Es gibt Größeres

Rums! Schon wieder war das Rad der Kutsche durch ein tiefes Loch im Weg geholpert. Und schon wieder hatte der vornehme Passagier im Innern die Zeile verloren. Dabei war das Entziffern seiner Reiselektüre schon schwer genug. Kurz vor dem Heimweg von der Dienstreise hatte er das seltene Buch erstanden. Zu einem saftigen Preis. Aber sein Spitzengehalt erlaubte ihm diese Ausgabe. Nun blätterte er durch das Kleinod. Seit es in griechisch übersetzt war, stand es in den berühmten Bibliotheken. Und nun hatte er sogar ein eigenes Exemplar. Handgemacht von der ersten bis zur letzten Seite. Die Seiten, die er gerade liest, bereiten ihm Schwierigkeiten. Von einem geheimnisvollen Knecht Gottes wurde da erzählt. Wer mochte das sein? Der Prophet selbst? Jemand anderes? Der Reisende blickt vom Buch auf und schaut in die Landschaft. Dann sieht er den Mann am Weg. Anhalten bitte, Stopp! Den schickt der Himmel.

Tag, der Herr! Ganz allein zu Fuß unterwegs in dieser Hitze! Hier im Wagen ist noch Platz. Steigt ein! Der Fremde bedankt sich und steigt ein. Er sieht das Buch. Ob er es kennt? Was habt ihr da für ein Buch? Eine Neuerwerbung, in der Hauptstadt hab ich es bekommen. Es ist das Alte Testament, in der griechischen Übersetzung. Und, wie ist es? Da kann ich wenig zu sagen. Ich versteh nicht mal die Hälfte. Hier bei Jesaja geht es um einen Knecht Gottes. Der wurde zu einer einzigartigen Aufgabe berufen, aber dann nahm man ihm das Leben. Sehr undurchsichtig, und sehr spannend. Aber jetzt reden wir nur über dieses Buch und haben uns noch gar nicht bekannt gemacht. Also, Sie sitzen hier im Dienstwagen vom Finanzminister der Königin Kandaze. Und was machen Sie so? Ich heiße Philipp, bin Diakon. Dia was? So eine Art Sozialarbeiter. Wir betreiben in Jerusalem eine Suppenküche für die Armen, und dann bin ich noch unterwegs und unterstütze die Kirchengemeinden in der Region. Prima. Dann kennen Sie ja die Bibel und können mir bestimmt die dunklen Stellen hier erklären. Ganz dicht setzt sich der Zugestiegene neben seinen vornehmen Gastgeber. Gemeinsam gehen sie die schwierigsten Stellen durch. Immer mehr hellt sich das Gesicht des Fragenden auf. Immer größer wird seine Sehnsucht, die göttliche Kraft in seinem Leben zu erfahren, von der das alte Buch handelt.

In der Apostelgeschichte des Lukas wird diese Begegnung berichtet. Zu den Buchseiten, um die es im Gespräch der beiden Männer ging, gehört dieser Abschnitt aus Jesaja 49. Er zeigt uns, was den Propheten beschäftigt hat. Er spricht von seiner Berufung, von der Bestimmung, unter der sein Leben stand von Anfang an: „Der Herr hat mich berufen von Mutterleibe an. Er hat meines Namens gedacht, als ich noch im Schoß der Mutter war.“ So dachte Gott über Jesaja. So denkt Gott über dich. Klar, du bist kein Prophet. Jeder von uns ist ein Original, jeder hat seine ganz individuelle Bestimmung.
Aber wie finde ich heraus, was meine persönliche Berufung ist? Das allereinfachste wäre, wenn andere das aussprechen. Dann bin ich der Mühe enthoben. Und noch einfacher, wenn sie den Ort und Zeit des Einsatzes gleich mit entscheiden. So beruft dann Bundestrainer Jogi Löw das Aufgebot für das nächste Länderspiel. Angela Merkel beruft , wenn der bisherige Minister seinen Job schlecht gemacht hat, einen neuen ins Kabinett.

Vielleicht ist so auch der Kämmerer am Hof der Kandake, wie ihn die Bibel nennt, zu seinem Amt gekommen. Wie aber, wenn es um meine lebenslange Bestimmung geht? Dürfen das auch dritte beurteilen, ja den Platz wie mit Zement gegossen zuweisen? Der Vater sagt, du wirst Tischler wie ich und dein Großvater, der Betrieb muss in der Familie bleiben! Oder, viel schlimmer, Vater sagt, aus dir wird nie etwas! Negative Pauschalurteile fressen sich leicht fest, allzu leicht geben wir ihnen Raum, den sie nicht haben dürfen. Ein Urteil über das ganze Leben eines anderen aussprechen, noch dazu ungebeten, steht keinem Menschen zu. Das ist Gottes Sache, nur er hat den Weitblick.

Der Minister mit dem teuren Buch war, wie die Bibel verrät, ein Eunuch. Das schränkte sein ganzes Leben ein. Er durfte zwar das heilige Buch lesen, aber die innersten Bezirke des Tempels nicht betreten. Ein Familienleben mit Kindern oder Enkeln war ihm verwehrt. War das ein schicksalhaftes Verhängnis? Ist das Verhängnis, wenn jemand seit Jahren Single ist? Oder homosexuell fühlt? Muss ich mich damit abfinden? Allzuschnell wird auch in kirchlichen Kreisen ein Leben festgelegt.
Um so kostbarer ist es, wenn wir in der Bibel sehen, wie Gott Menschen beruft und mit der Wahl der Person die Vorurteile der Familie oder der Umgebung souverän ignoriert. Mose stotterte, den hätte niemand als Sprecher des Volkes Israel berufen. Der kleine David galt als nicht vorzeigbar, deshalb präsentiert der Vater dem Propheten nur die großen Brüder als Kandidaten für die Königswürde. Der Apostel Paulus kämpfte mit einer Krankheit, die ihn überfallartig außer Gefecht setzten konnte, einen Pfahl im Fleisch nennt er sie. Für Gott kein Hindernis. Er beruft, wen er will.

Vielleicht sogar dich! Im Ernst! Wenn uns sonst jemand sagt, du bist auserwählt, wer nimmt das schon ernst. Kriegen wir es schriftlich, ist es ein Werbetrick, ab in den Papierkorb. Sagt es dir jemand, würdest du abwinken. „Ach Quatsch!“ „Ich doch nicht.“ „Wie kommst du denn darauf?“ „Ich bin nichts besonderes!“

Warum diese Abwehr? Weil wir meinen, berufen wird man für eine hohe Aufgabe. Im Raum der Kirche beziehen wir es gern auf die Hauptamtlichen. Der Pastor, ja, der ist berufen. Hoffentlich! Aber wir anderen, nein. Berufung ist doch etwas besonderes.

Schauen wir uns aber in der Bibel um, sehen wir, die Berufung wird nicht nur einzelnen zuteil. Für Paulus sind die Berufenen sind für ihn gleichbedeutend mit die Gemeinde. Den Korinthern schreibt er: Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.
Das ist wirklich ein Schlüsselsatz. Demnach ist Berufung nicht etwas für einige wenige Auserwählte. Für Spezis oder Profis. Unter den Kindern Gottes gibt es keine Stiefkinder oder Erstgeborenen. Er will alle. Vor allem: Das Ziel der Berufung ist zunächst einmal nicht eine Aufgabe. Sondern erst einmal: Gemeinschaft.

Es geht also zuerst nicht um die großen Aufgaben, für die Gott jemanden braucht. Berufung hat zunächst etwas zu tun mit Gottes Sehnsucht nach unserer Nähe. Er möchte Gemeinschaft haben mit dir. Er hat uns geschaffen, erst einmal nur dafür, damit wir mit ihm zusammen sind. Und dann auch untereinander im Miteinander der Gläubigen eine einzigartige Form von Gemeinschaft zu erleben.

Gottes Ruf zielt zuerst darauf ab, dass wir in seiner Nähe sind. Dass wir mit ihm zusammen sind, innerlich ganz verbunden mit ihm. Wer nicht in der Gemeinschaft mit Gott lebet, hat seine Berufung verfehlt. Der hat den Sinn und die Erfüllung seines Daseins nicht erreicht. Wir werden niemals unserer Berufung gemäß leben, wenn Gott nicht an erster Stelle steht.
Das bedeutet zugleich: Gott legt mehr Wert auf unser Herz als auf unsere Arbeit. Wir sollen und dürfen aus der Nähe Gottes heraus arbeitn. Aber dabei steht die Nähe Gottes im Vordergrund, nicht die Arbeit. Wir sollen nicht in 1. Linie Sachen für Gott tun, sondern mit ihm. Gott ist nicht ein Auftraggeber, der sagt: Hier ist der Job. Und nun geh hin und erledige ihn. Sondern er sagt: Ich liebe dich. Ich bin gerade dabei, hier etwas zu tun. Und es wäre großartig, wenn du dabei mitmachst. Gemeinsam wird es schöner!

Man kann es anders machen. Christen können es anders machen. Man kann mit der höchsten religiösen Motivation Sachen für Jesus tun und dabei den größten Blödsinn machen. In Lukasevangelium wird so etwas berichtet. Jesus, auf dem Weg nach Jerusalem, wird in einem samaritanischen Dorf abgewiesen. Juden waren dort unerwünscht. Die Jünger sind sauer, und die hitzigsten, Jakobus und Johannes, schlagen vor: Herr, wie wäre es wenn wir Gott bitten dass Feuer vom Himmel auf sie fällt. Jesus weist sie scharf zurecht.

Allzu schnell tun wir im religiösen Eifern Dinge für Jesus, aber nicht mit ihm. Die Kirchengeschichte ist voll von solchen Aktionen. Menschen versuchten die Gemeinde zu säubern von Sündern, für Jesus. Menschen haben Kriege angezettelt und Kreuzzüge organisiert. Für Jesus, aber nicht mit ihm. Menschen haben sich Programme ausgedacht, Zeit geopfert, kamen sich fromm und großzügig dabei vor. Für Jesus, aber nicht mit ihm.
Denn unsere höchste Berufung sind nicht irgendwelche Aufgaben. Gott ruft dich nicht in die Gemeinde, damit er ein paar Leute mehr durch die Gegend scheuchen kann. Er suchte uns, weil es ihm darauf ankommt, uns in seiner Nähe zu haben.

Nicht die Mitarbeit, und sei sie noch so erfolgreich, interessiert ihn, sondern der Zustand unseres Herzens.
Über dem Ausgang meiner letzten Gemeinde stand der Spruch: „Seid Täter des Wortes und nicht Hörer allein!“ Stimmt ja auch. Aber wir sind so darauf getrimmt, Täter zu sein, dass die Zeit mit Gott häufig eher den Charakter einer Dienstbesprechung hat. Unser Mitarbeiterideal ist geprägt von „allzeit bereit“ und „immer im Einsatz“. Es ehrt einen Christen, wenn er fast jeden Abend in der Gemeinde ist. Nichts gegen Mitarbeit, Einsatz und Engagement. Im Gegenteil, wir brauchen das nötiger denn je. Aber zuallererst brauchen wir Menschen, die aus der Nähe Gottes heraus leben. Die wissen, der Zustand meines Herzens ist wichtiger als der gesamte Einsatz.

Wo wir das nicht beachten, drohen Frust und Burnout. Dann ist es kein Wunder, wenn die Klage kommt wie hier: „Ich aber dachte, ich arbeitete vergeblich und verzehrte meine Kraft umsonst.“

Wenn ich an die Christen denke aus meinem Umfeld, die einen Burnout erlebt haben, zum Glück hinter sich haben. Das waren alles Leute, das hätte ich von keinem erwartet. Allesamt Leistungsträger, Stützen, Säulen, an die andere sich lehnen konnten. Niemand darunter, wo ich gesagt hätte: Das war absehbar. Der was schon immer sehr sensibel, die darf man nicht zu sehr beanspruchen, der nimmt sich immer alles zu sehr zu Herzen.

Mit anderen Worten: Diese Enttäuschung, wenn die Früchte ausbleiben, die wir erwartet haben. Wenn die Freude am Tun ausbleibt. Wenn die guten Gefühle sich nicht mehr einstellen. Wenn man sich nach Rückschlägen nicht mehr aufraffen kann. Kurz: Die Krise. Das ist für jeden eine Bedrohung. Das lauert im Hintergrund.

Es geht jetzt nicht um Binsenweisheiten. Es geht nicht um die kleinen Enttäuschungen des Alltags. Die sollen wir ohne Murren annehmen und bewältigen. Das sollte doch gerade die Stärke der Christen sein, daß sie nicht ächzen und stöhnen, wie schwer sie es doch haben.
Es geht um die wirkliche Krise, in die auch ein gläubiger Mensch kommen kann. Mal gibt es dafür konkrete Gründe: Freunde, die sich zurückziehen. Die Ehe, die zerbricht. Die Diagnose, mit der keiner gerechnet hat. Und du fragst: Wie ist das möglich? Ich war doch kirchentreu. Ich habe doch gebetet, ich habe versucht, nach den Geboten de Bibel zu leben. Ich habe Gott vertraut! Wie konnte dann auf einmal alles schief gehen?. Wie konnten all die schönen Pläne, die wir für die Zukunft hatten, zerplatzen?

Unsere Vorfahren gebrauchten für diese Erfahrung der Gläubigen das Wort Anfechtung. Das kann konkrete Gründe haben, es kann aber auch einfach kommen, dass man selber nicht weiß, wieso. Wieso fehlt auf einmal der Antrieb, der früher immer da war. Wieso ist auf einmal die frühere Gewissheit des Glaubens dahin.
Der Ausdruck Anfechtung besagt: Der Glaube an Gott und das Glück gehen nicht Hand in Hand. Gott kann auch einmal schrecklich verborgen und abwesend erscheinen. Manche Gläubige des Alten Testaments klagen darüber. Auch im Ruf des Gekreuzigten steckt diese Klage: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Das musste der Jesaja auch durchmachen. Wie gut, daß er sich in dieser Krise an Gott wendet. Andere hätten ihm vielleicht gesagt: Was sagst du, du kommst dir unnütz vor, als hättest du nichts erreicht, deine Kraft umsonst verbraucht? Ach weißt du, du hast dich einfach übernommen. Du mußt vielleicht kürzer treten. Du mußt bescheidener werden. Du mußt mit wenigem zufrieden sein. Deine Ziele waren wohl zu hoch gesteckt. Aber bei Gott bekommt er eine andere Antwort: „Es ist zu wenig, da du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen. Sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, daß du seist mein Heil bis an die Enden der Erde.“
Also der Auftrag dieses scheinbar erfolglosen Knechtes wird nicht zurück geschraubt, nicht nach unten korrigiert, sondern ausgeweitet. Wie Zinzendorf es einmal formuliert hat: „Aus der Enge in die Weite, aus der Tiefe in die Höh, führt der Heiland seine Leute, daß man seine Wunder seh!“

So ging doch der Weg Jesu auch. Am Kreuz schien er gescheitert. Die Feinde lachten sich ins Fäustchen. Aber der Vater im Himmel hat diesen Weg bestätigt. Er hat ihn bestätigt durch die Auferstehung am Ostermorgen. Und dann wurde der Auftrag ausgeweitet. Dann tritt der Auferstandene vor die Jünger, denen er früher gesagt hatte, ihr seid gesandt zu unserem Volk, den Juden. Und auf einmal gibt er ihnen den weltweiten Auftrag, den wir bei der Taufe gehört haben: Geht hin in alle Welt, und macht zu Jüngern alle Völker.
Das meine ich mit der Überschrift: „Es gibt Größeres!“ Ich wünsche dir heute Morgen diesen Blickwechsel. Daß du weg kommst von den eigenen trüben Gedanken, die dich mutlos machen, wenn du dir sagst: Ich aber dachte, ich arbeitete umsonst, und ich verzehrte meine Kraft umsonst. Ich kann eigentlich nichts richtig. Die andern kriegen das viel besser hin. Was hab ich schon aufzuweisen. Gott erwartet nicht, daß du erfolgreich bist, sondern daß du gehorsam bist. Und vor allem laß dir von Jesus den Blick weiten. Er hat vielleicht neue Aufgaben.

Es gibt so ein eingefahrenes Denken gerade in der Kirche, als müsse man, was man einmal angefangen hat, ein Leben lang durchziehen. Nein. Alles hat seine Zeit. Es lohnt sich, Gott zu fragen, ist das noch meine Aufgabe. Warum nicht neue Schwerpunkte setzen, die Kräfte anders konzentrieren. Berufungen können sich ändern. Dafür muß Raum sein.
Und ich wünsche dir, daß du offen bleibst, wo Bitten an dich herangetragen werden. Daß du nicht zu schnell sagst: Keine Zeit, keine Lust. Das sollen andere tun. Wir leben in einer Kultur, die uns einredet, Hauptsache du fühlst dich gut bei dem was du tust, dann ist es schon das richtige. Du mußt das selbst wollen und herausfinden. Die Bibel sieht das anders. Berufung heißt immer, daß von außen die Platzanweisung kommt.

Beim Propheten durch eine Eingebung, so was gibts heute auch noch, aber selten. Meist wird es ein anderer Mensch sein, der eine Anfrage an dich richtet. Der dir sagt, das kannst du bestimmt gut, da wird Hilfe gebraucht, überleg dir das. Das solltest du immer ernsthaft prüfen und ins Gebet nehmen. Und rechne nicht unbedingt damit, daß sofort die große Gewißheit über dich kommt. Ungewißheit über die eigene Berufung ist häufig zu finden und kein Manko. Gideon war ungewiß, ob er sein Volk anführen sollte und wartete auf Zeichen. Jesaja hier ist ungewiß. Aber dann richtet Gott ihn auf und weitet die Sicht.

So wie bei dem Finanzminister in der Kutsche. Dem ging das Herz auf bei dem Gespräch über die Bibel mit dem Philipp. Er guckt aus dem Abteil und sieht das Wasserloch. Kannst du mich taufen, bittet er. Philipp kann. Der Finanzminister steigt aus dem Teich, erfrischt und begeistert, erfüllt mit der Liebe Jesu. Der Philipp geht in die nächste Stadt zu neuen Abenteuern. Und von dem Reisenden heißt es: Er zog aber seine Straße fröhlich.

So will Gott dich auch voran bringen. An der Hand Jesu wirst du sicher an dieses Ziel kommen. Durch alle Zweifel und Enttäuschungen hindurch. Denn der Herr hat dich berufen von Mutterleib an.
Amen.

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