Gereimte Predigt, Estomihi 2016 1. Kor. 13,1f

1.Korinther 13, 1f

Predigt Estomihi 7.2.2016

Fröhlich will ich mich umschauen.
Gott grüß euch, liebe Männer, Frauen.
grüß die Liebenden die Narren,
die auf das Kommende nun harren.
Ich grüß die Jungen und die Alten,
die Glatten und auch die mit Falten,
ich grüß die Langsamen, die Flotten,
die Freigeister und die Bigotten,
die schlechten und die guten Hörer,
die Braven und die Schwerenöter,
die Alltags- und die Sonntagschristen,
die Hiesigen und die Touristen,
die Sünder und – na klar, die Frommen,
die, die nur heute hierher kommen,
die Traurigen, die Fröhlichen,
die Kathol- und Evangelischen,
verdachtsweise Crescentia,
und darum auch Buronia.
Gott freut sich über alle Leute
in der Dreifaltigkeit hier heute.
Halleluja, halleluja, halleluja
Er kennt hier ein jedes Herz.
Das ist fürwahr kein Faschingsscherz.
Er, unser Gott, weiß und kennt
den Fasching, da ist ihm nichts fremd.
Der liebe Gott war ja schon
verkleidet als sein eigner Sohn,
begleit‘ vom unsichtbar‘n Heiligen Geist,
zu den Menschen her gereist
Der Hl. Geist war leicht geeist
verkleidet, als ein Himbeergeist.
Und Jesus? In diesem einfachen Gewand
haben ihn die meisten nicht erkannt.
Haben ihn für ein Narren gehalten,
der alles neu will und die alten
Regeln nicht mehr gelten ließ.
Deshalb haben sie ihn schließ-
lich am Kreuze umgebracht.
In der Höll „hams“ drei Tag g’lacht
und nicht gemerkt sie sind die Gebrannten,
als er zu sich hin auferstanden.
Halleluja, halleluja, halleluja
1
Narren gibt es zweierlei.
Z. B. der Kunz, beim Tänzelfest dabei,
der lustige Rat, ein echter Narr.
Ich glaub dass er eher listig war.
Die Narren, das sind die Gescheiten,
So einer war Paulus vor Zeiten.
Und, sagt er selbst von sich, er ist
darum ein echter Narr in Christ.
Der andre Narr, der dumme August,
hat nur an Spaß und Spielen Lust.
Narr, zwar lustig, aber dumm.
So einen braucht man um sich rum,
dann gilt man leichter selbst als g’scheit.
Macht hoch die Tür den Toren weit,
es kommt der Narren hohe Zeit.
Die Narren kommen und sie gehn,
Sie sind wie das Privatfernsehn,
zwar bunt, aber sehr anspruchslos:
Ich sage „Frauentausch“ und „Dschungelcamp“ bloß.
Nachts gibt‘s anmachenden Nummernsalat
wo die Nummer nix anhat,
und Narren nachtheimlich stieren, starren
auf den nackten Nummern-Schmarren
und dazwischen kommt als Kracher
der „Müsli-Karle“ von Seitenbacher“.

My Baby, Baby, balla, balla
Ein echter Narr, der ist gescheit
sein Markenzeichen: Stab, Kappe, Kleid.
Fürchtet nicht irdischen Herrn, Zensur,
Inquisition nicht, sondern nur
DEN HERRN. Das ist nicht nackte Furcht
die durch des Narren Seele schlurcht.
Das ist mehr gläubiger Respekt,
den Gottes Größe in ihm weckt.
Wer sich an den Sohn Gottes hält
gilt oft als Narr in dieser Welt.

Welchen Narren lass ich ein
Den Toren? Soll der draußen bleib’n? (sprich: „bleim“)
Lass ich den echten Narren ein,
der könnte ja mein Kritiker sein,
hält mir den Spiegel vors Gesicht,
geht mit mir gar ins Gericht.

Mir ist ein Narrenspruch im Sinn,
Eduard Mörike schrieb ihn.
Von Harald Genzmer wunderfein,
komponiert, einzig und allein
den „Martinsfinken“ zugeeignet.
Handgeschrieben, nie werk-verzeichnet.
Die Welt
wär ein Sumpf, stinkfaul und matt,
ohne die Enthusiasten.
Die lassen den Geist nicht rasten.
Die besten Narren, die Gott selbst lieb hat,
mit ihrem Treiben und Hasten.
Ihr eigen Ich vergessen sie,
Himmel und Erde fressen sie
und fressen sich nicht satt.

Des echten Narren Narrengericht,
nimmt auf das Eigne kein Rücksicht
urteilt, aber verurteilt nicht,
hält mir den Spiegel vors Gesicht,
spiegelt mein Fehl in Glaubens Licht,
verliert die gute Hoffnung nicht,
dass in mir Besserung anbricht,
ich nachkomm meiner Christenpflicht,
indem ich ganz einfach und schlicht
auf all Lieblosigkeit verzicht‘.
Hoffe in großer Zuversicht:
Liebe ist Trumpf, Liebe sticht.

Marmor, Stein und Eisen bricht…

Das Bibelwort uns heut gesagt
ist ganz besonders, oft gefragt,
fast 2000 Jahre alt,
man hört dies Paulus-Wort ja bald
bei jeder Hochzeit, jeder Trauung.
Ein Wort, weit mehr als nur Erbauung.

2
Wenn ich mit Menschen lieblos spräche,
blieb ich belang-, klanglose Fläche.
Ohne Lieb kein Loben, Beten.
Ich stünd vor Gott gar arg betreten.
Wäre es mir gar vergönnt,
dass ich die Zukunft deuten könnt ,
mehr wüsste wie der NSA,
das Wissen hätt vom KGB,
wäre mein Hirn ein Super PC,
mein Glaube tief wie die tiefste See,
so mächtig , den Everest zu versetzen ,
ohne Liebe wär‘s kein Ergetzen.
Liebe, dazu braucht es Mut.
Eifersucht ist gar nicht gut.
Nachhaltig, dauerhaft soll sie sein,
sie braucht keinen Heiligenschein.
Sie verschenkt sich tausendfach,
hält aus manches Weh und Ach.
Sie vertraut und ist treu,
anhaltend alle Tage neu,
ist wahrhaft und hält Wahrheit aus,
baut dem Glück ein großes Haus.
Liebe ist selbst Ewigkeit,
war, – ist, – wird sein – zu aller Zeit.
Der Verstand wird‘s nie begreifen,
mag der Mensch auch noch so reifen.
Es bleibt der Sehnsucht Dreifaltigkeit
verhaftet aller Menschlichkeit:
Glaube, Hoffnung, Liebe.
Die Liebe, als das Größte bliebe.

Damit ist uns ins Herz geschrieben,
wie das ist mit dem Lieben.

Man fand kürzlich Papyri mit Sentenzen,
die der Liebe Genesis ergänzen

Als Gott Frau und Mann gemacht,
hat er sich viel dabei gedacht.
Hat alle Dinge angebracht,
was den Unterschied ausmacht.
Er hat mit liebendem Bedacht
Adam und Eva beigebracht,
wie man sorgsam Liebe macht.
Der liebe Gott hat das fein erdacht,
was nötig, ihnen nahe gebracht,
darauf geachtet dass sie sacht
und mit tief empfundener Acht,
genießen diese Himmelsmacht.
Und Gott sah an alles was er hat gemacht,
und es war gut so, was er gedacht.
Dafür sei ihm Tag und Nacht
groß Dank, Lob, Preis und Ehr gebracht.

Das Bild dazu zeigt: Das Lieben
ist wie Tanzen, Schweben, Fliegen,
ist ein Herz und eine Seele,
wünscht, dass zum glücklich sein nichts fehle.
Gesichter voll glückseligem Frieden,
man schmeckt noch das vergangene Lieben.
Erinnert sich vergangener Lust.
Die, denke ich, schuf Gott bewusst,
im 7. Himmel sich zu fühlen,
der voller Geigen hängt. Die spielen
auf zum Tanz der Seligkeit.
Ja, alle Lust will Ewigkeit.
Zwei Herzen im ¾ Takt…

Mancher von uns kennt ihn und singt mit
bei Connie Francis‘ großem Hit:
Die Liebe ist ein seltsames Spiel,
sie kommt und geht von Einem zum Andern,
sie nimmt uns alles,
doch sie gibt auch viel zu viel,
die Liebe ist ein seltsames Spiel.
Ist da die Liebe recht beschrieben?
Ist es nur ein Spiel, das Lieben?
Die Liebe ist ein seltsames Spiel
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Helau, Alaaf, Narrhallamarsch.
Manche Liebe endet barsch.
Man gibt sich locker, gibt sich leicht,
manches Kostüm ist viel zu seicht.
Hie und da nur leicht ‚betüllt‘,
zeigt mehr als dass es verhüllt,
durchsichtig, wie bestrapste Netzstrümpfe.
Und Liebesschwüre, Liebeswünsche,
sind so schnulzig, oberflächlich,
echte Liebe – nebensächlich.
3
Der Schampus und die bunten Cocktails, (sprich: eils)
senken die Anstandsschwelle jeweils.
Dann Schlussfrage aus dem „Flirtbrevier“:
„gemmer* zu dir oder gemmer* zu mir“. (*=gehen wir)
Man ist, man war, man fühlt sich nackt,
biss in den Apfel, ist versackt,
kannte sich kurz, hat sich nicht erkannt,
es hat sie „überfraut“, ihn übermannt.

Die Schlange, genährt an der Sünde Busen,
verführt zu mehr als Kosen, Schmusen.
Schlangenlist ist Lust gelungen
und beide sind um- und verschlungen,
hörn im „Schunkel-dunkel-munkel“ immer wieder
paradiesorgastische Engelslieder.
Nein. Die Teufel spielen die Schalmeien.
Es sind der Hölle Melodeien.

Du hast mich tausendmal belogen

Nicht oft gibt’s da ein froh‘ Erwachen.
Man fasst sich an den Kopf. Was machen
wir da mit uns? War das Liebe
oder das Hohelied der Triebe.
Dies Hohelied ist hoch hormonisch,
klingt fatal und lakonisch.
Die Liebe ist da nicht die wahre.
Da wird die Liebe eher zur Ware.
Keine Langmut, nichts geht sachte,
da geht es gleich ans Eingemachte
Alle gehauchten Liebesschwüre
verschwinden durch die Hintertüre.
Kein Liebeskummer, Kuscheln, Herzen,
Umarmung nicht und Trennungsschmerzen.
Die Nacht – voller Lüsternheit,
weicht morgendlicher Nüchternheit.
Nicht einmal Erinnerung bliebe
Was ist das denn für eine Liebe?
Die Liebe höret nimmer auf,
nein, denn sie hat nie angefangen
Sie ist, wie man da so schön sagt,
den Bach hinuntergegangen.
Die Liebe ist ein „One night game.
Game without love, game without shame“.
(Wenn Scham, dann bräucht‘s ein Feigenblatt,
das Scheunentorgröße hat.)

Du hast mich tausendmal belogen

So müssten sich auch die Männer schämen,
die aufgrund ihrer Herkunft wähnen,
Frauen ohne Burka, Schleier,
laden sie quasi ein zu freier
Liebe, laden ein sie zu begrabschen,
gar viel mehr noch als betatschen.
Sie achten nicht der Frauen Würde,
laden auf sich strafwerte Bürde.
Das ist alles, nur nicht Liebe,
das sind kriminelle Triebe,
Für manche ist das viel zu viel,
fragwürdig wird ihnen Asyl.
Sie empfinden, ihre Nächstenliebe
kriegt dabei unverdiente Hiebe.
Solch kriminell unrechtes Treiben
verwirkt das Recht hier zu bleiben.
Die Glocke rappt vom hohen Dom
rhythmisch: Go home! Go home! Go home!*
Da singen auch die letzten Frommen:
Geht hin von wo ihr hergekommen!**
Haut ab! Und lasst euch nicht mehr sehn…
Zwei Tastenwischer

*gerappt  **Mel.: wach auf du Geist der…

Wenn Paulus von der Liebe schreibt
weiß man, dass ihn mehr antreibt,
als Liebe zwischen Frau und Mann.
Ihm kommt‘s nicht nur auf Eros an,
er spricht bei Liebe ohne Frage
auch und besonders von Agape (ἀγάπη).

Agape (griech.) ist Liebe uneigennützig.

Im Gegensatz zu Eros ist sie züchtig.
Sie muss immer wieder angemahnt werden,
ist vielfältig nötig hie auf der Erden.
Die Liebe die zuerst an andere denkt.
Die Liebe die sich hingibt, verschenkt.
Wenige können es so erfassen:
Lieben heißt, sich für den Andern kreuzigen lassen.

Jesus, Gott in menschlichem Gewand, 4
den ich vorhin einen Narren nannt‘,
hat im Bild des Lamms, des frommen,
das Kreuz in Liebe auf sich genommen
und hat in dem „für uns gestorben“
sich verschenkt und uns erworben
Seligkeit und Heiligkeit, bis in alle Ewigkeit.
Herr, deine Liebe ist wie …

So Lieben heißt uns Gottes Gebot.
So Lieben legt an ein strenges Lot.
So Lieben ist ein „Rettungsboot“.
So Lieben linderte große Not.
So Lieben soll sein „täglich Brot“
So Lieben ist ein „hartes Brot“.
So Lieben wird manchmal bedroht.
So Lieben riskiert eignen Tod

Die Liebe überhaupt zum Leben,
Freiheit und Frieden Heimat geben,
das ist das große Liebesspiel,
bei dem aber viel zu viel
zu den Verlierern zugezählt,
weil sie ein Spielverderber quält.
Dem Mensch, der Liebe, welch ein Grauen,
wird das Haupt einfach abgehauen.
Der Mensch wird einfach abserviert.
Die Liebe wird eliminiert.
Der Engel Gloria überm Stall
hat hier keinen Widerhall.
Der Mensch wirft es auf den Müll,
das in terra pax bleibt Wunsch, Idyll.
Den großen Frieden auf der Erde
verhindern viele Krisenherde.
Sogar aus dem Heilgen Land
ist der Friede lang verbannt.
Die Religionen, Konfessionen,
mögen noch so sehr betonen,
dass Gott Glauben mit Frieden lohnt,
dass ihnen Liebe innewohnt.
Ich denke sie ist ungelogen
an vielen Orten ausgezogen
Dann bleibt nur blanker Hass zurück,
das Böse spielt dann die Musik,
die Hölle feiert jedes Mal
einen Mord- und Totschlag-Ball.

Und wer kann, der versucht
sein Heil zu finden in der Flucht,
flieht das blutig, rote Grauen.
Alte, Junge, Männer, Frauen,
Menschen, die mit leeren Augen
sich gierig voller Hoffnung saugen,
weil sie Unmenschlichkeit vertrieb,
dass sie wen finden der sie liebt,
aus allem Unheil sie erlöste.
Wahrhaft die Liebe wär das Größte.

Herr, deine Liebe ist wie Gras …

In den Gesichtern dieser Not
spiegelt sich der liebe Gott.
ist im wahrsten Sinne eigebildet.
Man sieht’s, wenn man nicht ganz erblindet.
In jedem einzelnen Gesicht,
spiegelt sich auch das Gericht
und aus dieser stummen Klage
hört man des Jüngsten Richters Frage:
hast du der Geringsten Not,
gelindert nach meinem Gebot.
Aus deinem Glauben Hoffnung machen
das führt zur Tat und stärkt die Schwachen,
die Liebe braucht es Tag für Tag,
sie wird uns ein Dauerauftrag.
Die Liebe spricht des Himmels Sprache,
ist fruchtbar und ist keine Brache,
-ist liebevoll, da spricht das Herz,
ein feiner Klang. Kein tönern Erz.

Apropos tönern Erz und Brache.
Ich hör ‘ne klang-, lieblose Sprache,
mit einem neuen ABC,
das wird ersetzt durchs Runen-AFD
Die Sprache gellt, kreischt und brüllt,
sieht sich mit ‘ner Mission erfüllt.
Es ist die Sprache der Pegidaigen.
Man kann sie leider nicht verhüten,
diese Sprache brauner Erben
geht ums Verrecken nicht zu färben.
Von diesen neubraunen Untoten,
sind einige Pegidioten.

5

Pegidaiden glauben deutsches Wesen,
war noch nie so bedroht gewesen,
von Fremden uns entfremd’t zu werden,
durch jene Menschenhorden, -herden ,
die gleich einer Sündenflut
kommen, gieren nach unserm Hab und Gut.
Sie sehn das Abendland in Not
ihr Christentum, ihr Kreuz bedroht.
Dieses Kreuz hat einen Hacken
und ist verhüllt mit braunem Laken.
Apropos Sündenflut.
Ich wünschte voll heimlicher Wut.
dass heut nur auf die Pegidaiden,
wie in der Genesis beschrieben,
40 Tage Regen fällt.
Es sie samt ihrer braunen Welt
in den tiefsten Hades schwemmt,
wo ein großes Feuer brennt
und die Sündenflut verdampft.
Was übrig bleibt, der Orcus mampft.

Mein Wunsch der wird sich nicht erfüllen,
denn er steht gegen Gottes Willen.
Der sprach als endgültiges Wort,
er wolle alles nun hinfort
nicht mehr schlagen wie getan.
„Obwohl der Mensch von Jugend an
sein Dichten, Trachten, böse ist,
sich Sünde in die Seelen frisst,
lass ich keine Flut mehr kommen.
Die Guten aber und die Frommen,
sollen fruchtbar sich vermehren,
Mensch und Welt Liebe bescheren
und von meinem Regenbogen
die ganze Buntheit wohlerwogen
über alle Welt verteilen.“
Dazu sollten wir uns beeilen.

Nicht dass alle Pegidaisten
und die Einfarbenfaschisten
Welt und Mensch brauntönig färben.
Wir als Jesu Christi Erben
dürfen uns das nicht gefallen lassen.
Lieben muss stärker sein als Hassen.

(Im Gegensatz zu den Pegiden
und die gibt es nicht nur drüben)
Wir können unsre Feinde lieben.
Herr, hilf dass wir das täglich üben.

Ubi caritas ….

Diesen total verfahrenen Karren
wollen und können doch nur Narren
aus dem Sumpf in dem es gärt,
herausziehn, dass er wieder fährt.

Dass das klappt und überhaupt,
dazu ist uns Doping erlaubt.
Keine chemische Substanzen.
Nein, im Großen und im Ganzen
schreibt uns Jesus selbst das Rezept:
Die BARMHERZIGKEITEN-SEPT:

Hungernde speisen, Durstige tränken,
Fremde mit liebender Aufnahme beschenken,
Gefangene besuchen, Nackte bekleiden,
Kranke liebend pflegen und nicht meiden,
beim letzten Weg Geleit zu geben,
Tote begraben zum ewigen Leben.

Nimm davon ruhig drei Mal täglich,
’ne Überdosis wär nicht schädlich.
Es ist dabei völlig egal,
ob Zäpfchen oder ob oral,
ob Salbe, Saft oder Pille.
denn dann geschähe Gottes Wille,
sein Reich würde zu uns kommen.
Für die Sünder und die Frommen
würde hie auf dieser Erden
schon ein Stückweit Himmel werden.
Du und ich sind Gottes Hände
bereiten himmlisches Gelände
GLAUBE schenkt HOFFNUNG,
dass alles geht,
wenn darüber LIEBE steht.

Ubi caritas…

6
Hab ich einen an der Haube,
bin ich ein Narr wenn ich das glaube?
Wenn ja, bin ich so ein Narr gern,
weiß, so gefällt es Gott dem Herrn..
und meine Damen seid gern so eine Närrin,
so gefällt es Gott der Herrin!

Darauf in unsers großen Gottes Namen,
sage ich mein Ja und Amen.
Werner Schendel

Zur Verabschiedung

Eine Ergänzung noch zum Schluss
liebe Herrn und Damen
In Berlin läutet‘s zum „Angelus
mit einem neuen Amen.
Pathetisch, ungenau und trübe
sagt man da seit Neuem jetzt
Wir schaffen das! zu guter Letzt,
Mir fehlt da noch: – mit Liebe!
Ich bliebe gern beim alten Amen,
das hat Hand und hat Fuß
ist kein Kalkül in Gottes Namen,
ist Credo das gelebt sein muss.
Rot – Orgel
Spielt vor Predigt:Die Liebe ist ein seltsames Spiel

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