Kunst lernt sehen – über die Wirklichkeit hinaus (100. Todestag Franz Marc)

BItte unter den Quellen Bilder von Franz Marc suchen, als OH-Folien zeigen oder der Gemeinde farbig ausdrucken.

Das Bild Tierschicksale sollte auf jeden Fall dabei sein.

Das Geräsuch der Granate aus (Musik: Pink Floyd, The final cut, Get your filthy Hands off my Desert 00:10 – 00:21, Granateinschlag) kann über youtube gefunden und eingespielt werden.
Laetare 6. März 2016 1. Kor 1, 3-7
100. Todestag von Franz Marc
‚Am Anfang vor Allem: Gottes herrliche Weisheit – In der Zeit in Allem: Gottes freundliche Liebe
In der Zukunft zu Allem : Gottes wundervolle Verheißungen – Gottes Wort für unsere Herzen.’ Amen.

Liebe Gemeinde!
Die Bezeichung des Sonntags – Laetare: Freut euch (mit Jerusalem) – steht in engem Zusammenhang zu der Predigt, die ich heute Morgen halten möchte. Die Bilder von Franz Marc, die Sie betrachten, lassen hoffentlich eine freudige Stimmung aufkommen, weil sie einfach sind und schön, weil sie uns an den Frühling erinnern, an die Farben der Natur, an die Kraft des aufkeimenden Lebens. Verbunden mit diesen Bildern von Franz Marc ist aber auch eine seltsame Wahrnehmung der Welt, denn der Künstler hat bei seiner Fähigkeit hinter die gewohnten Sichtweisen zu blicken die Gefahren der Zeit nicht richtig erkannt. Jesus macht auf seinem Weg vor Jerusalem Halt und mahnt die Menschen, auf die Gefahren zu achten. ‚Weint nicht über mich‘, sagte er, ‚weint über Euch. Eure schöne Stadt wird fallen!‘
Ich will versuchen mit Ihnen einen Blick in das künstlerische Schaffen von Franz Marc zu werfen. Und darüber nachzudenken, wie Kunst helfen kann, Zeiten zu deuten.
Die letzte Geschichte des Blauen Reiters beginnt an einem Freitagvormittag; es ist der 4. März. An diesem grauen Frühjahrstag trabten zwei Reiter aus einem dichten Wäldchen und blieben mit ihren Pferden am Waldrand stehen. Im Schutz der Bäume betrachteten sie die Gegend. Vor ihnen lag eine sich weit öffnende, ausgedehnte Hügellandschaft. Sanfte Täler und lang gestreckte Höhenzüge wechselten sich im Landschaftsbild ab.
Einer der beiden Reiter nahm seinen Feldstecher, er erhob sich aus dem Sattel und führte das Fernglas zu den Augen. In aller Ruhe schaute er die Landschaft an, als ob er nach etwas suchte oder als ob er auf diese konzentrierte Weise Dinge noch etwas schärfer erkennen könnte.
Der Reiter am Waldrand war ganz in den Blick auf die schöne Landschaft konzentriert. Mit seinem inneren Auge sah er Formen, Farben und Dinge, die nur wenige Menschen in seiner Zeit selbst wahrgenommen haben.
(Musik: Pink Floyd, The final cut, Get your filthy Hands off my Desert 00:10 – 00:21, Granateinschlag)
Die neue Kunst des Reiters Franz Marc, schlug zu Anfang des vorigen Jahrhunderts in der interessierten Gesellschaft ein wie eine Bombe.
Vielleicht erinnern Sie sich: Franz Marc war einer der Maler aus der Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“, die sich in den 1911 in München gegründet und Ausstellungen organisierten hatte.
Franz Marc ist in München und am Rand der bayrischen Alpen aufgewachsen. Ursprünglich wollte er Theologie studieren, das erfährt am als Pfarrer natürlich gern. Doch ‚fühlte er sich dem schweren Dienst eines Pfarrers nicht wirklich gewachsen‘, wie einmal sagte. Das irritiert mich ein wenig. Vielleicht lag es ihm nicht, Predigten zu schreiben? Auch die Philosophie wollte nicht recht zu ihm passen; dennoch war er ständig auf der Suche nach der großen Kraft, die die Welt bewegt. Mit Anfang Zwanzig begann er in München Kunst zu studieren; Wassily Kandinsky, August Macke und Paul Klee wurden seine Wegbegleiter. Es sind Künstler, die Sie alle kennen.

Bei Studienreisen nach Paris zu Anfang des letzten Jahrhunderts lernte er die französischen Impressionisten mit deren lichtdurchfluteten Bildern kennen; aber er wandte sich lieber der expressionistischen Ausdrucksform in der Kunst zu. Es war ihm ein Bedürfnis, den Menschen zu zeigen wie er als Künstler die Welt seelisch erlebt. Die Wahl der auffallenden Farben entsprach seinem Gefühl von Freiheit und Aufbruch. Es war die Zeit der Avantgarde der jungen Künstler am Beginn des 20. Jahrhunderts.
Bild anschauen
Franz Marc und seine Freunde in der Künstlergruppe des Blauen Reiters versuchten die der Natur und die den Tieren innewohnenden Kraft in starken Farben wiederzugeben. Es ging ihnen darum, das ‚Wesen des Tieres“ in einem Bild zum Ausdruck zu bringen, so hat Franz Marc seine Malerei einmal beschrieben. Warum aber malte er so viele Pferde? Seine Liebe für Pferde hatte er während seiner Zeit bei der militärischen Ausbildung entdeckt. Der Turm der blauen Pferde war eines seiner kräftigsten Bilder. Leider ist es bis heute verschollen. „Das Pferd ist Symbol des Lebens schlechthin. Es verbindet Vergangenheit und Zukunft, Himmel und Erde. Kraftvoll und dynamisch steht es auf dem Boden der Realität und ragt doch hinauf in himmlische Sphären. Die Farbe Blau versinnbildlicht das übergeordnet Geistige, die Freiheit und die Unendlichkeit“ – so ähnlich hat das Franz Marc einmal beschrieben. Und weiter: „Das Neue in der Kunst ist eine völlig vergessliche entmaterialisierte Innerlichkeit der Empfindung mit dem wir der Wirklichkeit nahe zu kommen versuchen. … Unsere Bilder sind ein auf‘s Höchste vergeistigt…“ Franz Marc sah in dem beginnenden Jahrhundert eine völlig neue Welt hervorbrechen. Es war die Zeit der gerade aufkommenden Autos, der Luftschiffe, der Weltausstellung in Paris, neuer technischer Errungenschaften, die Fahrt der Titanic um das Blaue Band, all das begeisterte die Menschen. Sie hatten den Eindruck, in ein Zeitalter der Titanen katapultiert worden zu sein. Über die Zukunft der Malerei lesen wir bei ihm: „Was heute gespenstisch erscheint, wird morgen natürlich sein. Wo sind solche Zeichen und Werke? Woran erkennen wir die echten?“
In Europa stürzten die Völkernationen immer schneller auf den großen Krieg zu, während in München Kandinsky und Marc neue Kunstformen diskutierten und eigene Ausstellungen organisierten. Sie wollten ihre Sicht der Wirklichkeit den Menschen nahebringen. In den kraftvollen Bildern kommt für mich die Sehnsucht von Franz Marc zum Ausdruck, die urtümlichen Kräfte kennenzulernen; ja, er scheint sie regelrecht gesucht zu haben, er wollte teilhaben an den geistigen Energien, die neuen Weltgesellschaften hervorbringen werden. Das Alte des vergangenen Jahrhunderts musste radikal aufgebrochen werden, es musste alles über Bord geworfen werden, was nicht in die neue Zeit passte. So aufregend die Kunst, so gefährlich wurde die Theorie, die dahinter stand. „In unserer Epoche des großen Kampfes um die neue Kunst streiten wir als „Wilde“, nicht Organisierte, gegen eine alte, organisierte Macht. Der Kampf scheint ungleich; aber in geistigen Dingen siegt nie die Zahl, sondern die Stärke der Ideen. Die gefürchteten Waffen der „Wilden“ sind ihre neuen Gedanken; sie töten besser als Stahl und brechen, was für unzerbrechlich galt.“ (Franz Marc, 1911)
Kunst und künstlerische Kraft als Waffe? Als Instrument der Vernichtung? Was macht die Kunst mit einem Menschen, wenn er sich in sie versteigt, keine Grenze mehr erkennt? Wann bricht sich das Unheil Bahn, das der Künstler mit seiner Kunst mit vorbereitet hat?
Denn solche Überlegungen galten damals nicht nur für die Kunst; die politischen Umwälzungen und die Kriegsvorbereitungen schienen für manche bekannten Künstler (Marc, Dix, Beckmann) wie der Geist aus der Flasche – der, einmal losgelassen, alles umwälzen wird: Ein Ungeist, der das Menschengeschlecht verändern wird, der die Zeiten verändern wird, der die Gesellschaften auf den Kopf stellen und eine neue Weltordnung schaffen wird. Wie sein Freund August Macke ist Franz Marc als Kriegsfreiwilliger 1914 in den Krieg gezogen. In der Schlacht wollte er die zerstörerische Kraft der Urgewalt der Weltgeschichte erfahren lernen. Verblendung? Hybris? Paranoia?
Im Jahr 1915 kam Franz Marc mit seiner Einheit nach Verdun, an den Ort, an dem sich das Grauen des Ersten Weltkrieges in unglaublich brutaler Weise entfesselte und das eigentlich nicht in menschliche Sprache zu fassen ist. Der deutschen Generalität unter Erich von Falkenhayn war jedes Mittel recht, um die Franzosen ‚auszubluten‘. Der Gegner wurde nicht mehr als Mensch gesehen mit seiner Geschichte, als Familienvater, als Arbeitskumpel, sondern nur noch als organisierte Masse, die es zu vernichten galt. Über Achthunderttausend Menschen sind in den Schützengräben um das Fort Douaumont, im Bajonettgraben, auf der Höhe ‚Toter Mann‘ und im Gaskrieg gefallen. Der Stellungskrieg um Verdun hat Millionen von Frauen und Kindern in ganz Europa zu Witwen und Waisen gemacht.

Der Blaue Reiter schrieb noch 1915: „Wir leben in einer harten Zeit. Hart sind unsere Gedanken. Alles muss noch härter werden. … ich fühle mich so wohl dabei im Krieg zu sein, wie wenn ich schon immer Soldat gewesen wäre.“ Trotz des Grauens und der Verzweiflung auf den Schlachtfeldern blieb er in seiner Ideologie gefangen, hatte der Kampf der Artillerie-Maschinen für ihn etwas ‚unsagbar Imposantes‘. Noch immer suchte er nach einem verborgenen Sinn in dem kriegerischen Geschehen. Erst zweieinhalb Jahre nach Kriegsbeginn, nach unzähligen Blicken in Gesichter weißgebluteter Kameraden, nach der ständigen Auseinandersetzung mit dem Tod und den furchtbaren Zerstörungen ist Franz Marc schließlich in seiner Seele getroffen. Jetzt erst beginnt er über diesen ‚tief beschämenden und sinnlosen Krieg‘ zu klagen; er schreibt an seine Frau Maria: “Seit Tagen sehe ich nichts als das Entsetzlichste, was sich Menschenhirne ausdenken können.“

Ich sagte es eingangs: Franz Marc war an Theologie, an Philosophie und an dem Geistigen der Menschheitsgeschichte interessiert. Er hat vermutlich auch viele Stellen aus der Bibel gekannt und im Sinn gehabt, während er sich mit der Kunst beschäftigte und im Krieg über den Sinn des Grauens nachgedacht hat.
Ich möchte an dieser Stelle eine Beziehung zwischen dem Künstler und einem Wort aus dem Prophetenbuch Sacharja herstellen. Bei dem Propheten finden sich viele Textstellen, die auf eine sehr seltsame Weise das Gute und das Böse in merkwürdiger Intensität ausdrücken, die den kriegerischen Einsatz Gottes in der Welt sehr expressionistisch beschreiben. An einer Stelle heißt es – und achten sie einmal auf die Tiere: „Ich sah einen Mann auf einem rotbraunen Pferd… Hinter ihm sah ich andere Reiter auf rotbraunen, fuchsroten und (–nein, nicht blauen, sondern –) weißen Pferden. … Wer seid Ihr? Wir sind die Reiter, die der Herr ausgesandt hat, die Erde zu erkunden. … Daraufhin sagte der Engel zu mir: Du sollst verkünden: So spricht der Herr, der Herrscher der Welt: ich bin voll brennender Liebe zu Jerusalem und zum Berg Zion. Aber den selbstherrlichen Völkern gilt mein glühender Zorn. Ich wollte meinem Volk durch sie nur eine Lehre erteilen, aber sie haben es ins Unglück gestürzt. Darum soll Jerusalem jetzt von neuem meine Liebe zu spüren bekommen. … Ich will die Überlebenden reinigen, wie man Silber im Schmelzofen von Schlacken reinigt. Dann werden sie zu mir rufen und ich werde ihr Rufen hören.“ Sach 114-16 und Sach 139
Solche Verheißungen haben die christliche Theologiegeschichte geprägt. Christenmenschen haben -gleich auf welcher Seite der Front sie standen- geglaubt, diese Texte für sich vereinnehmen zu können und dem Gegner das Gericht androhen und gegen ihn durchführen zu müssen. Im Auftrag Gottes. Diese unchristliche Gesinnung zieht sich von den Schlachten Karls des Großen, die Kreuzzüge, über die Kolonialisierung der ganzen Welt, bis hin zu den Schlachten des Ersten und Zweiten Weltkrieges. UND: Ich bin mir nicht sicher, ob unsere heutigen Auseinandersetzungen auf dieser Welt nicht ähnlich religiös motiviert sind. Und das nicht nur auf Seiten des Islam, sondern auch auf Seiten der christlichen Welt.
Eines Tages erhält Franz Marc eine Postkarte von einem seiner Bilder, das er kurz vor dem Krieg gemalt hatte. „Tierschicksale“ von 1913.

(Einladung zur Kunstaktion am Ende des Gottesdienstes: Die Gottesdienstbesucher haben am Eingang ein farbiges nummeriertes Stück des Bildes erhalten und setzen es auf der sw-Vorlage in DinA1 zusammen. Das Bild bleibt in der Kirche bis zum Karfreitag)

Das Bild Tierschicksale befand sich bei einem Kunstsammler in Berlin. Dieser Galerist schickt ihm eine Postkarte mit diesem Motiv. Der Anblick dieses Bildes, so wird berichtet, machte Franz Marc sehr betroffen und erregt. Das Bild ist gezeichnet von Lichtkeilen, von Blitzen, von berstendem Holz. Es ist die Darstellung eines Waldbrandes; die Tiere jagen in panischem Schrecken durcheinander. Plötzlich verstand er das Bild ganz neu; er sagte: „Es ist eine Vorahnung des Krieges, schauerlich und ergreifend, ich kann mir kaum vorstellen, dass ich das gemalt habe.“ Endlich hatte der Künstler begriffen, dass er den falschen Idealen nachgeeifert hat.
Dieses Bild, das bei einem Brand beschädigt worden war, wurde später von dem Freund Paul Klee sorgsam restauriert und stellt posthum wohl eine Mahnung an die Menschheit dar. Es ist die Warnung davor, sich zu hüten vor einer von jeder Menschlichkeit entfesselten Ideologie. Die Zukunft der Welt darf man nicht mit Schießbefehlen auf Flüchtlinge für etwas Besseres erreichen wollen.
Beschließen möchte ich die Predigt zum 100.Todestag von Franz Marc mit einem bedenkenswerten Wort, das er zu seiner neuen Kunst geschrieben hat: „Es ist merkwürdig, wie geistige Güter von den Menschen vollkommen anders gewertet werden als materielle. Erobert zum Beispiel jemand seinem Vaterland eine neue Kolonie, so jubelt ihm das ganze Land entgegen. Mit gleichem Jubel werden technische Errungenschaften begrüßt. Kommt aber jemand auf den Gedanken seinem Vaterland ein neues rein geistiges Gut zu schenken, so weist man dieses fast jederzeit mit Aufregung zurück, verdächtigt sein Geschenk und sucht es auf jede Weise aus der Welt zu schaffen: wäre das erlaubt, würde man den Geber noch heute für seine Gabe verbrennen.“

Dies ist mit den Bildern von Franz Marc glücklicherweise nicht passiert. Anfang des letzten Jahrhunderts kommt in diesem Satz aber schon eine düstere Vorahnung zum Ausdruck – und ich erinnere daran, dass nur zwanzig Jahre später die die National¬sozialisten, nicht davor zurückgeschreckt haben, Bücher zu verbrennen, Intellektuelle einzusperren und Bilder von berühmten Künstlern für entartete Kunst zu erklären.
Kurz vor seinem Tod schrieb Franz an seine Frau Maria: „Der Krieg gehört zum gemeinsten Menschenfang… Und das in Europa! Man muss wirklich alles umlernen, neu denken, um mit dieser ungeheuerlichen Psychologie in der Tat fertig zu werden … um sie ursächlich zu begreifen und – Gegengedanken zu bilden!“ Weise Worte in Zeiten, in der sich rechtsnationale Parteien wie die AfD, der Front National, die schweizerische SVP, die FPÖ bei den Wählern anheischig machen, die Zukunft des 21. Jhdts mit den alten menschenmordenden Mitteln gestalten zu wollen.

Am späten Vormittag des 4. März Freitag trabten zwei Reiter aus einem dichten Wäldchen und blieben mit ihren Pferden am Waldrand stehen. Im Schutz der Bäume betrachteten sie die Gegend. Vor ihnen lag eine sich weit öffnende, ausgedehnte Hügellandschaft. Sanfte Täler und lang gestreckte Höhenzüge wechselten sich im Landschaftsbild ab. Der Blaue Reiter am Waldrand war ganz in den Blick auf die schöne Landschaft konzentriert. Mit seinem inneren Auge sah er Formen, Farben und Dinge, die nur wenige Menschen in seiner Zeit wahrgenommen haben.
(Musik: Pink Floyd, The final cut, Get your filthy Hands off my Desert 00:10 – 00:21, Granateinschlag)

Eine Granate explodierte zufällig am Waldrand. Franz Marc fiel blutend vom Pferd. Er hat seine blauen Berge am Kochelsee nie wiedergesehen. Wir haben seine Bilder, seine großen Ideen, seine Begeisterung für das intensiv zu lebende Leben, seine Mahnungen. Ein großes Glück! Amen.
© Matthias Stahlmann 2016
Quellen:
DIE ZEIT Nr. 2/ 7.Jan 2016 S. 17 Geschichte ‚Kunst vor Verdun‘ R. Osterroth
http://www.kunstwissen.de/fach/f-kuns/b_mod/marc00.htm
http://www.kunstkopie.de/a/franz-marc.html
http://www.arsmundi.de/de/486627/Bild-Blaues-Pferd-I-1911-gerahmt/486627.html

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