Gott macht dich zur Person

Edmont Dantes, sagt uns dieser Name etwas? Jawohl, das ist der Held aus dem Roman „Der Graf von Monte Christo“. Ihm gelingt die Flucht aus dem Verließ, in das er jahrelang unschuldig eingekerkert war. Dann nimmt er Rache an seinen einstigen Feinden. Warum macht es Josef, der Held aus den letzten Kapiteln des 1. Buches Mose, eigentlich nicht genauso? Sein Brüder, die ihm einst übel mitgespielt haben, befürchten schon das schlimmste. Der Vater ist gestorben und begraben, die Trauerzeit abgelaufen. Jetzt leben sie in Angst. Da hat einer von ihnen eine Idee. Er verrät den anderen seinen Plan…
(Predigttext lesen)

Kurze Rückblende, damit alle folgen können:
Josef wuchs mit 11 Brüdern und einer Schwester auf. Er fiel früh auf, weil er bedeutungsvolle Träume hatte. Und: Er konnte nicht lügen. Er musste immer die Wahrheit sagen. Was das anrichten kann, bedachte er nicht. Einige besondere Träume, in denen alle außer ihm schlecht wegkamen, erzählte er arglos. So schuf er sich Feinde. Das hielten seine Brüder schwer aus. Die konnten ihn auch deshalb nicht leiden, weil er Vatis Liebling war. Der so gern das Gewand trug, das ihm der Vater einmal geschenkt hatte. In einem günstigen Moment warfen ihn die Brüder in einen Brunnen und verkauften ihn als Sklaven nach Ägypten. So kam der Nomade Josef aus seinem einfachen Leben in die komplizierte Hochkultur Ägyptens. Aber er hatte eine besondere Gabe: Alles, was er anpackte, gelang ihm. Er war der geborene Geschäftsführer. Das fiel auf. So wurde er vom namenlosen Sklaven zum ersten Mann im Haus eines hohen ägyptischen Hofbeamten mit Namen Potiphar. Ein glänzender Aufstieg. Dann kommt der Bruch: Der Frau Potiphars findet den gut aussehenden junge Angestellte viel interessanter als ihren Mann, der oft auf Dienstreise ist. Sie will Josef in ihr Schlafzimmer locken. Zu ihrer Überraschung hat Josef Prinzipien. Er will seinen Chef nicht hintergehen. Aus Rache behauptet sie, Josef habe ihr Gewalt antun wollen. Josef wird bestraft und kommt ins Gefängnis. Die ganze Karriere ist im Eimer.

Aber Josef ist auch im Gefängnis ein Stehaufmännchen. Schnell wird er mit allerlei Handlangerdiensten beauftragt. Dann wird man darauf aufmerksam, dass er sich auf Träume versteht und sie deuten kann. So wird er geholt, als der Pharao, eines Tages Träume hat, die keiner versteht. Josef sagt aus den Träumen eine siebenjährige Zeit der Fülle mit anschließender siebenjähriger Hungersnot voraus. Zum Dank wird er freigelassen. Josef und bekommt die Aufgabe, Vorbereitungen zu treffen für die zu erwartenden Rekord- und Missernten. Als zweiter Mann hinter dem Pharao organisiert er ein Vorratssystem, durch das Ägypten die Jahre des Hungers heil übersteht.

In dieser Zeit kommen Josefs Brüder nach Ägypten, um dort Korn zu kaufen. Sie erkennen Josef nicht. Wie im Traum ihres damals noch jungen Bruders vorhergesagt, verneigen sie sich tatsächlich vor dem ägyptischen Minister, ihrem Bruder. Schließlich gibt sich Josef zu erkennen, es gibt ein tränenreiches Wiedersehen. Er holt die ganze Familie zu sich nach Ägypten. So überlebt die Familie die schwere Hungerszeit. Als dann eines Tages der Vater im hohem Alter stirbt, denken die Brüder:

Jetzt zeigt Josef sein wahres Gesicht. Wir müssen Vorkehrungen treffen. Er wird sich rächen. Ja, er zeigt sein wahres Gesicht. Aber das ist kein anderes als das bisherige. Er bleibt ein Mann, der im Glauben an Gott gründet. Er ist gereift zu einer Persönlichkeit. Seine Brüder leben im Misstrauen und versuchen sich mit Tricks Vorteile zu verschaffen.
Wo stehst du? An Josef kannst du sehen, wie man zu einer Persönlichkeit reifen kann. Wie Gott dich prägen und verändern möchte. Das soll unsere Frage sein heute morgen: „Wie werde ich zu einer Persönlichkeit“ Das ist eine andere Frage als sie heute gern gestellt wird nach dem Motto: Wie werde ich ein Star. Wie komme ich groß raus?

Josef war nicht immer so abgeklärt. Als Teenie, mit seinen Träumen, die er unbedingt erzählen musste, das war ja nicht nur Wahrheitsliebe. Da war Eitelkeit dabei. Angeberei. Guckt mal mein tolles Shirt. Guckt mal was ich weiß..
Der junge Josef sah, dass er den anderen irgendwie überlegen war. Er ist begabt und er spürt seine Berufung. Das macht ihn zunächst einsam. Er denkt wohl anfangs: Ich bin schon eine Persönlichkeit, aus den anderen wird nie etwas. Er muss erst lernen, dass man im Alleingang nie zu einer Persönlichkeit werden kann. Was meinen wir mit einer Persönlichkeit? Nach dem Duden ist ein Mensch als „Persönlichkeit“ ein „in sich gefestigter Mensch“.
Festigkeit gewinnt man, wenn man sich an Gott bindet. Gemeint ist, dass wir zu einer von Gott geprägten, von ihm gestalteten Persönlichkeit werden. So, wie er uns gedacht, geschaffen und gewollt hat.

Jeder Mensch bekommt von Gott die Chance, zu einer Persönlichkeit zu werden. Die mit den Herausforderungen des Lebens gut fertig wird. Dazu muss Gott einen erst formen. Dabei spielt die Gemeinschaft, in der wir leben, eine ganz wichtige Rolle. Josef aber schloss sich von der Gemeinschaft aus. Sicher hat auch seine Andersartigkeit dazu beigetragen. Es ist ja oft so bei den Mauerblümchen und Außenseiten: Ganz bestimmte Eigenarten und Verhaltensweisen heben sie heraus und stellen sie an den Rand. Sie unternehmen auch nichts dagegen. Josef trägt die gute Garderobe, die ihm sein Vater besorgt hat, mit Vorliebe.
In manchem wirkt er wie die Unschuld vom Lande, die das Böse noch nicht kennen gelernt hat. Ganz arglos erzählt er von seinen Träumen. Er macht sich keine Gedanken darüber, was das bei seinen Brüdern auslöst. Sie beneiden und fürchten ihn zugleich.

Josef ahnt keine Gefahr, als er sie im Auftrag des Vaters auf der Weide besucht. Er kannte eben das Böse nicht. Er glaubte an das Gute im Menschen.

Manche denken bis heute, das sei die christliche Weltsicht. Die Christen glaubten an das Gute im Menschen. Den edlen Kern. Und die Kirche wolle das aktivieren mit ihren Methoden. Irrtum!
Des Menschen Herz ist böse von Jugend auf, so lehrt schon das Alte Testament. Aber Josef muss diese Wahrheit erst kennen lernen. Er muss sie durchleiden. Er erfasst sie an dem Tag, als die Brüder ihr wahres Gesicht oder besser unser wahres Gesicht offenbaren.

Was die mit ihm anstellen, unterscheidet sich wenig von den Übergriffen an mancher Schule in den Problemvierteln der Großstädte. Man sucht sich einen Schwachen und drischt auf ihn ein. Erbarmungslos. Mit zehnfacher Übermacht. Jahre später wird einer von ihnen in Ägypten eingesperrt. Sie fürchten, sie werden ihn nie wieder sehen. Da erinnern sie sich an die Gemeinheit an Josef, an ihr Verbrechen. Sie malen sich noch einmal die Szene vor Augen: „Das haben wir an unserem Bruder verschuldet. Denn wir sahen die Angst seiner Seele, als er uns anflehte. Aber wir wollten ihn nicht erhören.“
Man kann nicht einmal sagen, wer der Anführer war. Es war die Gruppe: „Als sie ihn nun sahen von ferne, machten sie einen Anschlag, dass sie ihn töteten.“ Nur einer hat einen Anflug von Zivilcourage: „Als das Ruben hörte, wollte er ihn aus ihren Händen erretten und sprach: Lasst uns ihn nicht töten! Vergießt nicht Blut sondern werft ihn in die Grube hier in der Wüste und legt die Hand nicht an ihn!“
Aber als Ruben bei ihnen ist, macht er doch mit. Schrecklich! So ist der Mensch. Wir sind entsetzt über die Gefühllosigkeit, über die Rohheit, mit der in einem bekannt gewordenen Fall Schüler ihr Opfer gequält haben und noch gefilmt. Später haben sie sich das angeschaut und anderen gezeigt: Ey schau mal, geil was, das war nicht geschauspielert, alles echt. Es ist die gleiche Gefühllosigkeit, mit der die Brüder den Josef malträtieren, ihn in den Brunnen werfen und seiner Angst und Ungewissheit überlassen. Deckel drauf und dann setzen sie sich hin und machen Picknick. So ist der wirkliche Mensch. Der wirkliche Mensch ist nicht edel, hilfreich und gut. Der wirkliche Mensch lässt sich neben der Grube nieder und kaut seelenruhig sein Brötchen. „Lass den mal schmoren, gib mir lieber noch was auf den Teller.“ Aber das ist nicht der Mensch, wie Gott ihn gewollt hat.

Es heißt im Schöpfungsbericht, der Mensch ist nach Gottes Ebenbild geschaffen. Das bedeutet, der Mensch hat Würde. Er kann entscheiden. Er ist ein geistiges Wesen. Er kann denken, argumentieren und Probleme lösen. Er hat Gefühle. Er ist ein Beziehungswesen: Er kann Liebe geben und empfangen. Er kann richtig und falsch unterscheiden.
In all dem ähneln wir Gott. Alle Menschen, nicht nur die Christen, sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Aber dieses Ebenbild ist durch den Sündenfall beschädigt. Gerade die Josefgeschichte zeigt, worin das Wesen der Sünde liegt. Wenn wir sündigen, sind das letztlich nicht Affekthandlungen, Ausrutscher. In diesem Fall bei den Brüdern ist die Sünde nicht einfach eine psychologisch erklärbare Rivalität, ein Zurückschlagen der immer zu kurz Gekommenen. Es tritt vielmehr zutage der Grunddrang des Menschen, der niemanden über sich herrschen lassen will. Vor allem Gott nicht mit seinen Regeln. Vor allem Christus nicht. „Hau ab mit deinen Träumen! Willst du unser König sein und über uns herrschen? Soll ich und deine Mutter und deine Brüder kommen und vor dir niederfallen?“ In Psalm 2 heißt es: „Die Herren der Welt und die Könige auf Herden halten Rat miteinander gegen den Herrn und seinen Gesalbten, seinen Christus.“ Diesem Herrn wollen sie nicht untertan sein.

Durch den Sündenfall hat der Mensch aufgehört, ein Bild zu sein, in dem man Gott erkennen kann. Um diesen Schaden zu heilen, sandte Gott seinen Sohn. Um die Teile des Ebenbildes zu reparieren, die wir verloren haben. Gibt es überhaupt einen Menschen, der Gott vollkommen wieder spiegelt? O ja. Das ist Jesus Christus. Die Bibel nennt ihn das Ebenbild Gottes. An ihm können wir Maß nehmen. Darum heißt es im Römerbrief von den Christen: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Denn die er ausersehen hat, die hat er vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollen dem Bild seines Sohnes.

Also das ist die Bestimmung der Christen: Gott will, dass wir geistlich wachsen und Christus ähnlich werden. Das heißt nicht, dass du dabei deine Persönlichkeit verlierst und zu einem hirnlosen Klon wirst. Im Gegenteil: Gott möchte jeden von uns zu einer ganz individuellen Persönlichkeit machen.
Wenn ein Mensch sich mit Jesus verbunden hat, dann ist er schon von Grund auf verwandelt. Aber er ist noch lange nicht die Persönlichkeit, wie Gott sie haben will. Gott gebraucht zunächst die Gemeinschaft der Christen, um an unserer Person zu feilen. Wir lernen von den anderen, die schon Christen sind, wie ein Leben unter der Führung Gottes aussieht und können das einüben. Wir lernen voneinander und wir helfen einander, im Glauben voranzukommen.
Es sind aber noch andere Dinge, die uns helfen zu einer Persönlichkeit zu werden. Du magst das wahrscheinlich nicht gern hören: Es sind die Schwierigkeiten, Versuchungen und Verletzungen. Gott gebraucht solche Dinge, um seine Ziele in unserem Leben zu erreichen.

Aber erst mal muss dein Herz bereit und offen sein für das, was Gott dir zeigen und sagen will.

Als Josef da in der Grube hockte, voller Angst und Ungewissheit, war er überhaupt nicht offen und bereit. Im Gegenteil, er war vermutlich voller Wut auf Gott: Warum hast du das zugelassen?! Und er war voller Wut auf seine Brüder: Wartet nur! Wenn ich hier lebend rauskomme, werde ich es euch heimzahlen!
Aber mit der Zeit, und das dauerte Jahre, erkannte Josef, wie diese Schwierigkeiten ihm geholfen haben, zu einer Persönlichkeit zu werden. Einer, dem man vertrauen konnte. Potifar, der vornehme Ägypter, der den Josef auf dem Sklavenmarkt gekauft hat, merkt das schnell. Er schaut Josef bei der Arbeit zu und merkt: Der ist anders als die anderen. Der ist tüchtig. Der ist zuverlässig. Den kann ich befördern, ohne dass es ihm zu Kopfe steigt.

Manches geschieht in deinem Leben, wo du fragst, wie Josef anfangs fragte: Warum, Gott? Warum gerade ich? Vielleicht fragst du so, weil du immer der Meinung warst, dein Leben müsse angenehm und bequem verlaufen. Und wenn es wirklich einen lebendigen Gott gibt, um so besser. Dann hab ich sogar einen Garanten dafür. Aber das ist nicht das Ziel deines Leben. Das Ziel, das Gott dir setzt, ist nicht Bequemlichkeit und rascher Erfolg und Bewahrtwerden vor Problemen. Der Ort, an dem es keine Probleme, Nöte und Sorgen gibt, ist der Himmel. Bis dahin musst du dich bewähren, bei allen Höhen und Tiefen deines Lebens.
So ging es Josef, im Brunnen und bei den Jahren im Gefängnis waren es die Tiefen. Als ihn der Vater vorzog, als ihm Potifar zum Chef beförderte, als ihn der Pharao zum Minister ernannte, waren es die Höhen.

Darin weist sein Schicksal auf Jesus voraus. Bei Jesus waren es die Höhen, als ihm die Menge beim Einzug in Jerusalem zujubelte. Es stieg ihm nicht zu Kopf. Es waren die Tiefen, als er zu Unrecht verklagt und verurteilt wurde. Vom Freund verraten, von den anderen Freunden verlassen. Wie hat sich Jesus zu den Schwierigkeiten gestellt? Er nahm sie auf sich.
Neben den Schwierigkeiten helfen uns die Versuchungen, zu einer Persönlichkeit zu werden. Wenn wir sie bestehen. Versuchungen sind Situationen, die der Teufel nutzt, um uns geistlich zu schaden und von Gott weg zu bringen. Gott versucht uns niemals zum Bösen. Sie kommen vom Satan, um uns zu zerstören. Und doch gebraucht Gott diese Versuchungen. Er hat die Macht, aus ihnen etwas Gutes zu machen. Denn in jeder Versuchung steht eine Wahlmöglichkeit: Du kannst dich für Gott entscheiden und damit für das Gute und für den Weg mit ihm.
Oder du entscheidest dich für das, was dir der Teufel einflüstert. Und solch eine Wahl prägt deinen Charakter.
Josef hatte in Potiphars Haus die Wirtschaftsführung. Er hätte leicht Gelder auf sein Konto leiten können. Es hätte sich mit Frau Potiphar manch schöne Stunde amüsieren können. Vor beidem hütete er sich.

Eine weitere Sache, die Gott gebraucht, sind Verletzungen. Menschen werden schuldig aneinander. Josef wurde von seiner eigenen Familie verstoßen, milde ausgedrückt. Wir sind oft schon total down, wenn wir nur gekränkt werden. Frau Potiphars Meineid ruinierte Josefs Ruf. Diese Geschichte würde ihm ewig anhängen. Es ist sehr schwer, Christus wieder zu spiegeln, also sich weiter zu bemühen, klar auf seinem Weg zu bleiben, wenn man verletzt worden ist. Wenn man kritisiert wird. Missverstanden. Wenn man verurteilt wird. Gott will solche bösen Verletzungen nicht, aber sie passieren.
Wie hat Jesus darauf reagiert. Er lehrte in der Bergpredigt, die andere Wange hin zu halten. Als es ihn selbst traf, betete er: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Jesus beantwortete die bösen Verletzungen mit Gutem.
Wenn du lernen willst, ein Leben zu führen, das Christus widerspiegelt, musst du dasselbe tun. Denn die Welt, in der du lebst, ist eine Welt, die dich verletzten wird. Hier ist nicht der Himmel, sondern eine gefallene Welt. Und jeder, der dir begegnet, ist ein Sünder. Menschen können dich immer wieder verletzen.

Wie können wir dahin kommen, dass wir uns von den Schwierigkeiten nicht unterkriegen lassen. Den Versuchungen nicht nachgeben? Über den Verletzungen nicht verbittern? Sondern unseren Schuldigern vergeben?

Eigentlich ist das unmöglich. Deshalb haben die Brüder Josefs auch solche Angst, als Jahre, nachdem die Familie wieder zusammen gefunden hat, ihr Vater Jakob gestorben ist. Sie denken: Ihm zuliebe hat Josef sich zurück gehalten. Jetzt muss er keine Rücksicht mehr nehmen. Er wird Rache nehmen für das, was wir ihm angetan haben.

Sie können es gar nicht glauben, als Josef ihnen sagt: Ihr gedachtet es böse zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk. Und er tröstete sie und redete freundlich mit ihnen.

Gott gedenkt es gut zu machen. Das müssen wir in den Blick kriegen, wenn die nächsten Schwierigkeiten kommen, die nächste dicke Versuchung, wenn dich wieder jemand verletzt bösartig oder unwissend einfältig.

Und wo wir das möchten, aber nicht schaffen, kann das Gebet anderer, das Inanspruchnehmen von Seelsorge dazu befähigen. Gott gedenkt es gut zu machen. Du kannst lernen, Gott in deinem Leben zu vertrauen, auch wenn schreckliche Dinge geschehen. Denn er verändert so deine Persönlichkeit. Damit Menschen in dieser Welt sind, und es sind so furchtbar wenige, an denen sich andere orientieren können, die ihnen helfen können zu glauben, dass es sich lohnen könnte, Christ zu werden.

Wo wir zu diesem Ja finden, werden wir die Erfahrung des Psalmbeters machen, der nach schweren Führungen bekannte: „Ich harrte des Hern, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien. Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm. Und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann. Er hat mir eine neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unseren Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und auf den Herrn hoffen.“

Amen.

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