Was wirklich zählt

Liebe Gemeinde,

dieser Text ist eine Lektion in göttlicher Berechnung. Was in unserer Welt zählt ist, was andere über mich denken, was die Dinge wert sind und was gut ist oder tut. So rechnet die Welt.

Gott rechnet ganz anders, lasst mich das zeigen:

– nicht was andere über uns denken zählt

Spielszene (mit Eglifiguren): Frau kommt herein, geht zu Jesus kniet nieder, salbt die Füße

14, 4+5 Darüber regten sich einige Gäste auf: «Was soll diese Verschwendung?» fragten sie verärgert. … So machten sie der Frau Vorwürfe. Der Frau ist das egal, ihr ist nur Jesus wichtig. Sie weiß, dass die Leute, die sie kritisieren, nur gerade da sind. Gott ist immer bei uns, so wie es auch im Taufspruch von Clara Jennifer heißt: Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139,5

Die Leute sehen nur das äußere, was wirklich in mir vorgeht, das sehen sie nicht. Glauben ist eine Entscheidung von mir. Die Eltern können heute ihre Kinder zur Taufe bringen. Sie können sie unter den Schutz Gottes stellen. Das ist gut so. Aber sie müssen selber einmal die Entscheidung für den Glauben treffen. So wie die Frau in unserer Geschichte. Sie hat ihre Entscheidung für Jesus getroffen und so war ihr egal, was die anderen über sie denken. Sie war sich sicher: Was Jesus über mich denkt, das zählt. Dafür steht die Taufschale und Taufkanne, die heute auf dem Altar steht.

– nicht der Wert an sich zählt

Spielszene (mit Eglifiguren): einer der Männer hebt das Ölgefäß hoch 14,4+5 «Dieses Öl ist ein Vermögen wert.» Es ist gibt immer Gründe, warum wir bestimmte Dinge Gott nicht geben wollen. Hier wurde der Wert des Salböles vorgeschoben, heute ist es die Angst etwas zu verpassen oder zu kurz zu kommen. Und dabei verpassen wir gerade dann etwas, wenn wir uns nicht auf Gott verlassen. Denn dann können wir nicht merken, was im Taufspruch von Dennis versprochen ist: Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Psalm 91, 11+12

Die Leute schreien nach Gott, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Es hilft viel mehr, schon zuvor nach Gott zu fragen, damit das Kind gar nicht in den Brunnen fällt. Das ist das Geheimnis des christlichen Lebens, das ich jeden Tag mit ihm Leben, das mir jesus so wertvoll wird, das ich nicht auf ihn verzichten möchte. Was Jesus mir wert ist, das zählt. Dafür steht dieses Gefäß für Salböl, ich stelle es auf den Altar.

– nicht nur „das Gute“ zählt

[Spielszene (mit Eglifiguren): alle zeigen weg von Jesus] 14,4+5 «Das Geld hätte man lieber den Armen geben sollen!» Das Gute ist der Feind des Besten. Es hört sich doch gut an, das Geld den Armen zu geben. Aber in diesem Fall weist es weg von Jesus und ist darum nicht das Beste. Nein, von unserer Sicht aus, ist es oft schwer zu beurteilen, was gut und was schlecht ist. Fragen wir lieber den um Rat, der das Gute geschaffen hat und beherzigen das, was im Taufspruch von Adrian ausgesagt wird: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7,7

Das erste Gute, was ihr eueren Kindern tun könnt, das ihr mit ihnen betet, wenn sie essen, wenn sie schlafen, wenn sie angst haben und wenn es ihnen gut geht. Denn dann zeigt ihr ihnen, dass sie Gott vertrauen können. Wenn sie ein bisschen größer sind, dann nehmt die Kinderbibel und lest ihn en daraus vor, denn hier lernen sie Gott kennen. Kommt in den Gottesdienst, zuerst können die Kinder in den Eltern-Kind-Raum und dann in den Kindergottesdienst. So erfahrt ihr, was Gott für gut hält, und das zählt. Dafür steht diese Kinderbibel, ich lege sie auf den Altar.

Was wirklich zählt ist:

„Und das ist ganz sicher: Überall in der Welt, wo man Gottes Heilsbotschaft verkünden wird, da wird man auch von dieser Frau sprechen und von dem, was sie getan hat!»“

Alles zählt, was mir hilft mein Leben in den Augen von Jesus zu sehen.

Alles zählt, was mir Jesus wertvoll macht.

Alles zählt, was Gott für mich für gut hält.

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