Gott, sei uns gnädig!

Liebe Gemeinde,

der Predigttext für den 11. Sonntag nach Trinitatis steht in unserer diesjährigen Mosbacher Predigtreihe im 18. Kapitel des Lukasevangeliums, Vers 9-14. In unseren Bibelausgaben steht dieser Text meistens unter der Überschrift: "Das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner". Das ist sicher einer der bekannteren Texte aus der Bibel, bei dem man auch heute noch davon ausgehen kann, dass viele Menschen seinen Inhalt kennen oder sich daran erinnern, dass sie ihn irgendwann schon einmal gehört haben. Darum unterstelle ich jetzt einmal, dass auch den meisten von Ihnen das "Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner" vertraut ist, und wenn ich den Text jetzt gleich vorlese, dann möchte ich Ihnen für das konzentriertere Hinhören auf einen bekannten Text eine Aufgabe stellen: Versuchen Sie doch einmal, während und nach dem Zuhören für sich selbst zu entscheiden, welches für Sie selbst der wichtigste Satz in diesem Text ist. Um Ihnen diese Aufgabe zu erleichtern, werde ich beim Vorlesen nach jeder Sinneinheit im Text eine kleine Pause machen, in der Sie kurz drüber nachdenken können, ob das nun für Sie der bisher wichtigste Satz war.

[TEXT]

Liebe Gemeinde, in den kleinen Abschnitten, in denen ich den Predigttext gerade vorgelesen habe, möchte ich jetzt auch mit Ihnen Schritt für Schritt am Text entlanggehen: Der Text beginnt scheinbar mit einer ganz gewöhnlichen Einleitung: Jesus sagte aber zu einigen, die sich anmaßten, fromm zu sein, und verachteten die anderen, dies Gleichnis. Was diese Einleitung ungewöhnlich macht, das wird erst auf den zweiten Blick deutlich: Nur ganz selten steckt in der Einleitung eines Gleichnisses, das Jesus erzählt, eine so deutliche Beurteilung der Zuhörer. Normalerweise wird uns nur ganz schlicht und sachlich mitgeteilt, wer die Menschen waren, denen Jesus mit Hilfe eines Gleichnisses etwas verdeutlichen wollte. Oft sind es die "Jünger" oder die "Pharisäer und Schriftgelehrten". Oder es ist von einer "großen Menge" die Rede oder nur von "einigen". Auch in diesem Fall sind es "einige", aber diese "Einigen" werden dadurch näher beschrieben, dass sie "sich anmaßten, fromm zu sein, und verachteten die anderen". Was hier im griechischen Originaltext steht, das könnte man auch übersetzen mit: Jesus sprach "zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seinen, und die übrigen für nichts achteten".

Damit ist das Thema genannt, um das es im Predigttext geht: Es geht um die Frage, was einen Menschen zu einem gerechten Menschen macht. Aus dem Zusammenhang des Textes ergibt es sich, dass Jesus dieses Gleichnis seinen eigenen Jüngern erzählt. Der Hintergrund ist also nicht eine Auseinandersetzung mit Gegnern, sondern eine Ermahnung an seine eigenen Anhänger. Darum wollen wir auch heute Morgen versuchen, dieses Gleichnis als Anhänger Jesu zu verstehen und zu begreifen.

Jesus erzählt also: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Durch diesen Anfang hat Jesus mit wenigen Worten eine überaus spannende Szene eröffnet. Für seine Zuhörer damals war klar: Hier prallen Welten aufeinander. Auf der einen Seite der Pharisäer, der Vertreter einer damals hoch geachteten gesellschaftlichen Gruppierung, ein frommer Mann, der sein Leben strikt an den Weisungen Gottes ausrichtete, wie sie im Gesetz des Mose überliefert waren. Auf der andern Seite der Zöllner, ein Mann am Rande der Gesellschaft, sozial isoliert, ein Kollaborateur, der mit der römischen Besatzungsmacht zusammenarbeitete, in deren Namen er Steuern eintrieb, und der im Ruf stand, sich dabei auch noch persönlich zu bereichern.

Der Gegensatz zwischen den beiden Männern, er könnte größer nicht sein. Doch bevor wir jetzt vorschnell für diesen armen und verachteten Zöllner Partei ergreifen, wollen wir uns noch einmal klar machen, was für einen Mann wir da vor uns haben.

Zunächst: Er ist sicher ein Mann mit Durchsetzungsvermögen, und das braucht er auch, denn die Arbeit, die er macht, geht an die persönliche Substanz. Tag für Tag steht er bei Hitze und bei Kälte auf der Straße, und er kassiert die festgelegten Zölle ein. Das sind Straßenbenutzungsgebühren, Grenzabgaben für eingeführte Waren oder allgemeine Abgaben, die auf Dienstleistungen und Waren zu entrichten waren. Doch dabei war der einzelne Zöllner nur das letzte und schwächste Glied eines Abgabensystems, mit dem die Römer ihr ganzes Reich überzogen hatten. Die Zöllner waren hierbei keine staatlichen Beamten, die ein festes Gehalt bezogen, sondern das Recht, die Zölle zu erheben, wurde von den Römern an Firmen oder Privatpersonen "verpachtet". Der Oberzöllner Zachäus, von dem das Lukasevangelium etwas später berichtet, ist wohl so ein Zollpächter gewesen. Die Pacht musste der Zollpächter im Vorhinein am die Römer bezahlen. Ob sich diese Investition gelohnt hatte, entschied sich dann daran, dass es gelang, tatsächlich mehr Zoll einzunehmen, als die Pacht gekostet hatte.

Die einfachen Zöllner wiederum waren die Angestellten der Oberzöllner. Dabei stand es den Oberzöllnern frei, ob sie ihre Angestellten fest bezahlten oder ob sie die einzelnen Zollstationen ihrerseits weiterverpachteten. In diesem Fall galt dann auch für die einfachen Zöllner, dass sie ihren Lebensunterhalt dadurch erwirtschafteten, dass die Zolleinnahmen höher lagen als die bezahlte Pacht. Dabei gab es sogar die Praxis, die einzelnen Zollstationen meistbietend zu versteigern, was die Pachten oft in völlig unrealistische Höhen trieb. Dieses System der privatwirtschaftlichen Verpachtung und Weiterverpachtung von Zollrechten, bot also den Anreiz, die eigenen Einnahmen durch eine betrügerische und willkürliche Handhabung der Zolltarife zu steigern. Die Zöllner waren deshalb bei der Bevölkerung verhasst, und ihr Gewerbe galt als unehrenhaft. Der Zöllner, von dem Jesus erzählt, was für einen Menschen können wir uns da wohl vorstellen? – Vermutlich einen hartgesottenen Burschen; einer, dem es – zumindest anscheinend – nicht viel ausmacht, dass er am Rande der Gesellschaft lebt. Einer, der sich in seinem Beruf keine Rücksichtnahme leisten kann. Einer, der jeden Job macht, wenn dabei nur die Kasse stimmt.

Und im Gegensatz dazu nun der Pharisäer. Was die Grundpfeiler seines Leben sind, das beschreibt er freundlicherweise selbst für uns. Im Text heißt es: Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. (12) Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Da kann man nur noch sagen: Hut ab! Dieser Mann verdient wirklich unseren ganzen Respekt. Zweimal in der Woche zu fasten, war nirgends geboten, aber ein frommer Pharisäer nahm diesen Verzicht auf sich. In dem Bewusstsein, dass er selbst wissentlich keine Sünde getan hatte, wollte er stellvertretend an der Sühnung der Sünden des ganzen Volkes mitwirken. Das ist seine religiöse Verantwortung, die er freiwillig auf sich nimmt. Dazu ist er auch noch sozial engagiert, denn er gibt den zehnten Teil von allem, was er einnimmt. Den Zehnten abzugeben, das war in Israel religiöses Gesetz. Allerdings konnte diese Verpflichtung nicht eingefordert werden, und sie galt nur für bestimmte Einkommensarten. Dieser Pharisäer aber gibt freiwillig den Zehnten Teil aller seiner Einnahmen ab. Das Geld war dann für religiöse und soziale Aufgaben bestimmt. Es diente zur Bezahlung der Priester und zur Unterstützung Bedürftiger. Durch sein finanzielles Engagement trägt der Pharisäer also auch in einem hohen Maß gesellschaftliche Verantwortung.

Für das, was dieser Pharisäer darstellt, gibt es in der hebräischen Sprache das Wort "Zadiq". Das bezeichnet einen "gerechten Menschen"; das ist einer, der sein ganzes Leben an Gottes Geboten ausrichtet. Und das ist für einen gläubigen Juden bis heute das Ziel, eben als ein "Zadiq", als ein "gerechter Mann" zu gelten. Wenn wir das, was dieser Mann ist, auf unsere Verhältnisse übertragen, dann können wir uns vielleicht einen engagierten Mitarbeiter in unserer Gemeinde vorstellen, der seinen christlichen Glauben nicht nur für sich bekennt, sondern auch sichtbar lebt. Das wäre einer, von dem man weiß: Der steht für die christlichen Grundwerte mit seiner ganzen Person, mit allem, was er tut und redet. Ein echtes Vorbild. Einer der erkennt, wenn etwas getan werden muss, und der dann auch zupackt oder bereit ist, finanzielle Unterstützung zu geben. Bis zu dieser Stelle läuft die Geschichte vom Pharisäer und vom Zöllner ziemlich glatt. Was uns allerdings beim Zuhören auffällt, das ist die Art, wie der Pharisäer seinen Dank an Gott formuliert. Denn er dankt Gott nicht für das, was er ist und was er hat, sondern er dankt Gott dafür, dass er nicht ist "wie die anderen Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner." Warum, so fragen wir, warum muss sich dieser fromme Mann so abgrenzen von den "Anderen"? Doch auch diese Abgrenzung sollten wir dem Pharisäer nicht vorschnell zu Vorwurf machen. Denn zunächst hat er damit ja einfach recht. Er hat wirklich allen Grund, dankbar dafür zu sein, dass er eben kein Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder Zöllner ist, sondern dass er eben als ein gerechter Mann gelten kann.

Doch nun geschieht für den Zuhörer das Überraschende: Auch der Zöllner spricht im Tempel ein Gebet, doch dieses Gebet des unterscheidet sich ganz grundsätzlich vom Gebet des Pharisäers. Jesus erzählt: (13) Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug sich an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Dieser Vers übrigens, das Gebet des Zöllners, ist für mich selbst der wichtigste Satz in unserem Predigttext. Warum dieser Vers mir persönlich wichtig ist, dazu werde ich am Schluss noch etwas sagen. Doch schauen wir uns zunächst einmal den Auftritt des Zöllners etwas genauer an: Was das Gebet des Zöllners für die Zuhörer so überraschend macht ist, dass er seinerseits gar nicht erst versucht, sich gegenüber Gott zu rechtfertigen. Es wären ja viele Gründe denkbar, mit denen auch der Zöllner sich selbst und sein Leben rechtfertigen könnte: – Schließlich muss ja auch er irgendwie Geld verdienen und seine Familie ernähren. – Und wenn er diese unangenehme Arbeit nicht machen würde, dann würde sie halt eine anderer machen. Also, was soll’s? – Allein schon um die Verachtung und die ständigen Beschimpfungen seiner eigenen Landsleute erträglich zu machen, ist es nur gerecht, dass sich diese Arbeit wenigstens finanziell einigermaßen lohnt. – Und wenn er sich überlegt, wie viel Geld der Oberzöllner einnimmt, dann ist er selbst doch nur ein ganz kleiner Fisch. Doch dieser Zöllner sucht keine Entschuldigungen. Das, was er an Schuld auf sich geladen hat, belastet ihn offensichtlich so schwer, dass er sich weder traut nach vorne zu gehen noch aufzuschauen, sondern er schlägt sich an die Brust. Normalerweise ist das ein Trauerritual, mit dem der Tod eines nahestehenden Menschen beklagt wird. So fühlt und verhält sich dieser Mann: als ob er einen nahen Angehörigen verloren hätte. Und das Gebet, das er spricht, besteht nur aus einem einzigen Satz: "Gott, sei mir Sünder gnädig!"

Mit diesem Satz, mit diesem Gebet kommt für die zuhörenden Jünger ihr Ordnungssystem ins Wanken. Bis eben noch war ihnen klar, dass der Pharisäer in diesem Gleichnis ein gerechter Mann ist, einer, der etwas aufzuweisen hat, einer, der jeglichen Respekt verdient. – Und das alles ist ja auch nach wie vor richtig. Doch nach dem Gebet, nach der Bitte des Zöllners stellt sich ganz unausweichlich die Frage: Was bliebe denn von der Gerechtigkeit des Pharisäers ohne die Gnade Gottes? Denn trotz aller seiner Verdienste auf religiösem, sozialem und gesellschaftlichem Gebiet bleibt er am Ende doch genauso auf die Gnade Gottes angewiesen wie jeder andere Mensch auch. Der Pharisäer hat in seinem Gebet gewissermaßen das Wichtigste vergessen. Er mag zwar Gott wirklich dankbar sein, aber am Ende spricht er eben nur von seinen eigenen Leistungen und davon, dass er selbst besser ist als andere Menschen. Damit aber macht der Pharisäer sich selbst groß und entsprechend Gott klein. Dem so angesprochenen Gott bleibt am Ende nichts anderes mehr übrig, als staunend zur Kenntnis zu nehmen, was dieser Mensch alles geleistet hat. Übrigens: Auch bei uns im Christentum gibt es typische Gebete und Bekenntnisse, die in der Gefahr stehen, dass die eigene Leistung in ihnen wichtiger ist als die Gnade Gottes. Ein Beispiel dafür ist das Bekenntnis: Ich habe Jesus Christus als meinen persönlichen Herrn und Heiland angenommen. Dieses Bekenntnis ist natürlich richtig und ein zentraler Inhalt des christlichen Glaubens, aber für sich allein gesprochen (und man hört das häufig allein) tritt auch hier die eigene Leistung vor die Gnade Gottes. Denn dann bin ich es, der Christus die "Gnade" erweist, ihn als meinen Herrn anzunehmen. Was Christus aber zuvor für mich geleistet hat, das kommt hier viel zu wenig in den Blick.

Solche eigentümlichen Akzentverschiebungen, durch die die eigene Leistung vor die Gnade Gottes tritt, haben ihre Konsequenzen. Und auf diese Konsequenzen weist Jesus am Ende seines Gleichnisses auch in aller Deutlichkeit hin: (14) Ich sage euch: Dieser (der Zöllner) ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener (der Pharisäer). Damit ist das Gleichnis selbst zu Ende, aber Jesus fügt zur Unterstreichung dessen, was es eben gesagt hat, noch ein Sprichwort an: Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Durch diesen Abschluss ist das Wertesystem der Zuhörer nun vollends auf den Kopf gestellt. Sollte es am Ende gar möglich sein, dass der Zöllner als gerecht anzusehen ist, der Pharisäer aber nicht? Die Frage lautet: Was bedeutet das eigentlich, "gerechtfertigt sein", und wer wird vor Gott "gerecht"? – Und die Antwort darauf ist: Kein Mensch kann sich selbst vor Gott gerecht machen, weil kein Mensch ohne Sünde leben kann. Selbst wenn ich mich, wie der Pharisäer, mit allen meinen Kräften bemühe, die Sünde zu meiden, so lebe ich doch immer noch in ungerechten und sündhaften Strukturen. Auf unsere heutigen Verhältnisse bezogen bedeutet das z. B.: Ich selbst kann nichts dafür, dass ich in einem der reichsten Länder der Erde lebe, aber wenn ich hier lebe, dann kann ich mich auch dem System nicht entziehen, das unseren Wohlstand zu erheblichen Teilen auf Kosten der Armen finanziert. Weil es aber keinem Menschen gelingt, ohne Sünde zu leben, darum Gott will jedem Menschen seine eigene Gerechtigkeit schenken und ihn so aus der Sünde befreien. Diesen Vorgang, dass Gott dem Menschen seine Gerechtigkeit ohne sein eigenes Zutun schenkt, hat Martin Luther in Verse gesetzt in dem Lied "Nun freut euch, lieben Christen g’mein". Wir werden es nach der Predigt gemeinsam singen. Der Pharisäer in unserem Gleichnis ist das Urbild für den frommen und gläubigen Menschen, der der Versuchung erliegt, sich selbst über andere zu erhöhen. In seinem Glaubenseifer gerät ihm die Erkenntnis aus dem Blick, dass auch er, obwohl er jede Sünde meidet, dennoch in sündigen Strukturen lebt, aus denen ihn nur die Gnade Gottes befreien kann.

Ich komme noch einmal zurück auf den Satz, der für mich selbst in diesem Predigttext am Wichtigsten geworden ist: (13) Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug sich an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Was mir an diesem Satz so wichtig ist, das ist die Erkenntnis, dass es bei Gott keiner Vorleistung bedarf, aber auch wirklich gar keiner. Dieser Zöllner, was hätte er schon vorzuweisen? Seine ganze Existenz ist auf Betrug aufgebaut. Er ist gefangen in den Strukturen seines Berufes, der ihn dazu zwingt, andere zu übervorteilen, damit er selbst wirtschaftlich überleben kann. Doch gerade über diesen Menschen sagt Jesus: "Er ging gerechtfertigt hinab in sein Haus." Und das allein, weil er Gottes Gnade mit der Bitte angenommen hat: "Gott, sei mir Sünder gnädig!" Dieser Zöllner ist das Urbild des gerechtfertigten Sünders. Durch sein Vertrauen auf Gott wird er zum Vorbild im Glauben. So, wie Gott diesem Menschen gnädig war, so wird er auch uns gnädig sein und so wollen wir ihn am Ende bitten: Gott, sei uns gnädig!

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