. [60] Viele nun seiner Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören? [61] Da Jesus aber bei sich selbst merkte, dass seine Jünger darüber murrten, sprach er zu ihnen: Ärgert euch das? [62] Wie, wenn ihr nun sehen werdet den Menschensohn auffahren dahin, wo er zuvor war? [63] Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben. [64] Aber es gibt einige unter euch, die glauben nicht. Denn Jesus wusste von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. [65] Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben.

Elke Burkholz: Christus gegenwärtig im Abendmahl - 21. März 2017
Joachim Musiolik: Ganz frisch! - 2. April 2011
Wolfgang Oehmichen: Das kommt vom Himmel - 5. März 2005
Frank Fichtmüller: Alles Er - 5. März 2005
Jürgen Zinck: Du gehörst zu mir - 5. März 2005
Uwe Simon: Vorgeschmack auf das ewige Leben - 4. März 2005
Ursula Schabert: Ich bin Gott unendlich viel wert - 4. März 2005
Michael Schäfer: Esst und glaubt! - 2. März 2005

5. Sonntag der Passionszeit / Judika (2. April 2017)

PR III: Gen 22,1-13

[1] Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. [2] Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. [3] Da stand Abraham früh am Morgen auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte. [4] Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferne [5] und sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Knabe wollen dorthin gehen, und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen. [6] Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand; und gingen die beiden miteinander. [7] Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer? [8] Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander. [9] Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz [10] und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete. [11] Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. [12] Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen. [13] Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt.

Gerhard Oßwald: Was ist das für ein Gott? - 23. Dezember 2015
Marvin Lange: Die dunkle Seite Gottes – die Opferung auf Moria vollendet sich auf Golgatha - 20. April 2011
Sylvia von Kekulé: Weiß ich den Weg auch nicht … - 9. April 2011
Johannes Taig: Richtig peinlich! - 9. April 2011
Andreas W. Lüdtke: Lass mich an dich glauben, wie Abraham es tat - 8. April 2011
Wolfgang Oehmichen: Mit den Göttern töten – mit Gott ins Leben - 7. April 2011
Michael Schäfer: Glauben heißt, sich auf Gott zu verlassen - 5. April 2011
Carsten Sauerberg: Menschenopfer - 4. April 2011
Henning Porrmann: Tatort Bibel: Ein Thriller über Gehorsam und Bewahrung – Eine Predigt zu Gen 22,1-13 - 4. April 2011
Wolfgang Oehmichen: Glaubenskorrektur - 12. März 2005
Bernd Gieselmann: Abraham – ein Unmensch? - 11. März 2005
Ursula Schabert: Genau hinhören - 8. März 2005
Frank Hermann: Unterwegssein mit Gott - 8. November 2004

6. Sonntag der Passionszeit / Palmsonntag (9. April 2017)

PR III: Mk 14,3-9

[3] Und als er in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Glas mit unverfälschtem und kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Glas und goss es auf sein Haupt. [4] Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salböls? [5] Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an. [6] Jesus aber sprach: Lasst sie in Frieden! Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. [7] Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. [8] Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt für mein Begräbnis. [9] Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie jetzt getan hat.

Sabine Klatt: Kostbar ist der Moment - 16. April 2011
Kuno Hauck: Leidenschaftliche Großzügigkeit und Wertschätzung - 16. April 2011
Carsten Sauerberg: Sie ist verschwenderisch - 8. April 2011
Michael Schäfer: Glaube braucht keine Dome - 5. April 2011
Wolfgang Oehmichen: Berührungsmut - 19. März 2005
Kuno Hauck: Glaube muss verschwenderisch und unvernünftig sein - 19. März 2005
Bernd Krefis: Das große Los - 19. März 2005
Ralf Krust: Was wirklich zählt - 18. März 2005
Daniel Birkner: Eine anstößige Liebe - 18. März 2005
Michael Schäfer: Merkmale der Liebe - 17. März 2005
Mark Meinhard: Das Kostbarste - 16. März 2005
Manfred Zuzak: Die Stunde Jesu - 14. März 2005
Ursula Schabert: Das Kostbarste ist gerade gut genug - 14. März 2005

Tag der Einsetzung des Heiligen Abendmahls / Gründonnerstag (13. April 2017)

PR III: Mk 14,17-26

[17] Und am Abend kam er mit den Zwölfen. [18] Und als sie bei Tisch waren und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isst, wird mich verraten. [19] Und sie wurden traurig und fragten ihn, einer nach dem andern: Bin ich’s? [20] Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir seinen Bissen in die Schüssel taucht. [21] Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre. [22] Und als sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s und gab’s ihnen und sprach: Nehmet; das ist mein Leib. [23] Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. [24] Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. [25] Wahrlich, ich sage euch, dass ich nicht mehr trinken werde vom Gewächs des Weinstocks bis an den Tag, an dem ich aufs Neue davon trinke im Reich Gottes. [26] Und als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.